Mit Herzblut und Bescheidenheit

Die niedersächsische Lebensart kommt im Gasthof Seeger’s mit den Produkten auf den Tisch / Küche wird in Gourmetführern erwähnt

NORTHEIM-HOLLENSTEDT „Im Laufe der Jahre haben wir kleine Wirtschaftskreisläufe geschaffen“, sagt Christiane Seeger. Sie liebt die Produkte von den Züchtern und Höfen in der Umgebung. Aus Überzeugung und Respekt vor ihnen hat sich damit auch der familiäre Betrieb gewandelt. Die einstige Pferdewechselstation mit landwirtschaftlichem Betrieb und Dorfgasthof entwickelte sich zu einem kulinarischen Geheimtipp für eine große Region.

Axel Seeger (von rechts) mit Schwester Christiane und Lebensgefährte Olaf Antons vor der Weinauswahl des Hauses im Flur des Restaurants

Denn seit die Geschwister Christiane und Axel Seeger den Gasthof führen, wurde das Konzept von „Strammer Max“ und „Brathähnchen“ auf eine zeitgemäße Küche umgestellt. Funktioniert hat das nicht, gibt Axel Seeger zu. Der Spagat zwischen Dorfkneipe und Restaurant war in einer Region wie Hollenstedt schwierig zu bewerkstelligen. Dass sich das Konzept dann doch stetig durchgesetzt hat, sei lediglich dem Umstand des Familienbesitzes zu verdanken. „Es war finanziell nicht immer einfach. Mittlerweile können wir davon leben“, beschreibt er die Situation.

Seit der Übernahme von den Eltern im Jahr 2000 haben die Geschwister rund 200.000 Euro in eine neue Küche, den Saal und Biergarten, das Mobiliar sowie die Sanierung wie auch Renovierung des Restaurants investiert. Seit 2008 wird der Gasthof im Michelin Führer mit einem Bib Gourmand erwähnt. Seither begrüßen die Seegers auch verstärkt ihre Stammgäste, Familien und Durchreisende in dem Restaurant. „Unser Einzugsgebiet hat sich im Laufe der Jahre vergrößert. Es kommen Gäste aus Hannover, dem Harz oder aus Kassel zu uns“, erklärt Axel Seeger. Einige übernachten dann sogar in den 4 Doppel- und einem Einzelzimmer.

Allen Gästen gemein ist die Liebe zur saisonalen Küche mit Slow Food-Qualitäten. Christiane Seeger und ihr Lebensgefährte Olaf Antons kreieren als die Chefköche des Hauses nicht nur die alle 4 Wochen wechselnde Speisekarte, sondern pflegen auch ihren Kräutergarten und züchten teilweise die verwendeten Gemüsesorten selbst. „Wir haben sehr viel Respekt vor den Produkten“, umschreibt der Küchenmeister Olaf Antons die Philosophie mit der er beispielsweise die hausgemachten Ravioli mit Lammfleisch, Schafsfrischkäseschaum und Pinienkernen zubereitet.

Christiane Seeger mit Lebensgefährte Olaf Antons im Kräutergarten hinter dem Gasthaus Fotos (2): Liebig-Braunholz

Ohnehin wirkt das Zusammenspiel innerhalb der dreiköpfigen Crew sehr durchdacht. Axel Seeger ist für den Service zuständig und wird dort von bis zu 12 Aushilfen unterstützt. „Er erzählt hier im Restaurant die Geschichten zu den Produkten und Gerichten wie auch zu dem ständig wechselnden Menü, das wir in 3, 4 und 5 Gängen anbieten“, sagt seine Schwester Christiane. Beispielsweise die Geschichte von der Familie Penk in Berwartshausen, die mit ihrem Eiermobil ständig unterwegs sind und den Seegers auch frischen Ruccola liefern. Es gibt aber auch die Geschichte vom Milchschafhof Hucke in Lutterhausen oder von den Leinetaler Forellen in Edesheim und den Biohighland-Rindern in Roringen – „jeder der Lieferanten prägt unseren Gasthof und ist ein Teil der Philosophie“, sagt Christiane Seeger.

Zu den Speisen hat Axel Seeger auch eine feine Weinkarte mit rund 80 Positionen entwickelt. Viele Bioweine sind dort zu finden und auch Winzer, von denen der gelernte Restaurant- und Hotelfachmann mit Hang zum Sommelier exklusiv die Weine ausschenkt. Es ist sein Faible und gleichzeitig Leidenschaft, die aus der Zeit des Reisens geblieben ist. Als die Eltern Renate und Karl-Wilhelm den Gasthof noch führten, haben die Geschwister unter anderem am Gardasee, im Piemont oder auf Sylt und in Griechenland gearbeitet. Christiane hat sich als Köchin und Hofa in ihren Wanderjahren auch den Feinschliff für die Zusatzausbildung als Barmade geholt und wurde einst als erste Frau in der Barkeeperunion aufgenommen.

Seeger’s Gasthof:

Eigentümerin: Axel und Christiane Seeger, Olaf Antons
Restauranttyp: Vollrestaurant
Preise (Hauptgerichte) ab 9,50 Euro, (Menü) ab 33,50 Euro
Zahl der Sitzplätze: 35 (Restaurant) 25 (Biergarten) 200 (Saal)
Zahl der Mitarbeiter: 5 und 1 Azubi und 12 Aushilfen
Kontakt: Seeger’s Gasthof, Einbecker Straße 48, 37154 Northeim-Hollenstedt

2012 in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung erschienen



Filmstart: South African Tourism wirbt für Mandela

vgwortSouth African Tourism wird als Kooperationspartner den Kinostart von Mandela: Der lange Weg zur Freiheit von Justin Chadwick mit Idris Elba und Naomie Harris in den Hauptrollen unterstützen. Die eindringliche und bildgewaltige Geschichte des Anti-Apartheid-Kämpfers und Politikers kommt am 30. Januar 2014 im Senator Film Verleih in die deutschen Kinos.

nelson mandela birthday bash Foto: Flickr

Theresa Bay-Müller, Direktorin des Deutschlandbüros von South African Tourism freut sich auf die erfolgreiche Kooperation mit Senator Film. „Nelson Mandela ist unser Held und Vater der Regenbogennation Südafrika. Dieser Film zeigt nicht nur seinen langen Weg zur Freiheit sondern auch den unseres Landes und seiner Menschen. Wir hoffen daher, dass dieser Film viele deutsche Kinobesucher anzieht und ihnen unsere südafrikanische Geschichte ein wenig näher bringt“, so Bay-Müller. Die Kooperation umfasst unter anderem die Verteilung von Informationen zum Film, gemeinsame Veranstaltungen sowie die Unterstützung des Films durch Schnittpunkte der Pressearbeit.

Mandela: Der lange Weg zur Freiheit feierte auf dem diesjährigen Internationalen Filmfestival in Toronto seine Weltpremiere. Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Nun wird seine außergewöhnliche Lebensgeschichte mit diesem Film zum ersten Mal auf die große Leinwand gebracht und spannt einen dramatischen Bogen von seiner Kindheit, der ersten großen Liebe und seinem beginnenden Kampf gegen die Apartheid bis zu seiner Amtseinführung als erster Präsident des demokratischen Südafrikas. Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegen stellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Der Film beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in Südafrika herbeiführte und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an einen Menschen, der durch seinen unermüdlichen Kampf für Freiheit, Gleichheit und Unabhängigkeit die ganze Welt verändert hat.

South African Tourism ist als Organisation verantwortlich für die internationale Vermarktung Südafrikas als präferierte Urlaubsdestination. Geleitet wird South African Tourism von Chief Executive Officer Herrn Thulani Nzima.

Südafrika besitzt viele überraschende und unbekannte Seiten. Es gibt Dinge, die oft übersehen werden oder einfach nicht bekannt sind. Hier sind einige der weniger bekannten Fakten über das Land am Kap:

Unbekannte Natur und Geschichte
Südafrika besitzt die weltweit größte durch einen Meteoriten verursachte „Narbe”, den Vredefort Dome, jenseits des Vaal River bei Parys. Vor etwa 2 Milliarden Jahren ist der Meteorit hier eingeschlagen (die Erde ist ca. 4,5 Milliarden Jahre alt) – noch bevor sich Sauerstoff und mehrzelliges Leben auf der Erde entwickelten.

Die Felsformationen um Barberton in Mpumalanga gehören zu den ältesten der Welt – sie sind mehr als 3 Milliarden Jahre alt. Darüber hinaus sind sie leicht zugänglich und so nutzen NASA Forscher den Ort, um Erkenntnisse über die Entwicklung von Leben auf fernen Planeten zu erlangen.

Die Tugela Falls sind mit 948 Metern die zweithöchsten Wasserfälle der Welt. Die höchsten Fälle sind die Angel Falls in Venezuela mit 979 Metern.

Südafrika beheimatet ca. 20.000 indigene Pflanzenarten (das entspricht ca. 10 Prozent aller weltweiten Pflanzenarten), von denen 80 Prozent ureigen südafrikanisch sind.

In Südafrikas Grasland sind 30 verschiedene Tier- und Pflanzenarten pro Quadratkilometer zuhause – eine größere Artenvielfalt als im Regenwald.

Alle Fotos (3): www.dein-suedafrika.de

Lassen sich Berge zusammenfalten? Die Antwort ist positiv und Sie können solche Wunder im Western Cape bestaunen: die Cederberge und die Swartberg Mountains.

Therapsiden sind Vorfahren der Säugetiere und lebten vor mehr als 200 Millionen Jahren, lange vor den Dinosauriern (derren Zeitalter vor 65 Millionen Jahren abrupt zu Ende ging). Die größte Anzahl an Fossilien dieser Säugetier-Vorläufer findet sich in der Karoo – neben einem 280 Millionen Jahre alten versteinerten Hai.

In Kimberley befindet sich das größte von Menschenhand geschaffene Erdloch der Welt – aber wussten Sie, dass die Ortschaft Jagersfontein im südlichen Free State das tiefste von Menschenhand geschaffene Erdloch besitzt?

Südafrika ist Heimat der weltweit kleinsten Sukkulenten-Pflanzen (kleiner als 10 mm) und gleichzeitig auch der größten, dem Baobab-Baum.

Laut Studien ist der Sternengucker-Ort Sutherland im Northern Cape einer der geologisch stabilsten Orte der Erde, obwohl es hier einen Vulkan gibt, der offiziell noch nicht als erloschen gilt.

Lake Funduzi in der Gegend Venda ist wohl der weltweit einzige Frischwassersee, der durch einen Erdrutsch entstanden ist.

Die einzige Straße der Welt, in der gleich zwei Friedensnobelpreisträger wohnten, liegt in Soweto. Sowohl Nelson Mandela als auch Erzbischoff Desmond Tutu besaßen Häuser in der Vilakazi Street in Soweto.

Kulinarisches und Wein
In Südafrika befindet sich die längste Weinstraße der Welt: die R62 Weinroute.

Südafrika ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Macadamianüssen. Die Nüsse und deren Öle werden in die ganze Welt exportiert.

Südafrika ist das einzige Land der Welt, in dem man ein sogenanntes „Monkey Gland Steak” bestellen kann und einem nicht etwa Innereien serviert werden. Dieses Gericht wurde vor vielen Jahrzehnten von ausländischen Köchen erfunden – als eine Art Parodie auf die Einwohner Johannesburgs, die jedes Essen in Worcestershire- und Tomatensauce tränkten.

In keinem anderen Land der Welt wird soviel Kingklip-Fisch gegessen wie in Südafrika.

Medizin und Wissenschaft
Die weltweit erste Herztransplantation wurde von dem Südafrikaner Dr. Chris Barnard im Jahr 1967 durchgeführt.

Südafrikas Dr. Percy Amolis entwickelte die „Retinal Cryoprobe”, die unter anderem bei der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher zum Einsatz kam, um eine Netzhautablösung zu behandeln. Darüber hinaus heilte er Nelson Mandelas Grauen Star, was den ehemaligen Präsidenten dazu befähigte, zum ersten Mal eine Rede ohne Hilfe seiner Brille zu verlesen.

Wo auf der Welt wurde eine Spezies quasi aus dem Nichts wiedererschaffen? Das Quagga wurde im 19. Jahrhundert durch exzessives Jagen ausgerottet, aber nachdem man herausgefunden hatte, dass dessen DNA der des gewöhnlichen Burchell’s Zebra fast ausnahmslos entspricht, wurde die Zebraart durch gezielte Züchtung von Zebras mit wenigen Streifen zu neuem Leben erweckt.
Ressourcen- und Umweltschutz

Südafrikas Küstenmanagement ist eines der besten weltweit; als erstem Land außerhalb Europas wurde Südafrika der Blue Flag-Status für sein Küstenmanagement verliehen.



Weizenbierkrieg ist nur eine kreative Kampagne

Plankstadt (ots) – Anfang Juli dieses Jahres hatte die Badische Braumanufaktur Welde aus Plankstadt bei Heidelberg den bayerischen Weißbier-Giganten den Krieg erklärt: Den 1. badisch-bayerischen Weizenbierkrieg.

Badische Braumanufaktur Welde beendet 1. badisch-bayrischen Weizenbierkrieg und erklärt sich zum Sieger Foto: Stefan Böttner/Welde

Mit dieser drastischen Maßnahme reagierte die Braumanufaktur aus Baden auf die laut Brauereichef Dr. Hans Spielmann “tagtäglich im TV erfolgende Gehirnwäsche” – die Werbespots der bayerischen Weißbier-Produzenten, die nach Meinung von Spielmann suggerieren, gutes Weizenbier könne nur aus Bayern kommen. Voller Lust & Laune habe man den Bayern nun gezeigt, was eine Weizenbier-Harke ist, so Spielmann weiter. Die Welde-Weizenguerilla habe das eigene Bier an vielen markanten Flecken des bayrischen Kernlandes der einheimischen Bevölkerung nahegebracht und sei mit offenen Armen empfangen worden. Zeitgleich wurde in der heimischen Bierwelt eine Blindverkostung mit mehreren Hundert Probanden durchgeführt, und das Ergebnis bestätigte den Weldechef auf ganzer Linie: Fast 70 Prozent der Bierverkoster erklärten von drei anonym getesteten Weizenbieren das Welde Hefeweizen zum Sieger. Die beiden ebenfalls angebotenen bayrischen TV-Weißbiere landeten abgeschlagen auf den Plätzen. Nicht umsonst wurde das Welde Hefeweizen von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) mit einer Goldmedaille prämiert.

Die auch bei Facebook mit zahlreichen Bildern Badischen Wirkens in Bayern durchgeführte Kampagne habe sich ausschließlich gegen die großen TV-Weißbiere gerichtet, betont Weldechef Spielmann. Natürlich wisse man von der Existenz zahlreicher ausgezeichneter Weißbiere in Bayern, mit vielen kleineren Brauereien sei man im Übrigen gut befreundet. Für die kommenden Wochen kündigte Spielmann ein neues, obergäriges Jahrgangsbier an. Für Informationen über die Brauerei Welde und ihre Produkte stehe einstweilen die Webseite inklusive eines benutzerfreundlichen Online Shops bereit.

Über Welde
Welde ist eine familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für traditionelle und innovative Braukunst steht. Durch die tanzende WeldelustFlasche, die erste Mehrweg-Individualflasche auf dem deutschen Biermarkt, hat Welde eine hohe Wiedererkennung und Identifikation geschaffen, die für ein junges, genussbetontes und kulturaffines Produkt steht. Diese klare Marktpositionierung wird unter anderem durch den WeldeKunstpreis und das große WeldeFest untermauert. Neben der von Öko-Test mit der Note “Sehr gut” bewerteten Leitmarke Welde No. 1 Premium Pils (laut Fachpresse eine der vier Kult-Biermarken in Deutschland) produziert Welde das Bio-Bier “Naturstoff”, WeldeEX, Welde No1 Extraherb und diverse Weizenbiere, Sportweizen (alkoholfrei) und zweierlei Fassbrause sowie die Trend-Mixgetränke Naturradler und WeizenGrape (Hefeweizen Pampelmuse).



Chinesisches Eldorado für Feinschmecker

Herbstliche Atmosphäre in den Xixi Feuchtgebieten

Die Küche von Hangzhou und das Xixi Sumpfgebiet gewinnen an touristischer Bedeutung: Feinschmecker und Umwelt-Enthusiasten haben Hangzhou als neues Reiseziel auserkoren. In der Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang lassen sich die beiden Bereiche besonders gut während des alljährlich stattfindenden Fishing Festival miteinander kombinieren. Dann angeln Einheimische und Besucher selbst in den Gewässern des Xixi Sumpfgebiets nach Fischen und Meeresfrüchten, die anschließend an Ort und Stelle zubereitet und verzehrt werden.

Der 2005 gegründete Xixi Wetlands Park im Westen von Hangzhou gehört zum Hangzhou Bay Sumpfgebiet, das mehr als 10 Prozent der Gesamtfläche der Provinz Zhejiang ausmacht. Ende 2012 verabschiedete die Landesregierung von Zhejiang das erste Gesetz zum Schutz dieser Feuchtgebiete, um das empfindliche Ökosystem mit seinen über 150 Zugvögelarten und der einzigartigen Unterwassertierwelt zu bewahren. Besucher des Parks erleben eine wunderbare Landschaft, die zu jeder Jahreszeit faszinierend und eindrucksvoll ist. Motorboote bringen Besucher durch verwinkelte Kanäle und Wasserstraßen zum Dorf Jiancun, wo sie aussteigen und vorbei an Tee-Häusern, Geschäften und einem Drachenbootmuseum spazieren können. Wer es noch romantischer mag, mietet selbst für ein paar Stunden ein privates Ruderboot und genießt die Natur in aller Ruhe.

Mitten in den Xixi Wetlands von Hangzhou

Ein spektakuläres Naturschauspiel ist die Gezeitenwelle des Qiantang Flusses, der fast 500 Kilometer durch Zhejiang und vorbei an Hangzhou bis ins Ostchinesische Meer fließt. Die weltweit größte Gezeitenwelle strömt bei Flut mit bis zu 40 kmh in die Mündung der Bucht und kann im Extremfall bis zu 9 Meter hoch werden. Auch die Hangzhou Botanical Gardens am Jade Spring Hill an den Ufern des berühmten Westsees sind ein beliebtes Ausflugsziel bei Naturliebhabern, wo auf knapp 3 Quadratmeter Flora und Fauna der Region präsentiert werden. Überall in den Gärten verströmt die Osmanthus-Blüte, das Wahrzeichen von Hangzhou, ihren süßlichen Duft.

Panoramablick über den Qiantang Fluss Fotos (3): Hangzhou Tourism Commission

Mit Spannung erwarten Gourmets im Oktober das Hangzhou International Food Festival. Eine Woche lang wird dann die raffinierte Küche der Stadt mit ihren vielfältigen, kulinarischen Richtungen gefeiert und Liebhaber guten Essens werden mit typischen Speisen verwöhnt, die es nur in Hangzhou gibt. Zu den berühmten Gerichten der Hangzhou Küche zählen unter anderem das in Lotusblätter gewickelte Bettler-Huhn, gebackene Krabben in Osmanthus-Ingwer-Tee und Karpfen aus dem Westsee in süßer Essigsauce.

Über Hangzhou:
Hangzhou ist das politische, historische und kulturelle Zentrum der Provinz Zhejiang an der chinesischen Südostküste, nur 45 Minuten von Shanghai mit dem Hochgeschwindigkeitszug entfernt. Hangzhou ist eine der sechs ältesten Städte Chinas und wesentlicher Bestandteil des Yangtze River Delta, dem weltweit sechstgrößten Wirtschaftszentrum. Die zum ersten Mal im Jahr 221 v. Chr. nachweislich dokumentierte Metropole kann auf eine bedeutende, 5.000 Jahre alte Kultur zurückblicken. Als Marco Polo vor 800 Jahren die Stadt besuchte, bezeichnete er sie als “die schönste und prächtigste Stadt der Welt”. Hangzhou ist berühmt für die Produktion von feinem Porzellan, Seide und Tee.



Wellness-Expansion im Stanglwirt

GOING/TIROL Mit Panoramablick auf den Wilden Kaiser eröffnete das 5-Sterne Biohotel Stanglwirt jetzt das erste Drittel der neuen Wellnesserweiterung. Das größte hoteleigene Sole-Becken Österreichs, ein Sport-Schwimmbecken und eine neue Relaxzone erweitern seitdem den Vitalbereich des Traditionsbetriebs.

Mit viel Liebe zum Detail und natürlichen Materialien hat das Hotel fantasievolle Besonderheiten integriert und damit den ersten Teil der umfangreichen Wellness-Expansion abgeschlossen. Der gesamte Wellness-Anbau wird durch eine eigene Wasserquelle geheizt und gekühlt und sorgt so für Energie aus eigener Erzeugung. „Bereichert durch die Wünsche und Ideen unserer Stammgäste möchten wir mit der Erweiterung des Wellnessbereiches in die Urlaubs-Qualität der Gäste investieren“, erklärt Stanglwirt Balthasar Hauser. Im Zuge der großen Wellnesserweiterung folgen bis Ende 2013 unter anderem ein neuer abenteuerlicher Wasserspielplatz mit Rutschen für die kleinen Gäste und ein hoch-exklusives Spa zum Verwöhnen.

Informationen zum Stanglwirt

Der Stanglwirt ist seit Jahren einer der Vorzeigebetriebe in Tirol. Viele Prominente kehren hier regelmäßig ein. Vor imposanter Bergkulisse des Wilden Kaisers in Going/Tirol setzt Inhaberfamilie Hauser (Foto) mit dem 5-Sterne Bio-Hotel Stanglwirt voll auf die biologische Philosophie. Die Zimmer und Suiten sind ausschließlich aus natürlichen Materialen geschaffen: Holz, Teppiche aus reiner Wolle, Möbelstoffe, Handtücher und Bettwäsche aus 100 Prozent Baumwolle oder Leinen sind Standard. Beim kulinarischen Angebot setzt der Stanglwirt ebenfalls auf „Bio-Qualität“: So kommen Fleisch und Käse vom hauseigenen Bauernhof und das Wasser aus der „Kaiserquelle“, die direkt auf dem Stanglwirt-Grund entspringt.

Neben dem Stanglwirt-Fitnessgarten (500 Quadratmeter indoor) findet man auf dem Hotelareal eine Reithalle mit privatem Lipizzaner-Gestüt, eine Driving-Range inklusive privater Golfschule, eine Vielzahl an Tennisplätzen (indoor und outdoor) inklusive der weltbekannten Tennisschule „Peter Burwash International“ sowie eine private Skischule. Innerhalb von nur wenigen Autominuten ist eine große Auswahl an Golfplätzen und herrlichen Ski-Gebieten schnell und bequem erreichbar.



Keksmarkt-Rebellen am neuen Standort

Max, Manuel und Simon sind knusperreich Fotos (2): Unternehmen

BERLIN Knusperreich ist der erste Premiumanbieter ofenfrischer Cookies in Bio-Qualität in Deutschland. 2011 als studentisches Projekt in Friedrichshafen am Bodensee gestartet, entwickelt sich das Startup-Unternehmen immer mehr vom Geheimtipp zum ernstzunehmenden Rebell im deutschen Keksmarkt. Zeitgleich zum Abschluss des Studiums der drei ehemaligen Studenten und Gründer (Manuel Grossmann, Simon Tüchelmann und Max Finne) von “knusperreich” zog es nun das gesamte Team nach Berlin.

„Der Standortwechsel gibt uns Lust auf neue Inspirationen, und in Berlin können wir uns mit anderen Startups sehr gut austauschen“, sagt Manuel Grossmann. Auch könne er sich einen eigenen Produktionsstandort in der Hauptstadt vorstellen. Aber soweit ist es noch nicht. Produziert wird zur Zeit noch in einer Backstube in Passau. „Unser Ansatz, ofenfrische Produkte zu verschicken, kommt sehr gut an“, fasst Grossmann zusammen. Mittlerweile kann sich das Unternehmen auf die Unterstützung zweier strategischer Partner verlassen: die mymuesli GmbH und der ZU Micro Equity Fonds, ein universitätsnaher Fonds der Zeppelin Universität. „Auf dieser soliden Basis bereiten wir momentan eine umfangreiche Wachstumsfinanzierung vor“, betont der Jungunternehmer.

Leckere Zutaten sind garantiert und werden ofenfrisch verarbeitet

Die nächsten Meilensteine:

Entsprechend der Maxime „Der Kunde kann entscheiden, was ihm am besten schmeckt“ bietet knusperreich seit März in seinem Online-Bereich den ersten Cookie-Konfigurator der Welt an. Cookie-Fans können jetzt ihre Knusper-Dose selbst zusammenstellen und aus den knusperreich-Kreationen ihre Lieblingsstücke auswählen.

Immer mehr Unternehmen bestellen die Cookies für ihre Kunden und Mitarbeiter. Zuerst waren es Geschenke, jetzt werden die leckeren Cookies auch während Konferenzen angeboten. Aus diesem Grund hat knusperreich nun einen Abo-Service für die wöchentliche Versorgung von Unternehmen eingerichtet.

Gemeinsam mit einem Konditormeister aus Friedrichshafen hat knusperreich die neuen Frühlingskreationen entwickelt. Die saftigen Cookies entstanden mit dem Erdbeere-, Matcha- und Zartbitter Chili-Geschmack.

Neben dem Online-Angebot wird knusperreich mit einem Testlauf im Einzelhandel nun auch offline starten. „Wir beginnen zunächst mit 13 Märkten und Feinkostgeschäften in München, Stuttgart, Friedrichshafen, Wien, Hamburg und Berlin. Damit kommen wir dem Wunsch unserer Kunden nach, direkt vor Ort unsere Cookie-Kreationen anzubieten“, sagt Mitbegründer Simon Tüchelmann.

Zu knusperreich
Entstanden ist die Idee zu knusperreich an einem herbstlichen Nachmittag in einem Café am Bodensee: Simon, Max und Manuel suchten nach einer kleinen Versüßung ihrer Pause. Kekse schienen dafür geeignet, allerdings handelte es sich im besagten Café um aufgetaute Tiefkühlware. Erstaunt über diesen Missstand setzten sie ihre Suche nach frischen Angeboten in weiteren Cafés fort und mussten feststellen, dass es sich um keine Ausnahme gehandelt hatte. Aufgetaute, trockene, maschinell gefertigte Massenware mit Konservierungsstoffen beherrschten die Theken. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand der erste Gedanke an knusperreich.

Mittlerweile werden die knusperreich-Cookies nur auf Bestellung gebacken, nicht auf Lager. Eine schnelle Abwicklung sorgt zusätzlich dafür, dass innerhalb von 24 Stunden nach der Herstellung alle Päckchen beim Kunden ankommen. „Der Duft der Cookies beim Backen soll den Kunden erreichen“, betont Simon Tüchelmann. Das garantiert auch die auffällig gestaltete Dose, die mit Hilfe einer Aroma-Membran luftdicht verschlossen wird. Das Ergebnis sind saftige Bio-Cookies und ein ofenfrischer Glücksmoment.



Acqua Panna-Preis für Käfer’s Feinkost

Moderator Markus Lanz übergibt Gerd Käfer den Preis für sein Lebenswerk Foto: Pure Perfection

HAMBURG Gerd Käfer hat den Deutschen die Feinkost geschenkt. Jetzt erhielt er dafür den renommierten Acqua Panna Sonderpreis für das Lebenswerk. Im Rahmen der Gala zur 14. S. Pellegrino Kulinarischen Auslese feierte das „Who-is-who“ der deutschen Spitzengastronomie die besten Köche Deutschlands und Österreichs. In Deutschland sicherten sich Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube – Traube Tonbach in Baiersbronn), Joachim Wissler (Vendôme in Bergisch Gladbach) und Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Dreis) gemeinsam die Top-Position. Die besten Köche Österreichs wurden Rudolf Obauer (Obauer Karl & Rudolf in Werfen) und Heinz Reitbauer jun. (Steirereck in Wien).

Besonders spannend wurde es bei den Acqua Panna Sonderpreisen. Hier zeigte sich, wer in 2012 besonders innovativ aufgetischt hatte. Den Titel der Neueröffnung des Jahres sicherten sich Martin Scharff vom Restaurant „Scharffs Schlossweinstube“ in Heidelberg und Joachim Gradwohl vom Restaurant „Fabios“ in Wien. Den größten Sprung im Ranking der besten Köche machten Jean-Claude Bado vom „La Poele D’Or“ in Köln (Vorjahr Platz 218 im deutschen Ranking, jetzt 87) und Richard Rauch vom „Steira Wirt“ im österreichischen Trautmannsdorf (von Rang 171 geradewegs auf Platz 19).



Schladerer ist „Marke des Jahrhunderts“

BERLIN/STAUFEN Schladerer zählt zu den stärksten Marken in Deutschland. Das Kirschwasser der Schwarzwälder Hausbrennerei ist vom Verlag Deutsche Standards Editionen mit dem „Markenpreis der Deutschen Standards“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden Unternehmen und Marken für herausragende Verdienste rund um Markenführung und Markenpflege geehrt.

Die Rote Williamsbirne ist ein charaktervoller und dennoch ausgewogener Brand, der durch die pure Frucht überzeugt. Sie hebt sich deutlich von herkömmlichen Williams-Bränden ab und ist eine Besonderheit für Kenner.

Mit der Verleihung des Markenpreises wurde das Familienunternehmen auch in das bekannte Kompendium „Marken des Jahrhunderts – Leuchttürme auf dem Markenmeer“ aufgenommen. Schladerer ist „Marke des Jahrhunderts“ in der Produktgattung „Kirschwasser“ und gehört damit zum Kreis von mehr als 250 deutschen Marken, die jeweils als Repräsentant mit Alleinstellungsmerkmal für ihre Produktgattung stehen. Der deutsche Markt brauche solche „Fixpunkte für Kontinuität und Orientierung im unübersichtlichen Meer beliebiger Marken“, ist man sich beim Verlag Deutsche Standards sicher. So heißt es im Konsortium: Die Schwarzwälder Hausbrennerei stellt seit 1844 erlesene Obstbrände her, die nicht nur auf einzigartige Weise den Geist ihrer Früchte bewahren – sie erzählen auch eine fast 200-jährige Familiengeschichte.

Philipp Schladerer ist seit 2010 Geschäftsführer der Hausbrennerei Fotos (2): Schladerer



Die Grimms speisten bodenständig

KASSEL Kurz vor dem Jubiläum “200 Jahre Kinder- und Hausmärchen” ist das neue Buch „Grimm’sche Kochereien“ erschienen, das die Lieblingsspeisen der berühmten Märchensammler verrät. Jacob und Wilhelm Grimm verbrachten die meiste Zeit ihres Lebens gemeinsam und bildeten eine brüderliche Arbeits- und Lebensgemeinschaft. Die Rezepte geben einen Einblick in die private bürgerliche Küchenkultur Anfang des 19. Jahrhunderts.

Das Buch enthält Originalrezepte aus dem Haushalt der Brüder Grimm. Reich bebildert ist es, unter anderem mit Zeichnungen von Ludwig Emil Grimm, dem malenden Bruder der Märchensammler, und mit Faksimiles der Rezepte. Informationen zum Haushalt der Familie Grimm und die unterschiedlichen Quellen der Rezepte runden das Bild ab und tragen dazu bei, den Einblick in den Alltag der Familie Grimm zu vertiefen.

Das Buch “Grimm’sche Kochereien” enthält mehr als 400 Originalrezepte aus dem Haushalt der Brüder Grimm“, ist im B3 Verlag Frankfurt erschienen und kostet 16,90 Euro.



Roger Federer wird Markenbotschafter von Moët & Chandon

PARIS (ots) Die Zusammenarbeit ist perfekt: Moët & Chandon ist stolz darauf, Roger Federer als neuen Markenbotschafter des Hauses präsentieren zu dürfen. Mit dem vielfachen Turniersieger, der auf dem Platz für seine Eleganz berühmt ist, und dem Champagnerhaus als universellem Symbol für Erfolg und Stil haben zwei Legenden zueinander gefunden.

“Es ist für mich mehr als eine Ehre, das Haus Moët & Chandon als Markenbotschafter zu vertreten – ich werde damit Teil einer großen Tradition”, erklärte Federer. “Moët & Chandon war schon immer Trendsetter in der Champagnerwelt und ich bin stolz darauf, Teil einer Marke zu sein, die wie ich immer danach strebt, das Beste zu erreichen.”