Lausitzer Seenland bald touristischer Anziehungspunkt?

Aus dem Tagebau Koschen ist der Geierswalder See entstanden, wo bereits an sicheren Ufern vielfältige Zwischennutzungen möglich sind, darunter Segeln, Surfen, Jetski-Fahren, Baden und Schwimmen. Ergänzt wird das Angebot neben der Marina auch von zwei schwimmenden Häusern. Foto: Peter Radke für LMBV

Zwischen Berlin und Dresden entsteht durch die Flutung früherer Tagebaue derzeit eine spektakuläre Wasserwelt mit 23 künstlichen Seen, die eine Landschaft einmaligen Ausmaßes formen. In wenigen Jahren werden zehn Seen durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden sein.

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat die bereits touristisch erschlossenen Seen kürzlich einer Gruppe von Pressevertretern auf einer Informationsreise vorgestellt und für private Investitionen in die weitere touristische Entwicklung der Region geworben. Während der Tour wurde am Geierswalder See in der Gemeinde Elsterheide symbolisch die Bautafel für ein 4-Sterne-Hotel mit Ferienwohnungen enthüllt. Noch in diesem Jahr werden die Bauarbeiten für das Haus mit Leuchtturm, Restaurant, 25 Zimmern und Ferienwohnungen beginnen, das auf Initiative der Hoyerswerdaer Unternehmerfamilie Struthoff entsteht.

Die Hoyerswerdaer Unternehmerin Heike Struthoff im Gespräch mit Journalisten

Am 1. Juni 2013 wird außerdem der Koschen-Kanal, der sogenannte Überleiter 12, die Länder Sachsen und Brandenburg schiffbar verbinden – insgesamt werden im Lausitzer Seenland zehn Seen über Kanäle und Schleusen miteinander verbunden. Mit der Eröffnung des Koschen-Kanals 2013 wird der sächsische Teil des Lausitzer Seenlandes an eine seit vier Jahrzehnten bestehende touristische Destination, den Senftenberger See in Brandenburg, angeschlossen.

Die Kunst der Aborigines hautnah erleben

Wohl kaum eine Assoziation ist so unvermittelt mit Australien verbunden wie die zu den Aborigines. Die Ureinwohner leben nach Jahrhunderten der Unterdrückung noch immer auf diesem Kontinent – mittlerweile werden sie von den “Weißen” ernster genommen. Nur so ist es zu erklären, dass sie in die Tourismusangebote mit einbezogen werden und sich die Cairns Indigenous Art Fair ausschließlich mit ihrer Kunst und Kultur beschäftigt.

Die Cairns Indigenous Art Fair ist die größte Kunst- und Kulturveranstaltung der Aborigines. Sie findet in diesem Jahr vom 17. bis 19. August schon zum vierten Mal statt. Im neuen Cairns Cruise Liner Terminal werden in dieser Zeit Werke von mehr als 150 Indigenen Künstlern aus Queensland und den Torres Strait Inseln zu sehen sein.

Aborigines
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AboriginesAlle Fotos: Flickr/Kerry Trapnell und Eric Neat

Geschichten dieses Volkes

Neben den Ausstellungen wird vor allem die Kultur der Ureinwohner durch Tanz- und Musikaufführungen zelebriert. Diese können Touristen mittlerweile auch auf geführten Touren erleben. Wer also noch tiefer eintauchen möchte, sollte eine Tour mit Willie Gordon buchen. Er führt seine Gäste in die Region Tropical North Queensland und erzählt ihnen dort die überlieferten Geschichten seines Volkes.