Happy New Year 2017

New Year's Eve #Melbourne New Year’s Eve in Melbourne Foto: Qicong Lin/Flickr

Im vergangenen Jahr habe ich erstmals ein paar Gedanken zum Neuen Jahr auf Narrare verfasst und das Jahr 2015 Revue passieren lassen. Ende 2016 glich mein Resümee den Ausführungen der Pastorin Julia Atze, die in der Christvesper an Heiligabend im Hamburger Michel eindrucksvoll auf den Punkt brachte, dass selbst in den leidvollsten Erfahrungen des Lebens noch Licht zu finden ist. Tröstender und sinnstiftender konnte dieses Jahr auch kaum erklärt und begreifbar werden.

Natürlich war das vergangene Jahr furchtbar durchseucht von Hass, Terror und Unmenschlichkeit. Natürlich habe auch ich im täglichen Miteinander bemerkt, wie kühl, oberflächlich, aggressiv und teilweise unmenschlich sich unser modernes Leben teilweise anfühlen kann. Unsere Gesellschaft hat sich entfernt von einem respektvollen Miteinander. Der Egoismus ist es, der viele Menschen antreibt. Viele haben das realisierbare Maß verloren und sich in ihrer Gier und Arroganz verfangen. Einige verlieren dadurch sogar den zivilisierten Anstand und bemerken nicht einmal wie sehr sie sich in das gesellschaftliche Abseits katapultieren. Pöbelei und Provokation gehören im postfaktischen Zeitalter zur Tagesordnung und lösen bei den sich abgestoßen fühlenden Menschen nur noch Verwunderung, manchmal auch den Rückzug aus.

Doch so schmerzhaft uns die Nachrichten vom Terror in der Welt täglich ins Mark treffen und so kopfschüttelnd es für viele Menschen sicherlich auch zu beobachten ist, wie sich ihr eigenes Umfeld zum Negativen verändert, so herzerwärmend sind auch die positiven Zeichen der Mitmenschlichkeit und Güte. Gerade im letzten Jahr habe ich insbesondere die vielen lieben, guten und warmherzigen Menschen wahrgenommen, die mich schon ein Leben lang begleiten oder die ich kennenlernen durfte. Sei es beispielsweise meine frühere Sportkameradin, die ich in ihrer Wahlheimat Valencia nach vielen Jahren wiedergetroffen habe oder die 90-jährige Frau, die ihr leidvolles Leben niedergeschrieben hat – alle Begegnungen verdeutlichten mir, wie wichtig gelebtes Miteinander und ein Leben in Verbundenheit ist – gerade in Zeiten, in denen sich der Mensch von seiner abartigen Seite zeigt.

Glücklich bin ich darüber, um derart viele geliebte Menschen zu wissen, die genauso fühlen wie ich und die ihre Liebe im Herzen nicht vom Hass vertreiben lassen. 2016 war für mich gekennzeichnet von tiefer Freundschaft und Liebe – also von einem gelungenen Leben, das mir wieder zeigte, wie wichtig es ist, sich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens und auf das was von unserem irdischen Leben bleibt, wenn wir einmal zu Staub geworden sind, zu konzentrieren. In diesem Sinne wünsche ich auch allen Lesern dieses Portals ein Leben in Verbundenheit mit anderen Menschen und damit ein glückliches 2017.

Happy New Year 2016

Breaking rules on New Year's eve Foto: Flickr/Peter Thoeny

2016 ist schon 3 Tage alt. Die guten Wünsche zum Neuen Jahr verteilt. Ab morgen beginnt der Alltag wieder. Die meisten Menschen nennen es auch Trott, weil sie ein Leben lang den eintönigen Ablauf ihres Lebens dulden. Das gilt ebenso für Unternehmen, die sich nicht verändern und nicht vorausschauend genug am Markt agieren. Mal Hand aufs Herz, wieviele der deutschen Unternehmen sind auf die Industrie 4.0 vorbereitet? Oder auf meine Branche bezogen – wieviele der deutschen Medienhäuser sind mit den Folgen des Medienwandels nicht überfordert und erkennen die Potenziale von Talenten wirklich? Richard Gutjahr hat dazu eine gute Essenz verfasst, die ich gern teile.

In Zeiten des stetigen Wandels, in dem neue Technologien, offene Grenzen und andere Denkansätze durch Menschen fremder Kulturen, die aufgrund von Völkerwanderungen in anderen Gesellschaften integriert werden, das Leben und den Alltag bestimmen, kann man sich „Trott“ aber kaum noch leisten. Es sei denn man ignoriert irgendwann überholt zu werden und möchte als Old School bezeichnet werden.

Doch die Diskrepanz zwischen den dynamischen, weltoffenen, zum teilen bereiten Menschen und den trägen, bornierten, misstrauisch-skeptischen Menschen ist längst zu spüren. Und wie so oft in der Geschichte der Menschheit zeigt sich schon jetzt, dass die offenen die warmherzigen Menschen sind, an die man sich erinnern wird, weil sie die Welt verändert haben. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein glückliches Neues Jahr oder Happy New Year mit vielen erkenntnisreichen Sichtweisen auf das eigene Leben, Denken und Handeln. Ein bisschen mehr Demut und Warmherzigkeit täte unserer Welt gut.

Christmas Raffle: Australien unterm Tisch

Koalas und Kängurus, kilometerlange Strände und Surfspots, einzigartige Natur und pulsierende Metropolen: Australien ist ein Traumreiseziel – aber auch mit Kind?

koala australien Alle Fotos (3): Flickr

Die Autorin Judith Quick hat es gewagt. Sie ist mit ihrem Mann und ihrer beim Abflug zweijährigen Tochter sechs Wochen durch Australien gereist und hat darüber ein Buch geschrieben, das in diesem Jahr hier auf Narrare vorgestellt wurde.

Zur Weihnachtszeit möchte die Autorin gern drei Exemplare ihres Reiseberichts „No Worries – Autralienreise mit Kind“ verlosen. Alle Australienfans unter den Lesern dieses Blogs können dann ihre Eindrücke teilen. Wer dabei sein möchte, schreibt einfach eine Mail mit seiner Anschrift und dem Kennwort AUSTRALIEN im Betreff an verlosung@narrare-blog.com und nimmt automatisch an der Verlosung teil. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2013.

Die Gewinner werden Anfang Januar unter allen Teilnehmern ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Die Bücher werden ab Mitte Januar direkt von der Autorin versandt. Die Adressen werden ausschließlich für den Zweck des Versands verwendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.