Mit Herzblut und Bescheidenheit

Die niedersächsische Lebensart kommt im Gasthof Seeger’s mit den Produkten auf den Tisch / Küche wird in Gourmetführern erwähnt

NORTHEIM-HOLLENSTEDT „Im Laufe der Jahre haben wir kleine Wirtschaftskreisläufe geschaffen“, sagt Christiane Seeger. Sie liebt die Produkte von den Züchtern und Höfen in der Umgebung. Aus Überzeugung und Respekt vor ihnen hat sich damit auch der familiäre Betrieb gewandelt. Die einstige Pferdewechselstation mit landwirtschaftlichem Betrieb und Dorfgasthof entwickelte sich zu einem kulinarischen Geheimtipp für eine große Region.

Axel Seeger (von rechts) mit Schwester Christiane und Lebensgefährte Olaf Antons vor der Weinauswahl des Hauses im Flur des Restaurants

Denn seit die Geschwister Christiane und Axel Seeger den Gasthof führen, wurde das Konzept von „Strammer Max“ und „Brathähnchen“ auf eine zeitgemäße Küche umgestellt. Funktioniert hat das nicht, gibt Axel Seeger zu. Der Spagat zwischen Dorfkneipe und Restaurant war in einer Region wie Hollenstedt schwierig zu bewerkstelligen. Dass sich das Konzept dann doch stetig durchgesetzt hat, sei lediglich dem Umstand des Familienbesitzes zu verdanken. „Es war finanziell nicht immer einfach. Mittlerweile können wir davon leben“, beschreibt er die Situation.

Seit der Übernahme von den Eltern im Jahr 2000 haben die Geschwister rund 200.000 Euro in eine neue Küche, den Saal und Biergarten, das Mobiliar sowie die Sanierung wie auch Renovierung des Restaurants investiert. Seit 2008 wird der Gasthof im Michelin Führer mit einem Bib Gourmand erwähnt. Seither begrüßen die Seegers auch verstärkt ihre Stammgäste, Familien und Durchreisende in dem Restaurant. „Unser Einzugsgebiet hat sich im Laufe der Jahre vergrößert. Es kommen Gäste aus Hannover, dem Harz oder aus Kassel zu uns“, erklärt Axel Seeger. Einige übernachten dann sogar in den 4 Doppel- und einem Einzelzimmer.

Allen Gästen gemein ist die Liebe zur saisonalen Küche mit Slow Food-Qualitäten. Christiane Seeger und ihr Lebensgefährte Olaf Antons kreieren als die Chefköche des Hauses nicht nur die alle 4 Wochen wechselnde Speisekarte, sondern pflegen auch ihren Kräutergarten und züchten teilweise die verwendeten Gemüsesorten selbst. „Wir haben sehr viel Respekt vor den Produkten“, umschreibt der Küchenmeister Olaf Antons die Philosophie mit der er beispielsweise die hausgemachten Ravioli mit Lammfleisch, Schafsfrischkäseschaum und Pinienkernen zubereitet.

Christiane Seeger mit Lebensgefährte Olaf Antons im Kräutergarten hinter dem Gasthaus Fotos (2): Liebig-Braunholz

Ohnehin wirkt das Zusammenspiel innerhalb der dreiköpfigen Crew sehr durchdacht. Axel Seeger ist für den Service zuständig und wird dort von bis zu 12 Aushilfen unterstützt. „Er erzählt hier im Restaurant die Geschichten zu den Produkten und Gerichten wie auch zu dem ständig wechselnden Menü, das wir in 3, 4 und 5 Gängen anbieten“, sagt seine Schwester Christiane. Beispielsweise die Geschichte von der Familie Penk in Berwartshausen, die mit ihrem Eiermobil ständig unterwegs sind und den Seegers auch frischen Ruccola liefern. Es gibt aber auch die Geschichte vom Milchschafhof Hucke in Lutterhausen oder von den Leinetaler Forellen in Edesheim und den Biohighland-Rindern in Roringen – „jeder der Lieferanten prägt unseren Gasthof und ist ein Teil der Philosophie“, sagt Christiane Seeger.

Zu den Speisen hat Axel Seeger auch eine feine Weinkarte mit rund 80 Positionen entwickelt. Viele Bioweine sind dort zu finden und auch Winzer, von denen der gelernte Restaurant- und Hotelfachmann mit Hang zum Sommelier exklusiv die Weine ausschenkt. Es ist sein Faible und gleichzeitig Leidenschaft, die aus der Zeit des Reisens geblieben ist. Als die Eltern Renate und Karl-Wilhelm den Gasthof noch führten, haben die Geschwister unter anderem am Gardasee, im Piemont oder auf Sylt und in Griechenland gearbeitet. Christiane hat sich als Köchin und Hofa in ihren Wanderjahren auch den Feinschliff für die Zusatzausbildung als Barmade geholt und wurde einst als erste Frau in der Barkeeperunion aufgenommen.

Seeger’s Gasthof:

Eigentümerin: Axel und Christiane Seeger, Olaf Antons
Restauranttyp: Vollrestaurant
Preise (Hauptgerichte) ab 9,50 Euro, (Menü) ab 33,50 Euro
Zahl der Sitzplätze: 35 (Restaurant) 25 (Biergarten) 200 (Saal)
Zahl der Mitarbeiter: 5 und 1 Azubi und 12 Aushilfen
Kontakt: Seeger’s Gasthof, Einbecker Straße 48, 37154 Northeim-Hollenstedt

2012 in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung erschienen



Filmstart: South African Tourism wirbt für Mandela

vgwortSouth African Tourism wird als Kooperationspartner den Kinostart von Mandela: Der lange Weg zur Freiheit von Justin Chadwick mit Idris Elba und Naomie Harris in den Hauptrollen unterstützen. Die eindringliche und bildgewaltige Geschichte des Anti-Apartheid-Kämpfers und Politikers kommt am 30. Januar 2014 im Senator Film Verleih in die deutschen Kinos.

nelson mandela birthday bash Foto: Flickr

Theresa Bay-Müller, Direktorin des Deutschlandbüros von South African Tourism freut sich auf die erfolgreiche Kooperation mit Senator Film. „Nelson Mandela ist unser Held und Vater der Regenbogennation Südafrika. Dieser Film zeigt nicht nur seinen langen Weg zur Freiheit sondern auch den unseres Landes und seiner Menschen. Wir hoffen daher, dass dieser Film viele deutsche Kinobesucher anzieht und ihnen unsere südafrikanische Geschichte ein wenig näher bringt“, so Bay-Müller. Die Kooperation umfasst unter anderem die Verteilung von Informationen zum Film, gemeinsame Veranstaltungen sowie die Unterstützung des Films durch Schnittpunkte der Pressearbeit.

Mandela: Der lange Weg zur Freiheit feierte auf dem diesjährigen Internationalen Filmfestival in Toronto seine Weltpremiere. Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Nun wird seine außergewöhnliche Lebensgeschichte mit diesem Film zum ersten Mal auf die große Leinwand gebracht und spannt einen dramatischen Bogen von seiner Kindheit, der ersten großen Liebe und seinem beginnenden Kampf gegen die Apartheid bis zu seiner Amtseinführung als erster Präsident des demokratischen Südafrikas. Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegen stellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Der Film beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in Südafrika herbeiführte und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an einen Menschen, der durch seinen unermüdlichen Kampf für Freiheit, Gleichheit und Unabhängigkeit die ganze Welt verändert hat.

South African Tourism ist als Organisation verantwortlich für die internationale Vermarktung Südafrikas als präferierte Urlaubsdestination. Geleitet wird South African Tourism von Chief Executive Officer Herrn Thulani Nzima.

Südafrika besitzt viele überraschende und unbekannte Seiten. Es gibt Dinge, die oft übersehen werden oder einfach nicht bekannt sind. Hier sind einige der weniger bekannten Fakten über das Land am Kap:

Unbekannte Natur und Geschichte
Südafrika besitzt die weltweit größte durch einen Meteoriten verursachte „Narbe”, den Vredefort Dome, jenseits des Vaal River bei Parys. Vor etwa 2 Milliarden Jahren ist der Meteorit hier eingeschlagen (die Erde ist ca. 4,5 Milliarden Jahre alt) – noch bevor sich Sauerstoff und mehrzelliges Leben auf der Erde entwickelten.

Die Felsformationen um Barberton in Mpumalanga gehören zu den ältesten der Welt – sie sind mehr als 3 Milliarden Jahre alt. Darüber hinaus sind sie leicht zugänglich und so nutzen NASA Forscher den Ort, um Erkenntnisse über die Entwicklung von Leben auf fernen Planeten zu erlangen.

Die Tugela Falls sind mit 948 Metern die zweithöchsten Wasserfälle der Welt. Die höchsten Fälle sind die Angel Falls in Venezuela mit 979 Metern.

Südafrika beheimatet ca. 20.000 indigene Pflanzenarten (das entspricht ca. 10 Prozent aller weltweiten Pflanzenarten), von denen 80 Prozent ureigen südafrikanisch sind.

In Südafrikas Grasland sind 30 verschiedene Tier- und Pflanzenarten pro Quadratkilometer zuhause – eine größere Artenvielfalt als im Regenwald.

Alle Fotos (3): www.dein-suedafrika.de

Lassen sich Berge zusammenfalten? Die Antwort ist positiv und Sie können solche Wunder im Western Cape bestaunen: die Cederberge und die Swartberg Mountains.

Therapsiden sind Vorfahren der Säugetiere und lebten vor mehr als 200 Millionen Jahren, lange vor den Dinosauriern (derren Zeitalter vor 65 Millionen Jahren abrupt zu Ende ging). Die größte Anzahl an Fossilien dieser Säugetier-Vorläufer findet sich in der Karoo – neben einem 280 Millionen Jahre alten versteinerten Hai.

In Kimberley befindet sich das größte von Menschenhand geschaffene Erdloch der Welt – aber wussten Sie, dass die Ortschaft Jagersfontein im südlichen Free State das tiefste von Menschenhand geschaffene Erdloch besitzt?

Südafrika ist Heimat der weltweit kleinsten Sukkulenten-Pflanzen (kleiner als 10 mm) und gleichzeitig auch der größten, dem Baobab-Baum.

Laut Studien ist der Sternengucker-Ort Sutherland im Northern Cape einer der geologisch stabilsten Orte der Erde, obwohl es hier einen Vulkan gibt, der offiziell noch nicht als erloschen gilt.

Lake Funduzi in der Gegend Venda ist wohl der weltweit einzige Frischwassersee, der durch einen Erdrutsch entstanden ist.

Die einzige Straße der Welt, in der gleich zwei Friedensnobelpreisträger wohnten, liegt in Soweto. Sowohl Nelson Mandela als auch Erzbischoff Desmond Tutu besaßen Häuser in der Vilakazi Street in Soweto.

Kulinarisches und Wein
In Südafrika befindet sich die längste Weinstraße der Welt: die R62 Weinroute.

Südafrika ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Macadamianüssen. Die Nüsse und deren Öle werden in die ganze Welt exportiert.

Südafrika ist das einzige Land der Welt, in dem man ein sogenanntes „Monkey Gland Steak” bestellen kann und einem nicht etwa Innereien serviert werden. Dieses Gericht wurde vor vielen Jahrzehnten von ausländischen Köchen erfunden – als eine Art Parodie auf die Einwohner Johannesburgs, die jedes Essen in Worcestershire- und Tomatensauce tränkten.

In keinem anderen Land der Welt wird soviel Kingklip-Fisch gegessen wie in Südafrika.

Medizin und Wissenschaft
Die weltweit erste Herztransplantation wurde von dem Südafrikaner Dr. Chris Barnard im Jahr 1967 durchgeführt.

Südafrikas Dr. Percy Amolis entwickelte die „Retinal Cryoprobe”, die unter anderem bei der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher zum Einsatz kam, um eine Netzhautablösung zu behandeln. Darüber hinaus heilte er Nelson Mandelas Grauen Star, was den ehemaligen Präsidenten dazu befähigte, zum ersten Mal eine Rede ohne Hilfe seiner Brille zu verlesen.

Wo auf der Welt wurde eine Spezies quasi aus dem Nichts wiedererschaffen? Das Quagga wurde im 19. Jahrhundert durch exzessives Jagen ausgerottet, aber nachdem man herausgefunden hatte, dass dessen DNA der des gewöhnlichen Burchell’s Zebra fast ausnahmslos entspricht, wurde die Zebraart durch gezielte Züchtung von Zebras mit wenigen Streifen zu neuem Leben erweckt.
Ressourcen- und Umweltschutz

Südafrikas Küstenmanagement ist eines der besten weltweit; als erstem Land außerhalb Europas wurde Südafrika der Blue Flag-Status für sein Küstenmanagement verliehen.



Wellness-Expansion im Stanglwirt

GOING/TIROL Mit Panoramablick auf den Wilden Kaiser eröffnete das 5-Sterne Biohotel Stanglwirt jetzt das erste Drittel der neuen Wellnesserweiterung. Das größte hoteleigene Sole-Becken Österreichs, ein Sport-Schwimmbecken und eine neue Relaxzone erweitern seitdem den Vitalbereich des Traditionsbetriebs.

Mit viel Liebe zum Detail und natürlichen Materialien hat das Hotel fantasievolle Besonderheiten integriert und damit den ersten Teil der umfangreichen Wellness-Expansion abgeschlossen. Der gesamte Wellness-Anbau wird durch eine eigene Wasserquelle geheizt und gekühlt und sorgt so für Energie aus eigener Erzeugung. „Bereichert durch die Wünsche und Ideen unserer Stammgäste möchten wir mit der Erweiterung des Wellnessbereiches in die Urlaubs-Qualität der Gäste investieren“, erklärt Stanglwirt Balthasar Hauser. Im Zuge der großen Wellnesserweiterung folgen bis Ende 2013 unter anderem ein neuer abenteuerlicher Wasserspielplatz mit Rutschen für die kleinen Gäste und ein hoch-exklusives Spa zum Verwöhnen.

Informationen zum Stanglwirt

Der Stanglwirt ist seit Jahren einer der Vorzeigebetriebe in Tirol. Viele Prominente kehren hier regelmäßig ein. Vor imposanter Bergkulisse des Wilden Kaisers in Going/Tirol setzt Inhaberfamilie Hauser (Foto) mit dem 5-Sterne Bio-Hotel Stanglwirt voll auf die biologische Philosophie. Die Zimmer und Suiten sind ausschließlich aus natürlichen Materialen geschaffen: Holz, Teppiche aus reiner Wolle, Möbelstoffe, Handtücher und Bettwäsche aus 100 Prozent Baumwolle oder Leinen sind Standard. Beim kulinarischen Angebot setzt der Stanglwirt ebenfalls auf „Bio-Qualität“: So kommen Fleisch und Käse vom hauseigenen Bauernhof und das Wasser aus der „Kaiserquelle“, die direkt auf dem Stanglwirt-Grund entspringt.

Neben dem Stanglwirt-Fitnessgarten (500 Quadratmeter indoor) findet man auf dem Hotelareal eine Reithalle mit privatem Lipizzaner-Gestüt, eine Driving-Range inklusive privater Golfschule, eine Vielzahl an Tennisplätzen (indoor und outdoor) inklusive der weltbekannten Tennisschule „Peter Burwash International“ sowie eine private Skischule. Innerhalb von nur wenigen Autominuten ist eine große Auswahl an Golfplätzen und herrlichen Ski-Gebieten schnell und bequem erreichbar.



Keksmarkt-Rebellen am neuen Standort

Max, Manuel und Simon sind knusperreich Fotos (2): Unternehmen

BERLIN Knusperreich ist der erste Premiumanbieter ofenfrischer Cookies in Bio-Qualität in Deutschland. 2011 als studentisches Projekt in Friedrichshafen am Bodensee gestartet, entwickelt sich das Startup-Unternehmen immer mehr vom Geheimtipp zum ernstzunehmenden Rebell im deutschen Keksmarkt. Zeitgleich zum Abschluss des Studiums der drei ehemaligen Studenten und Gründer (Manuel Grossmann, Simon Tüchelmann und Max Finne) von “knusperreich” zog es nun das gesamte Team nach Berlin.

„Der Standortwechsel gibt uns Lust auf neue Inspirationen, und in Berlin können wir uns mit anderen Startups sehr gut austauschen“, sagt Manuel Grossmann. Auch könne er sich einen eigenen Produktionsstandort in der Hauptstadt vorstellen. Aber soweit ist es noch nicht. Produziert wird zur Zeit noch in einer Backstube in Passau. „Unser Ansatz, ofenfrische Produkte zu verschicken, kommt sehr gut an“, fasst Grossmann zusammen. Mittlerweile kann sich das Unternehmen auf die Unterstützung zweier strategischer Partner verlassen: die mymuesli GmbH und der ZU Micro Equity Fonds, ein universitätsnaher Fonds der Zeppelin Universität. „Auf dieser soliden Basis bereiten wir momentan eine umfangreiche Wachstumsfinanzierung vor“, betont der Jungunternehmer.

Leckere Zutaten sind garantiert und werden ofenfrisch verarbeitet

Die nächsten Meilensteine:

Entsprechend der Maxime „Der Kunde kann entscheiden, was ihm am besten schmeckt“ bietet knusperreich seit März in seinem Online-Bereich den ersten Cookie-Konfigurator der Welt an. Cookie-Fans können jetzt ihre Knusper-Dose selbst zusammenstellen und aus den knusperreich-Kreationen ihre Lieblingsstücke auswählen.

Immer mehr Unternehmen bestellen die Cookies für ihre Kunden und Mitarbeiter. Zuerst waren es Geschenke, jetzt werden die leckeren Cookies auch während Konferenzen angeboten. Aus diesem Grund hat knusperreich nun einen Abo-Service für die wöchentliche Versorgung von Unternehmen eingerichtet.

Gemeinsam mit einem Konditormeister aus Friedrichshafen hat knusperreich die neuen Frühlingskreationen entwickelt. Die saftigen Cookies entstanden mit dem Erdbeere-, Matcha- und Zartbitter Chili-Geschmack.

Neben dem Online-Angebot wird knusperreich mit einem Testlauf im Einzelhandel nun auch offline starten. „Wir beginnen zunächst mit 13 Märkten und Feinkostgeschäften in München, Stuttgart, Friedrichshafen, Wien, Hamburg und Berlin. Damit kommen wir dem Wunsch unserer Kunden nach, direkt vor Ort unsere Cookie-Kreationen anzubieten“, sagt Mitbegründer Simon Tüchelmann.

Zu knusperreich
Entstanden ist die Idee zu knusperreich an einem herbstlichen Nachmittag in einem Café am Bodensee: Simon, Max und Manuel suchten nach einer kleinen Versüßung ihrer Pause. Kekse schienen dafür geeignet, allerdings handelte es sich im besagten Café um aufgetaute Tiefkühlware. Erstaunt über diesen Missstand setzten sie ihre Suche nach frischen Angeboten in weiteren Cafés fort und mussten feststellen, dass es sich um keine Ausnahme gehandelt hatte. Aufgetaute, trockene, maschinell gefertigte Massenware mit Konservierungsstoffen beherrschten die Theken. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand der erste Gedanke an knusperreich.

Mittlerweile werden die knusperreich-Cookies nur auf Bestellung gebacken, nicht auf Lager. Eine schnelle Abwicklung sorgt zusätzlich dafür, dass innerhalb von 24 Stunden nach der Herstellung alle Päckchen beim Kunden ankommen. „Der Duft der Cookies beim Backen soll den Kunden erreichen“, betont Simon Tüchelmann. Das garantiert auch die auffällig gestaltete Dose, die mit Hilfe einer Aroma-Membran luftdicht verschlossen wird. Das Ergebnis sind saftige Bio-Cookies und ein ofenfrischer Glücksmoment.



Neue Wohlfühlwelt am Bodensee

RADOLFZELL Mit dem Bora HotSpaResort eröffnet am 1. Mai 2013 ein innovatives Hotelprojekt in erstklassiger Lage am westlichen Bodenseeufer in Radolfzell. Als deutschlandweit erstes Haus folgt das Vier-Sterne-Designhotel mit 84 Zimmern und Suiten dem ganzheitlichen Konzept eines HotSpa. In dieser Wohlfühlwelt erleben Gäste Wärme in all ihren wohltuenden Facetten. Das zukünftige HotSpa entsteht aus der bereits bestehenden Bora Saunawelt mit direktem Seezugang und idyllischer Liegewiese. Es verfügt über eine Finnische, eine Erd-, Rauch- und eine Kelo-Steg-Sauna, ein Sanarium und ein Dampfbad. Ein deutschlandweit einzigartiges Japanisches Onsen-Bad mit Quellwasser ergänzt das HotSpa.

Die Lounge Foto: Bora HotSpaResort

Für die moderne Architektur und elegante Innenausstattung des HotSpaResort wurden natürliche, hochwertige Materialen wie etwa Eichenholz und Leinen verwendet. Das außergewöhnliche Farbkonzept spielt mit den Kontrasten aus dezenten und wärmespendenden Farben. Lichtdurchflutete Zimmer mit bodentiefen Panoramafenstern und Balkonen geben die Aussicht auf den Bodensee frei. Das Hotel verfügt zudem über ein Restaurant und eine verglaste Sky Lounge, die mit einem phänomenalen 180-Grad-Blick auf das Seepanorama aufwartet.

Schon zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnung offeriert das Haus Konditionen für interessierte „Hoteltester“. Gäste zahlen dann nur 83 Euro für zwei Personen für das Doppelzimmer mit Frühstück zuzüglich des Eintritts für das HotSpa. Zudem gibt es auf der neuen Internetseite drei Kurzurlaube im Resort zu gewinnen.



Acqua Panna-Preis für Käfer’s Feinkost

Moderator Markus Lanz übergibt Gerd Käfer den Preis für sein Lebenswerk Foto: Pure Perfection

HAMBURG Gerd Käfer hat den Deutschen die Feinkost geschenkt. Jetzt erhielt er dafür den renommierten Acqua Panna Sonderpreis für das Lebenswerk. Im Rahmen der Gala zur 14. S. Pellegrino Kulinarischen Auslese feierte das „Who-is-who“ der deutschen Spitzengastronomie die besten Köche Deutschlands und Österreichs. In Deutschland sicherten sich Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube – Traube Tonbach in Baiersbronn), Joachim Wissler (Vendôme in Bergisch Gladbach) und Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Dreis) gemeinsam die Top-Position. Die besten Köche Österreichs wurden Rudolf Obauer (Obauer Karl & Rudolf in Werfen) und Heinz Reitbauer jun. (Steirereck in Wien).

Besonders spannend wurde es bei den Acqua Panna Sonderpreisen. Hier zeigte sich, wer in 2012 besonders innovativ aufgetischt hatte. Den Titel der Neueröffnung des Jahres sicherten sich Martin Scharff vom Restaurant „Scharffs Schlossweinstube“ in Heidelberg und Joachim Gradwohl vom Restaurant „Fabios“ in Wien. Den größten Sprung im Ranking der besten Köche machten Jean-Claude Bado vom „La Poele D’Or“ in Köln (Vorjahr Platz 218 im deutschen Ranking, jetzt 87) und Richard Rauch vom „Steira Wirt“ im österreichischen Trautmannsdorf (von Rang 171 geradewegs auf Platz 19).



Escapio.com: Handverlesen relauncht

Das neue Opening der Escapio-Wesite Screenshot: Liebig-Braunholz

BERLIN Escapio will anders sein und ist ein Buchungsportal für einzigartige Hotelangebote. Für Genießer und anspruchsvolle Individualtouristen offenbart sich hier eine Fülle an außergewöhnlichen Hotelangeboten.

Jetzt hat das Team von Escapio die Website zum Portal entsprechend relauncht. Passend zum Anspruch. Anders! Außergewöhnlich! Handverlesen! Einzigartig eben! Bestens sortiert nach Hoteltypen und Reisezielen lassen sich nunmehr schnell die gewünschten Ergebnisse finden. Die Bilder sprechen für sich und laden schon auf der Website zum Entspannen ein. Der Urlaub offenbart sich förmlich bereits beim Auswählen. Eine wirklich gelungene Komposition von Träumen mit sehr viel Content bzw. Informationsmaterial, das jegliches Detail rund um den geplanten Urlaub beschreibt.

Einzig der Button “Über uns” führt noch zur Website im alten Design und zu vielen Hintergründen rund um das Unternehmen Escapio. Ich war selbst in diesem Jahr als Qualitätsbotschafter für das Berliner Hotelportal unterwegs und kann etlichen Kundenstimmen nur zustimmen. Nicht nur das Portal, sondern vielmehr das gesamte Unternehmen ist handverlesen.

Deshalb Respekt und Glückwunsch zum Relaunch! Herzlichst, Silke Liebig-Braunholz



Grand Dame der Hotellerie geehrt

Die Auszeichnung für Gisela und Wilhelm Holleis überreichten Gault Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe (links) und Gault Millau-Herausgeber Karl Hohenlohe (rechts). Foto: Art Redaktionsteam

ZELL AM SEE Der Salzburgerhof in Zell am See ist ein Vorzeigebetrieb erster Güte und das Lebenswerk von Gisela Holleis. Die Grand Dame der österreichischen Hotellerie lebt für ihre Gäste, ihr Haus und für diesen Beruf. Jetzt wurde ihr Leitbetrieb der Hotellerie im Salzburger Land vom Guide Gault Millau 2013 zum „Hotel des Jahres“ gekürt.

Mit dem Titel würdigt der Guide Gault Millau auch die Gesamtkompetenz des Hotels. „Wir zeichnen dieses Haus voll Überzeugung aus“, so Gault Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe, „beispielhaft sind vor allem die erstklassige Qualität von Gastronomie und Service, die Wellness-Einrichtungen und die persönliche Führung durch Gisela Holleis, die „omnipräsent ist und sich um alles kümmert“, so die Testermeinung.

Als Nummer Eins in Sachen Wellness wird der Salzburgerhof zudem im Relax Guide 2013 mit 20 Punkten und 4 Lilien geführt – ein absolutes Maximum, das der Guide für die allerbesten Wellnesshotels im Alpenraum vergibt. Als eines von insgesamt nur drei Hotels in Österreich steht das 5-Sterne-Hotel Salzburgerhof von Gisela und ihrem Ehemann Wilhelm Holleis damit erneut an der Spitze dieser Wertung.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich die Auszeichnung nur befürworten und gratulieren. Ich habe kaum ein Haus erlebt, das durch seine Perfektion und gleichzeitige Behaglichkeit derart überzeugt. Herzlichen Glückwunsch!



Neue Ideen drehen an der Auslastungsschraube

vgwortUlrich und Karin Vollbracht (von rechts) mit Küchenchef Stefan Döring sowie den Restaurantfachfrauen Dominique Kantus und Anne Stallfort im neuen Restaurant Foto: Liebig-Braunholz

WILLINGEN Unter den deutschen Familotels ist der Sonnenpark eine Top-Adresse. Schon mehrfach wurde das Haus in der Kategorie „Beliebt bei Familien“ mit dem HolidayCheck Award ausgezeichnet – letztmalig sicher auch aufgrund der vielen Neuerungen.

Das Team investiert nicht nur immens viel Mühe in seine Gäste, sondern auch in jegliche Annehmlichkeiten. In den letzten Jahren entstanden die Apartmenthäuser Regenbogen und Mondschein, das Indoor-Abenteuerland und Wasserwunderland AquaParadiso sowie ein neuer Restaurant- und Wellnessbereich. Mittlerweile hat sich der Sonnenpark von 4.000 auf 18.000 Quadratmeter Fläche erweitert: „Wir haben seit 1983 etwa 20 Mio. in unser Ferienland investiert. Möglich wurde dies durch den Zukauf umliegender Gelände, die zuvor anderen Hoteliers gehörten“, erzählt Ulrich Vollbracht, der den Sonnenpark gemeinsam mit Ehefrau Karin und Sohn Marc betreibt.

Das Sonnenpark-Gelände auf 18.000 Quadratmeter Fläche Grafik: Sonnenpark

Marc Vollbracht war es diesmal, der den größten Teil der Investitionen tätigte. Er ist seit vier Jahren im Geschäft und wird die Nachfolge einmal antreten. „Marc ist sehr mutig und lebt unsere Philosophie genauso wie wir“, sagt sein Vater. Momentan lässt er sich nebenberuflich in München an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum „Marketingwirt BAW“ ausbilden. Seine Lehre zum Hotelfachmann hatte er im Mövenpick-Hotel in Münster absolviert. Seine Weiterbildung begründet den hohen Anspruch des 27-Jährigen. Er will das Konzept des Hauses weiter perfektionieren – ist überzeugt von der absoluten Gästeorientierung, die den Sonnenpark zu rund 80 Prozent auslastet. „Trotz der Umbau- und Neubaumaßnahmen haben wir uns von einem zwischenzeitlichen Tief erholt. Vor den Erweiterungen lagen wir bei rund 90 Prozent Auslastung“, sagt Ulrich Vollbracht.

Für die vielen Stammgäste ist es zur Tradition geworden, die Ferien im Sonnenpark zu verbringen. Das Haus bietet beinahe jeglichen Komfort, den Familien wünschen – vor allem die 12 Stunden Kinderbetreuung ist begehrt. „Wenn ein Gast unglücklich ist, sind wir es auch“, erklärt die Hoteliers-Familie ihre Philosophie, die auch von den rund 100 Mitarbeitern gelebt wird. Das gesamte Geschäft baut auf eine hohe Kundenzufriedenheit auf, die nach den Investitionen nun vermehrt Familien mit größeren Kindern überzeugen soll. 330 Betten stehen jetzt in den 77 Ferienwohnungen zur Verfügung. Im Abenteuerland gibt es eine Reithalle, eine Hüpfburg, ein Trampolin sowie eine Softplayanlage. Etliche Räume auf dem gesamten Gelände sind für kreative Aktivitäten oder Spiele der kleinsten und jüngeren Gäste vorgesehen. Die neue 30 Meter lange Wasserrutsche und das beheizte Freibad mit angegliedertem Spielplatz ergänzen die Wasserwelt im Sonnenpark, der zudem seine Wellnesswelt um Massage- und Kosmetikangebote erweitert hat.

Im neuen Restaurant wurde vornehmlich auf Großzügigkeit geachtet. „Wir haben viele Freiflächen auf der 500 Quadratmeter Fläche geschaffen und Teppichboden gelegt, um den Schallwert zu dämpfen“, sagt Ulrich Vollbracht. Das Ergebnis ist zufriedenstellend: Die Atmosphäre befriedigt Kinder und Eltern gleichzeitig. Eine geschwungene und mit Flaschen dekorierte Wand trennt den Essensbereich vom Buffet, in das auch eine Minitheke für die Kleinen eingebaut wurde. Im Séparée können die Kinder mit Betreuungspersonal ohne Eltern speisen. Auch hier achten die Vollbrachts auf jedes Detail: „Wir haben einen hohen Personal- und Wareneinsatz, weil wir zwischen allen Mahlzeiten das Restaurant säubern und in der Küche auf frische Waren achten“, sagt Ulrich Vollbracht. Letztendlich rechtfertigen die All-Inclusive-Leistungen den Preis: „Wir sind nicht billig, bieten aber ein gutes Rund-um-Sorglos-Paket“, so der Hotelier.

Informationen:

Eigentümer: Familie Vollbracht
Kategorie: Ferienhotel
Zertifizierung: 4 Sterne
Kooperation: Familotel
Wohnungen/Betten: 77/330
Mitarbeiter: 100
Aufenthaltsdauer: 6,5 Tage
Öffnungstage: durchgehend
Zimmerpreise: ab 121 pro Tag (All-inclusive Premium mit Mittagsbuffet) je Erwachsener bei 2 Vollzahlern
Auslastung: rund 80 Prozent
Restaurant: Sonnenschein
Zahl der Sitzplätze: 260
Kontakt: Club Sonnenpark, Familotel Hochsauerland, Sonnenweg 4a, 34508 Willingen, Tel. 05632 / 40 80

erschienen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung



Lausitzer Seenland: Bald ein touristischer Anziehungspunkt?

Aus dem Tagebau Koschen ist der Geierswalder See entstanden, wo bereits an sicheren Ufern vielfältige Zwischennutzungen möglich sind, darunter Segeln, Surfen, Jetski-Fahren, Baden und Schwimmen. Ergänzt wird das Angebot neben der Marina auch von zwei schwimmenden Häusern. Foto: Peter Radke für LMBV

HOYERSWERDA Zwischen Berlin und Dresden entsteht durch die Flutung früherer Tagebaue derzeit eine spektakuläre Wasserwelt mit 23 künstlichen Seen, die eine Landschaft einmaligen Ausmaßes formen. In wenigen Jahren werden zehn Seen durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden sein.

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat die bereits touristisch erschlossenen Seen kürzlich einer Gruppe von Pressevertretern auf einer Informationsreise vorgestellt und für private Investitionen in die weitere touristische Entwicklung der Region geworben. Während der Tour wurde am Geierswalder See in der Gemeinde Elsterheide symbolisch die Bautafel für ein 4-Sterne-Hotel mit Ferienwohnungen enthüllt. Noch in diesem Jahr werden die Bauarbeiten für das Haus mit Leuchtturm, Restaurant, 25 Zimmern und Ferienwohnungen beginnen, das auf Initiative der Hoyerswerdaer Unternehmerfamilie Struthoff entsteht.

Die Hoyerswerdaer Unternehmerin Heike Struthoff im Gespräch mit Journalisten

Am 1. Juni 2013 wird außerdem der Koschen-Kanal, der sogenannte Überleiter 12, die Länder Sachsen und Brandenburg schiffbar verbinden – insgesamt werden im Lausitzer Seenland zehn Seen über Kanäle und Schleusen miteinander verbunden. Mit der Eröffnung des Koschen-Kanals 2013 wird der sächsische Teil des Lausitzer Seenlandes an eine seit vier Jahrzehnten bestehende touristische Destination, den Senftenberger See in Brandenburg, angeschlossen.