Trendmesse Barzone zieht nach Köln

Ab 2012 findet die bedeutende Trendmesse für die Szenen-Gastronomie Barzone in Köln statt. Der Umzug von Berlin in die Metropole am Rhein verspricht beste Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum der Barzone.

“Wir sind sicher, dass der Umzug in das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen eine ausgezeichnete Basis für weitere innovative Impulse bildet und vor allem ein enormes Besucherpotenzial für die Gastro-Industrie bereit hält”, erläutert Veranstalter Christoph Meininger, Geschäftsführer des Meininger Verlags, die Beweggründe für den Ortswechsel.

Am 21. und 22. Mai 2012 findet die Barzone im Staatenhaus am Rheinpark statt. Der Branchentreff für Profis und Entscheider aus Bars und Restaurants, Hotels, Clubs und Diskotheken, Event- und Cateringunternehmen sowie Sommeliers, Fachhändlern und der gesamten Zulieferindustrie will sich aber nicht nur geografisch verändern. Vielmehr soll den Ausstellern noch mehr Möglichkeiten geboten werden, um die aktuellsten Trends und Produktinnovationen wirkungsvoll zu präsentieren. Neben etablierten Präsentationsformen für das Segment Spirituosen wird das Spektrum um exklusive Angebote für Brauereien und den Getränkefachgroßhandel (GFGH) erweitert.

Daneben will die Barzone neue Maßstäbe im Bereich Kommunikation und Kontakt setzen. Neue Instrumente sollen es den Besuchern und Ausstellern ermöglichen, Kontakte effizient zu organisieren sowie qualitativ hochwertige Business-Kontakte zu knüpfen. Damit soll die Fachmesse zu einer unentbehrlichen Branchen-Kontaktbörse avancieren.

Über Barzone:
Anders als herkömmliche Fachmessen ist die Barzone konsequent auf die Szenen-Gastronomie zugeschnitten. Die Trade Show mit den aktuellen Trends aus den Bereichen Spirituosen, Wein, Bier und Getränke sowie Food & Snacks, Equipment, Technik, Interior und Weiterbildung wird flankiert von einem praxisorientierten Begleitprogramm von Profis für Profis. Renommierte Experten für Gastronomie, Bartending und Marketing geben in Tastings, Seminaren und Vorträgen ihr Wissen weiter. Barzone fand 2008 erstmalig in der arena Berlin statt und wird organisiert vom Meininger Verlag, einem der ältesten deutschen Fachverlage mit Spezialisierung auf Publikationen für die Wein- und Getränkebranche.

Sind denn alle Joghurt?

WASSERBURG AM INN Es gibt diese Wochen, an deren Ende sich Journalisten fragen, durch wie viel Informationsmüll sie sich in den letzten 5 Tagen wieder wühlen mussten. Diejenigen, die jetzt denken, Journalisten sind ohnehin überflüssig geworden, können sich sicher schwer vorstellen, wie viel Presseinformationen nach wie vor täglich durch das “Breite Band” des Internets fließen. Nicht jeder meint, durch die sozialen Medien selbst zum Journalisten geworden zu sein. Das hat Vor- und Nachteile.

Eigentlich ist es leichter geworden, die Tricks gewiefter PR-Strategen zu durchschauen. Denn es ist so einfach heute, Pressemeldungen auf etwaigen Portalen ausfindig zu machen, die dann auch noch in sozialen Medien anmoderiert werden – nach dem Motto: Öffentlichkeit beschaffen wir uns mit einem einzigen Klick. Für einen Journalisten ist das Thema damit im Übrigen schnell erledigt. Doch auf der anderen Seite gibt es auch die nicht bereits online gestellten Meldungen, die eben nur an Journalisten verschickt werden. Bei ihnen habe ich allerdings das Gefühl, dass sie immer eintöniger werden, sodass mich die Meldung der Privatmolkerei Bauer nur kopfschüttelnd zurück ließ.


Produktfoto: Privatmolkerei Bauer

Die Frage nach dem “Was soll ein Journalist mit diesen Informationen anfangen?” – selbst wenn er sich unter anderem auch mit Lebensmittelthemen beschäftigt, war bei diesem Beispiel unumgänglich. So heißt es dort “Wenn in den Fenstern wieder Leuchtsterne in stimmungsvollem Glanz erstrahlen und geschmückte Tannenbäume die Wohnzimmer und Vorgärten erhellen, ist die schönste Zeit des Jahres angebrochen: die Adventszeit. Wer genau hinschaut sieht, dass es auch im Kühlregal weihnachtlich wird: Die Privatmolkerei Bauer schmückt im Dezember den großen Bauer Kirsche und sorgt für festliches Ambiente. Leuchtend rote Christbaumkugeln, grüne Tannenzweige und ein goldenes Namensschildchen zieren den 250-Gramm-Becher und garantieren einen stimmungsvollen Einkauf.”

Diese werbende, blumige und einlullende Sprache wie “Nicht nur wegen seiner weihnachtlichen Optik ist der große Bauer Kirsche nach dem reichhaltigen Festtagsmahl die richtige Wahl. Nach dem üppigen Essen stellt er die ideale Erfrischung dar und sorgt für einen fruchtigen Ausklang der besinnlichen Weihnachtstage” hat nichts mit einer Presseinformation, wie von der diese Pressemail verschickenden Werbeagentur angekündigt, zu tun und erklärt, warum Journalisten von derartigen Meldungen oft genervt sind.

Doch mit Blick auf das kürzlich erschienene PR-Barometer der dpa-Tochter news aktuell bleibt Agenturen gar nichts anderes übrig, als sich mit den Anforderungen an verwertbare Informationen auseinanderzusetzen. Gerade im Zeitalter der Jedermann-Kommunikation sollte es doch für ein im Jahre 1887 gegründetes Traditionsunternehmen wie die Privatmolkerei Bauer möglich sein, lebendige Geschichten zu erzählen, anstatt nur reine Produktinformationen zu verschicken.