Ab in den Urlaub als jährliches Zugpferd

Ungeachtet aller Rezessionsszenarien im Zuge der Finanzkrise werden die Deutschen ihrem Status als Konsumoptimisten Europas auch in puncto Urlaubsnachfrage gerecht. Sie sorgen derzeit für hohe Zuwächse in der Tourismusbranche (siehe Video) und starten jetzt zur Osterzeit wieder in das Reisejahr 2012.

Aktuell bescheren die deutschen Urlauber der Branche ein Umsatzwachstum von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegen damit europaweit vorn. Die hohe touristische Nachfrage im deutschen Markt steht im Einklang mit dem guten Konsumklima und der großen Kauflust, die in Deutschland derzeit zu beobachten ist. „Auf ein emotionales Produkt wie Reisen wird nur sehr ungern verzichtet. Urlaub genießt einen hohen Stellenwert, dieses zeigen die Erfahrungen aus der vergangenen Wirtschaftskrise“, resümierte Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender der GfK, die Ergebnisse und das Reiseverhalten.

Urlaubsnachfrage im europäischen Maßstab ungleich

In anderen europäischen Ländern fällt die aktuelle Urlaubsnachfrage indes schwächer aus: In Großbritannien beispielsweise liegen die Buchungssätze fast 5 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Auch die Niederländer zeigen sich zurückhaltender: die Touristikumsätze liegen im niederländischen Markt 2 Prozent unter dem Vorjahr. Angesichts eines wachstumsstarken Vorjahres in Europa dürfen die aktuell messbaren Umsatzrückgänge allerdings nicht überbewertet werden. Siehe auch hier “Reiseanalyse 2012” im Beitrag zur diesjährigen ITB auf diesem Blog.

Über die GfK
Die GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Ihre mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt die GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen. So liefert die GfK in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2010 betrug der Umsatz der GfK 1,29 Milliarden Euro.

Lafer erinnert sich gern

STROMBERG Normalerweise kocht Johann Lafer in gefühlt allen Fernsehkochshows. Jetzt hat der österreichische Sternekoch sein neues Kochbuch vorgestellt. Eine Hommage an die heimische Küche.

In „Meine Heimatküche“ erzählt Johann Lafer in wunderbar bebilderten Reportagen von seinem Heimathof, von den Winzern und Bauern, die traditionell und nah an der Natur produzieren. „Für mich ist Heimat überall dort, wo der Duft und der Geschmack einfachen Genusses an Kindheit erinnern“, schwärmt der gebürtiger Steirer. „Meine Heimatküche“ ist für Johann Lafer vor allem aber auch die Kochkunst seiner Mutter. Meist verwendete sie Zutaten vom eigenen Hof.

Lafer serviert in diesem opulenten Kochbuch über 80 Rezepte: bodenständig, köstlich und raffiniert einfach! Klassiker wie das Wiener Schnitzel oder die himmlischen Marillenknödel sind ebenso darunter wie neue kulinarische Kreationen, etwa das Weißwein-Kaninchen im Römertopf, deftige Maronen-Gnocchi oder gebackene Apfelknödel mit Most-Schaum. Außerdem stellt der Sternekoch, der sein Restaurant „Le Val d’Or“ auf der Stromburg im Hunsrück betreibt, die besten Produzenten zwischen Graz und der südsteirischen Weinstraße vor. Nach alter Tradition werden hier einzigartige Spezialitäten produziert, etwa Waldschweine, die noch wühlen und wandern dürfen. Oder das leuchtend grüngelbe Kürbisöl, Krönung vieler Gerichte. Auch den Apfelbauern kommt das milde südliche Klima ihrer Heimat entgegen: Sie stellen feinste Marmelade oder Apfelschnaps her. Zu den Highlights gehören auch die Winzer, die international gesuchte Weine keltern.

Johann Lafer
Meine Heimatküche
192 Seiten, 200 Fotos
ca. 75 Rezepte
Format 21 cm x 27 cm
Hardcover
Preis: 24,90 € (D) / 25,60 € (A) / 35,50 sFr
ISBN: 978-3-8338-2214-8

A palace for everybody

Tea Party im Kensington Royal Palace Foto: Lawrence Looi / HRP / NTI

LONDON Am kommenden Montag (26. März 2012) wird in London ein Palast für Jedermann eröffnet. Nach einer zweijährigen Umbauphase ist der Kensington Palace und ehemalige Wohnsitz von Prinzessin Diana dann täglich für Besucher geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet 14,50 Pfund, für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

12 Mio. Pfund wurden in den Umbau des Palastes, in die neuen Gärten, das Café, die Terrasse und den Shop investiert. Vor allem aber wird das neu gestaltete Besucherzentrum viele Besucher anziehen. Es zeigt und enthüllt das geheime wie öffentliche Leben der Bewohner von Kensington, unter anderem in der Victoria Revealed Ausstellung oder in der Sonderausstellung mit einigen Kleidern von Prinzessin Diana.

Das Personal an der Rezeption trägt die Uniform “Jaeger”

Der Kensington Palace wird von der gemeinnützigen Stiftung Historic Royal Palaces unterhalten, die sich ausschließlich über Eintrittspreise, Spenden, Sponsoren, Beiträge der Stiftungsmitglieder und den Einsatz freiwilliger Helfer finanziert. Das Ziel von Historic Royal Palaces ist es, die Paläste in und um London langfristig zu erhalten und Besuchern einen lebendigen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Bewohner der prunkvollen Paläste die heutige Gesellschaft geprägt haben. Der Umbau des Kensington Palace wurde durch die großzügige Unterstützung der Heritage Lottery Fund, mehrerer Trusts, Stiftungen und einzelner Spendern möglich.