Archiv für den Monat: Februar 2011

Panasiatische Genüsse in der Mainmetropole

vgwortNikita Simunovic und Kent Hahne im neuen Ginyuu Foto: Privat

FRANKFURT Die Restaurantszene in der Mainmetropole ist um ein weiteres Konzept reicher: Mit Ginyuu präsentiert Kent Hahne frischeste panasiatische Genüsse direkt am Junghofplaza. Narrare sprach mit dem Deutsch-Amerikaner, der sich als Multi-Konzept-Unternehmer versteht über diese neue gastronomische Formel.

Narrare: “Sie sind in der Mainmetropole mit dem Gastronomiekonzept Ginyuu an den Start gegangen. Wie schätzen Sie Ihre Erfolgschancen ein?”

Kent Hahne: “Frankfurt wurde von uns ausgewählt, da es für Deutschland die internationalste Stadt darstellt. Hier findet man die größte Dichte an asiatischen Konzepten und das Ginyuu wird sich hier mit den Besten messen.”

Narrare: “Sehen Sie in der Präsentation des Kochens an offenen Front-Cooking-Countern in Deutschland einen Trend?”

Kent Hahne: “Mit unserem Konzept Vapiano haben wir vor Jahren bereits das Front-Cooking nach Deutschland gebracht und dieses als konsumfähigen Trend gestaltet. Alles wird frisch vor- und zubereitet, unsere Mitarbeiter sind aktiv und kochen vor den Augen der Gäste. Das Front-Cooking beschreibt die Transparenz und somit das Offensichtliche – der Kunde erlebt mit allen Sinnen.”

Narrare: “Was begeistert den Gast an dieser neuen Präsentationsform?”

Kent Hahne: “Unser Gast erlebt im Ginyuu, dass wir das Konzept des Front-Cooking weiterentwickelt haben. Wir hören auf den Herzschlag unserer Gäste, wir setzen auf unsere Mitarbeiter und auf eine leichte, aromatisierte Küche. Der Gast bekommt im Ginyuu Front-Cooking die Speißen ohne Cornsyrup oder andere Chemie. Jedem Gast ist es möglich, unser Essen zu verkosten und mit 100-prozentiger Transparenz, jeden Schritt der Zubereitung seiner Mahlzeit zu verfolgen.”

Narrare: “Ist Ihr Konzept mit einem Durchschnittsbon von 10 Euro pro Gast auf den Mittagstisch ausgelegt?”

Kent Hahne: “Nicht nur. Das Ginyuu Konzept bietet den Gästen über den Mittagstisch hinaus die Möglichkeit zu verweilen. Der Lounge-Bereich lädt zum Nachmittagsbesuch ein – und die Bar zum Treffpunkt am Abend. Hier erhalten die Gäste unter anderem Martinis oder Weizengras-Shots und das in einem Meer der Farbspiele. Somit richten sich die 10 Euro auf den Tages-Durchschnittsbon, im Mittagsgeschäft wird dieser sogar eher bei 8 Euro liegen.”

Informationen:
Kent Hahne war Franchisenehmer von McDonald’s und maßgeblich daran beteiligt, dass Vapiano zu einer Marke und multiplikationsfähig wurde. Mit der Wirtschaftsjuristin Nikita S. Simunovic hat er das Pilotprojekt Ginyuu in Frankfurt umgesetzt. Die Quereinsteigerin hat sich durch ihre Tätigkeit bei einem renommierten Münchner Catering- und Gastronomiebetreiber fundierte Kenntnisse in der Spitzengastronomie erarbeiten und bringt diese nun in das Projekt mit ein.



Facebook als Service-Center

vgwortAspen ist einer der populärsten Wintersportorte der Vereinigten Staaten Foto: Aspen / Snowmass

ASPEN Aspen/Snowmass ist eines der besten Skigebiete der Welt. Der trockene Pulverschnee, 300 Sonnentage im Jahr gepaart mit einem unverwechselbaren Service machen diese Kleinstadt im US-Bundesstaat Colorado zu einer Traumdestination, die sich auch mit Social Media-Instrumenten präsentiert. Facebook heißt das Zauberwort: Hier fungiert die Fanseite mit rund 17.000 Fans nicht nur als Newsletter, sondern direkter Ansprechpartner. Mit Meredith steht quasi eine Powder-Korrespondentin vor Ort bereit, die Tipps für die coolsten Bars oder Après Ski Events gibt.

Konzerttermine, Informationen zu neuen Restaurants, Hotels, Clubs sowie den Liften erfahren die Fans der Seite top aktuell – ebenso wie die derzeitigen Schneehöhen. Auch besondere Preis-Specials und ermäßigte Skipässe gibt Meredith sofort an die Aspen Community weiter. Highlight sind die vielen Gewinnspiele, bei denen Aspen Fans Saisonpässe, Tageslifttickets und sogar ganze Urlaubstrips gewinnen können.

Aspen: Wintersportfans können sich hier innerhalb 22 Quadratkilometern auf 336 markierten Pisten mit 46 Liften, in acht Terrainparks und fünf Halfpipes austoben. Über 500 Kilometer perfekt präpariertes Gelände stehen den Skifahrern und Snowboardern zur Verfügung – von familienfreundlich bis extrem steil. Besonderes Highlight: Treeskiing durch die markanten Espen Bäume.



Christian Rach testet nun auch Lebensmittel

vgwortDas neue Qualitäts-Siegel für ausgewählte Lebensmittel

HAMBURG Dank Christian Rach gibt es nun ein weiteres Siegel für Lebensmittel. Scheinbar haben wir noch nicht genug davon – die Verwirrung vor dem Supermarktregal darf ruhig weiter zunehmen. Dem Marketing hilft es und der Verbraucher fühlt sich etwas sicherer, zumindest solange, bis der nächste Lebensmittelskandal aufgedeckt wird.

Im Ernst: Die Frage stellt sich schon nach einem wofür und warum, wenn der Verbraucher doch mit gutem Recht davon ausgehen darf, dass sich die Lebensmittelindustrie ihrer unabdingbaren Pflicht bewusst sein sollte, Lebensmittel in guter Qualität herzustellen. Wozu also Güte- oder Qualitätssiegel? Eine Journalistin sprach erst kürzlich sogar von einem Schwindel. Irgendwann muss das auch Christian Rach aufgefallen sein, sonst würde er auf seiner Homepage nicht darauf hinweisen, dass es ihn erschreckt hat, was man heute eigentlich noch essen kann. Bleibt zu hoffen, dass er sich mit der Wahl des SGS Institutes Fresenius einen vertrauenswürdigen Partner an seine Seite geholt hat. Dann trägt er mit seiner Aktion in der Tat dazu bei, dass Verbraucher einen besseren Überblick über unsere Lebensmittel erhalten.

Informationen:
Der Koch und Buchautor Christian Rach (53), bekannt durch seine TV-Sendung „Rach – der Restauranttester“, vergibt seit neuestem Qualitäts-Siegel für ausgewählte Lebensmittel. Ziel des gebürtigen Saarländers ist es, die Verbraucher beim Einkauf gesunder Lebensmittel zu unterstützen. Mehrere Teststufen muss das Produkt durchlaufen, bevor es das Rach getestet-Siegel verliehen bekommt. Neben einem Sensorik-Test, findet auch eine Nährwertanalyse und eine mikrobiologische Untersuchung statt. Außerdem werden Produkteigenschaften und Sonderauslobungen auf der Verpackung untersucht. Die ersten Lebensmittelartikel hat der Koch auf seiner Website veröffentlicht. Mittelfristig soll seine Datenbank 50 Artikel umfassen.