Schweden feiern mit Prinzessinnentorte

Der Königspalast in Stockholm hat Grund zum Feiern
Foto: Ola Ericson / imagebank.sweden.se

STOCKHOLM Während erst am Freitag, den 24. Februar 2012, der Name der kleinen Tochter von Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel bekannt gegeben wird, feiern die Schweden bereits heute die Ankunft der neuen Erdenbürgerin. 51 Zentimeter lang und 3280 Gramm leicht ist das Mädchen, das neben ihrer Mutter nun die zweite Stelle in der schwedischen Thronfolge einnimmt.

Nachdem die schwedische Botschaft heute Morgen gegen 10 Uhr die Geburt verkündet hatte, war die Prinzessinnentorte (Prinsesstårta) gegen Mittag (13 Uhr) bereits fast ausverkauft, wie das Kommunikations-Unternehmen VisitSweden per Twitter bekannt gab. Der traditionelle schwedische Kuchen ist einer der beliebtesten Kuchen in Schweden. Er wurde 1929 erstmalig in dem schwedischen Kochbuch Prinsessornas kokbok von Jenny Åkerström-Söderström erwähnt und als “Green Kuchen” bezeichnet. Seinen Namen Prinsesstårta verdankt er den drei schwedischen Prinzessinnen Astrid, Martha, Margaretha, die diese Torte sehr liebten.

Die Prinzessinnentorte besteht aus mehreren Schichten und ist auf einem luftigen Biskuitteig, Sahne, Vanillecreme sowie einer 2 bis 3 Zentimeter dicken Schicht aus grünem Marzipan aufgebaut. Bestreuselt wird er mit Puderzucker, verziert mit einer Rose. Foto: Jakob Fridholm / imagebank.sweden.se

Eine Zusammenfassung zur Faszination rund um die Torte und zu ihrer Herstellung habe ich bei semiswede gefunden. Ein weiteres Rezept nochmal im Elchburger-Portal. Wer jetzt Appetit bekommt, kann das Rezept gern ausprobieren und mit den Schweden feiern.

Herzlichen Glückwunsch!

Junger Wilder 2012 kocht mit Sergio Herman

SALZBURG Heute Abend fällt die erste Entscheidung im wohl trendigsten und spektakulärsten Kochwettbewerb Europas. Das Gastronomie-Fachmagazin Rolling Pin hatte gemeinsam mit Stefan Marquard zur Teilnahme aufgerufen. Anschließend waren 1911 Anmeldungen junger Profiköche aus ganz Europa eingegangen. Nun treten 4 Österreicher, 2 Deutsche, 2 Schweizer und 1 Luxemburger in den Vorrunden um den begehrtesten Titel des Jahres im direkten Duell mit einem 3-gängigen Menü gegeneinander an.

Die erste Entscheidung fällt heute Abend im Schloss Fuschl am See, weiter geht‘s am 23. Februar im Relais & Châteaux Hanner sowie am 27. Februar im Hotel Adlon Kempinski in Berlin. Die Gewinner der Vorrunden kommen ins Finale, das am 12. März 2012 in Karlheinz Hausers Süllberg im Zuge der Gastro Premium Night über die Bühne gehen wird.

Thomas M. Walkensteiner Foto: Privat

Der Sieger der Jungen Wilden 2012 ziert nicht nur das Cover von Rolling Pin, sondern darf auch mit 3-Sterne-Koch Sergio Hermans im Oud Sluis glänzen. Die Jury bewertet die Gerichte nach den Kriterien Optik, Geschmack, fachliche Umsetzung, Kreativität sowie Hygiene und Sauberkeit am Arbeitsplatz. Neben dem Juryvorsitzenden Stefan Marquard schauen Branchengrößen wie etwa Heinz Reitbauer, Thomas M. Walkensteiner, Karlheinz Hauser, Hendrik Otto oder Heinz Hanner den jungen Köchen über die Schulter.

Narrare unter neuer Domain erreichbar

Neue Domain und neues Erscheinungsbild: Narrare erfindet sich neu. Mit dem neuen Auftritt sollen die fachspezifischen Themen bereits auf den ersten Blick transparent werden. Ein neuer Anstrich sozusagen für ein Blog, dass sich längst etabliert hat und an einer immer breiteren Leserschaft erfreut.

Der Markenname Narrare wird ab sofort schon in der Domain sichtbar sein. Zudem suggeriert die Endung .com eine stärker nachgefragte Internationalität. Insgesamt ist das Layout dynamischer, soll an seiner Übersichtlichkeit jedoch nicht verlieren.

Ab dem 13. Februar wird nicht mehr unter www.liebig-braunholz.de/blog, sondern nur noch auf narrare-blog.com publiziert. Ich freue mich, Sie/euch auch hier zu treffen und auf den weiteren regen Austausch mit noch mehr Themen rund um das Reisen und die kulinarischen Erlebnisse – stets mit dem kritischen, jedoch vor allem immer mit einem neugierigen Blick auf die Details und Besonderheiten in den Reise- und Urlaubszielen sowie den dort etablierten Hotels, Restaurants, regionalen Köstlichkeiten, süßen Verführungen und Persönlichkeiten, die diese Branche der Gastlichkeit prägen.

Es ist eine etwas andere Sicht auf die Reiseziele – eine fachjournalistische eben, die nicht willkürlich Tipps gibt oder etwas beschreibt, dass gerade sympathisch herüberkommt. Sondern das bewusst auswählt, abwägt, es in den Kontext der gesamten Seite stellt und vor allem Vielfalt vermitteln möchte, damit der Leser sich ein objektives Bild machen kann.

Herzlichst, Silke Liebig-Braunholz