Speicherstadt zum Weltkulturerbe ernannt

HAMBURG Die Speicherstadt ist zusammen mit dem Kontorhausviertel zum 40. deutschen UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Den ganzen Tag über gab es viele Glückwünsche in den sozialen Netzwerken. Die wohl kreativste kam vom Miniatur Wunderland, das in der Speicherstadt zu finden ist.

Die Deutsche Welle hatte im Mai über den Welterbekandidaten berichtet. Die Bewerbung wurde bereits 2014 eingereicht.

Die UNESCO Weltkulturerbe sind das Schönste, was Mensch und Natur uns hinterlassen haben. Nur die Besten unter den herausragenden Zeugnissen der Menschheits- und Naturgeschichte dürfen den Titel tragen, so der Verein auf seiner Website. Viele der Besten sind in Deutschland zu finden.

Internorga 2015 als Superlative angekündigt

Die Internorga 2015 wird als Internorga der Superlative angekündigt: In einem Monat treffen sich vom 13. bis 18. März zur internationalen Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien Prominenz und Entscheider auf dem Hamburger Messegelände bereits zum 89. Mal – diesmal zur größten Internorga aller Zeiten, versprechen die Veranstalter.

Die neuesten Produktentwicklungen, Trends und Innovationen sind bei den 1.300 Ausstellern und auf mehr als 100.000 Quadratmeter zu sehen. In diesem Jahr erwarten die Fachbesucher darüber hinaus im Rahmenprogramm mehr Highlights denn je und eine Internorga der Superlative. Man darf gespannt sein.

Superlative
Der Genussgarten ist jedes Jahr auf der Internorga ein Treffpunkt für Prominenz und Entscheider, so auch auf der Internorga 2015. Foto: Flickr / Henning Angerer

Weiter Interesse an Kreuzfahrten

Hamburg Kreuzfahrten zählen laut Prof. Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen, schon lange zu den „Traumurlauben“ der Deutschen, da sie die fünf Grundmotive des Reisens berücksichtigen und vereinen: Sonne und Meer, Kontrast und Erlebnisse, Erholung und Regeneration, Kontakt und Kommunikation sowie Natur und Aktivität. Die Faszination einer Kreuzfahrt bestehe für viele Bundesbürger in der Freiheit auf dem Wasser und der Geborgenheit in einer geschlossenen Gemeinschaft, der Ruhe, der Sicherheit, dem kulinarischen Angebot, den Ausflugsmöglichkeiten und vielem mehr.

Auf Norddeutschlands größter Messe für Urlaub, Caravaning, Outdoor und Rad, der Reisen Hamburg, stellt die Stiftung unter anderem auch die Ergebnisse der Deutschen Tourismusanalyse vor, die in diesem Jahr mit dem neuen Schwerpunkt KreuzfahrtTräume an den Start geht. Vom 4. bis 8. Februar präsentieren rund 900 Aussteller auf dem Gelände der Hamburg Messe ihre schönsten Ideen und Angebote für die Bereiche Urlaub, Caravaning, Outdoor und Rad. Speziell die Kreuzfahrt-interessierten Besucher finden in Halle B5 namhafte Reedereien und Reiseveranstalter, die ihre Schiffe und Routen vorstellen. Weitere nützliche wie unterhaltsame Informationen rund um die „große Fahrt“ über Ozeane und Flüsse gibt es auf dem „Sonnendeck“ des Schwerpunkts KreuzfahrtTräume auf der Messe. „Die Branche schafft es, mit immer spezifischeren Angeboten breitere Teile der Bevölkerung für diese Art des Urlaubs zu begeistern, so dass der Kreuzfahrtsektor nicht mehr nur für ältere, wohlhabende Gäste interessant ist. Dennoch interessieren sich überdurchschnittlich viele Personen über 55 Jahren, Frauen und Besserverdiener für die Reiseform“, sagt Prof. Reinhardt.

Informationen:

Reisen Hamburg – die Messe für Urlaub Caravaning, Outdoor und Rad
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: Comeback-Karte (gilt auch an einem weiteren Tag ab 15 Uhr) 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, für Kinder (6 bis 15 Jahre) 5,50 Euro, Familienkarte 19 Euro. Die Eintrittskarten gelten auch für die AUTOTAGE HAMBURG, die parallel stattfinden
Zur Messe sind die Eingänge Ost und Mitte geöffnet.

Aus Liebe zum Tee

vgwortModerne Teekultur heißt samova. Das Hamburger Unternehmen kann zweifelsohne als Trendsetter in der Kategorie der Heißgetränke bezeichnet werden. Das Team um die Inhaber Esin Rager und Stefan Müller entwickelt neue Geschmackserlebnisse aus besten Rohstoffen.

Am Anfang stand die Idee, aus Tee und Kräutern mehr zu machen, als Heißgetränke bisher zu bieten hatten. Heute umfasst die samova Kollektion 21 außergewöhnliche Spezialitäten. Samowa steht zudem für ein prämiertes Design und außergewöhnliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel moderne Tanztees und den Philosophischen Salon. Der 32. Philosophische Salon findet am 25. November in einer neuen Location der Rimaju ArtGallery in Hamburg statt.

„Was uns ausmacht, sind die echte, nachvollziehbare Leidenschaft für Tee und der hohe Qualitätsanspruch an unsere Produkte und unseren Service“, ist Geschäftsführerin Esin Rager überzeugt. Samova legt größten Wert auf nachwachsende und recyclebare Rohstoffe bei umweltverträglichen, schonenden Anbau- und Produktionsmethoden. Zur doppelten Absicherung lässt das Unternehmen jede einzelne Sorte der Tee- und Kräuterkollektion zweimal jährlich in dem unabhängigen Institut Peri Medizinische Anlaytik Sindelfingen (PMA) auf Schadstoffe untersuchen. Diejenigen Spezialitäten des Sortiments, deren Rezepturen es zulassen, bestehen aus kontrolliert biologisch angebauten Zutaten und sind mit dem deutschen Bio-Siegel ausgezeichnet. Gemäß Code-Nummer DE-007-Öko-Kontrollstelle nimmt die samova GmbH & Co. KG am Zertifizierungsverfahren nach VO (EWG) Nr. 2092/91 teil.

Nähere Informationen: samova GmbH & Co. KG, Hongkongstr. 1, HafenCity, 20457 Hamburg, Tel: 040 / 85 40 36 40

Den Zahn der Zeit verschlafen

vgwortHAMBURG Landhaus Scherrer Es ist immer wieder schön, inkognito unterwegs zu sein. Eine offizielle Pressereise in das Landhaus Scherrer wäre garantiert anders verlaufen als meine private Stippvisite.

In der Vergangenheit bin ich von Köchen öfter gefragt wurden, ob ich das Landhaus Scherrer in Hamburg kennen würde. Sterneküche, Gourmetrestaurant, mehr als drei Jahrzehnte an der Spitze – das musste ein Geheimtipp sein. Beim letzten Kurzaufenthalt in der Hansestadt wollte ich es wissen und nutzte die Zeit für eine Einkehr und meine ganz persönliche Recherche.

Zunächst sah es auch nach einem Geheimtipp aus: Eine freundliche Mitarbeiterin am Empfang, die gleich nach der Jacke fragte. Schöner Platz im Bistro, eine alternative Speisekarte zu den Menüs im Gourmetbereich, eine nette Bedienung. Dann der Cut: Am Nachbartisch ließ sich die „feine Gesellschaft“ nieder und wurde sogleich mit den Worten empfangen: „Ich freue mich immer ganz besonders, wenn Sie in unser Haus kommen“. Prinzipiell ist da nichts gegen zu sagen, wenn diese „Lobhudelei“ nicht derart laut preisgegeben werden würde, dass sich die anderen Gäste vor den Kopf gestoßen fühlen.

Mit der „feinen Gesellschaft“ wechselte auch der Service. Der Wein wurde lässig und pro Glas unterschiedlich eingeschenkt, jedoch entsprechend berechnet. Das Essen war gut, aber nichts besonderes. Es interessierte auch niemanden ob es schmeckt – anders als es in Gourmetrestaurants, in denen sich der Koch sogar persönlich vorstellt, üblich ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hingegen war gepfeffert. Und nach der Rechnung blieb letztendlich nur der Weg durch die Tür. Kein persönlicher Abschiedsgruß, keine Hilfe in die Jacke, ein kurzer Blick schweifte zum Chefkoch Heinz O. Wehmann, der sich angeregt mit Gästen unterhielt, die er kannte und dabei gar nicht bemerkte, dass er vielleicht neue Gäste hätte kennen lernen können.

Ähnlich muss sich dieser Gast schon einmal gefühlt haben. Auch seine Erwartungen waren ganz bestimmt nicht zu hoch. Denn: Derartige Klassiker müssen immer ein Interesse daran haben, auch neue Gäste für sich zu gewinnen und Erwartungshaltungen übererfüllen.

Mein Fazit bewegt sich jedoch in dem Bereich „Zahn der Zeit verschlafen“ oder „Wir haben es gar nicht nötig“.