Hamburg hat seine erste Tatar-Bar

Im neuen Courtyard by Marriott im Hamburger Stadtteil St. Georg hat die erste Tatar-Bar der Stadt eröffnet

Tatar-Bar in Hamburg
Tatar einmal anders. Im Böckmann’s gibt es wechselnde Zutaten, die man sich selbst zusammenstellen kann Foto: Böckmann’s Courtyard by Marriott

Der US-amerikanische Hotelkonzern Marriott hat sein neuestes Hotel der Marke Courtyard by Marriott mit einer riesigen Party, prominenten Gästen und einem Podiumsgespräch mit jungen Unternehmern aus der „Forbes 30 Under 30“ eröffnet. Motto des Abends war die Leidenschaft mit der sich auch die Hotelmarke in Verbindung gebracht sehen möchte.

Courtyard by Marriott
Eingangsbereich des neuen Hotels Foto: Courtyard by Marriott
Courtyard by Marriott
Mini-Fußball sendet lieben Gruß in die Stadt Foto: Courtyard by Marriott
Daniel van Buyten
Daniel van Buyten sprach über Leidenschaft die Leistung und den Erfolg von Spitzensportlern fördert Foto: Courtyard by Marriott

Drei Tage zuvor hatte sich bereits die erste Tatar-Bar der Stadt präsentiert. Mit ihr hat das Hotel ein neues Gastronomiekonzept umgesetzt, in der marktfrische und regionale Zutaten im Mittelpunkt stehen. Nach einem Baukastenprinzip können sich die Gäste ihre eigenen Tatar-Zutaten im „Daily food market“ zusammenstellen und dann von einem Koch in der Showküche zubereiten lassen. Die Bar ist dem Restaurant Böckmann’s angegliedert und nicht nur für Hotelgäste geöffnet.

Tatar-Bar
An dieser Tatar-Bar werden die Gerichte frisch zubereitet … Fotos (2): Böckmann’s Courtyard by Marriott
Tatar-Bar
… und können anschließend im Restaurant verzehrt werden

Großer Auftritt der MSC Grandiosa

Das neueste Flaggschiff von MSC Cruises wurde gestern Abend mit viel Prominenz im Hamburger Hafen getauft. Rund 5.000 Menschen feierten das Spektakel an Bord und im Hafen, bevor der riesige Pott zu seiner Jungfernfahrt Richtung Genua in See stach.

MSC Grandiosa
Mit einem Feuerwerk wurde die MSC Grandiosa aus dem Hamburger Hafen verabschiedet und fuhr dann weiter nach Genua Foto: Credit MSC Cruises Vallbracht
MSC Grandiosa
MSC Grandiosa Christening Ceremony an Bord mit Sabine Christiansen und Michelle Hunziker Foto: Credit Ivan Sarfatti

MSC Grandiosa
Sophia Loren taufte die MSC Grandiosa an Bord des Luxusdampfers Foto: Credit Ivan Sarfatti

Wie klimafreundlich ist das Schiff?

Laut der Kreuzfahrtreederei MSC Cruises in Genf wurde mit der MSC Grandiosa eines der umweltfreundlichsten Schiffe gebaut, das mit modernster Umwelttechnologie ausgestattet ist, darunter ein innovativer SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction System) und eine moderne Abwasser-Aufbereitungsanlage. Laut „NDR-Recherchen“ waren die Umweltschützer vom NABU Hamburg an Bord und prüften die Durchschlagskraft dieser Aussagen. Sprecher Malte Siegert sagte: „Es ist schon ein technischer Sprung zu denen, die gar nichts machen.“ Es fehle aber zum Beispiel noch an Technik, um kleine Partikel herauszufiltern. „So weit sind wir leider noch nicht – auch dieses Schiff noch nicht.“

Die Stadt isst sich auf

Kann eine Großstadt wie Berlin sich selbst ernähren? Dieser Frage gehen die Besucher des Dinners „Die Stadt isst sich auf“ am 23. Oktober ab 19 Uhr nach.

Berlin

Im Restaurant Data Kitchen im Data Space by SAP können 60 Gäste bei diesem Showcase für eine moderne urbane Ernährungsweise dabei sein: alle Zutaten des servierten Menüs kommen aus Berlin. Kuratiert wird das Event von der Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast und Eva-Maria Hilker, Journalistin und Herausgeberin der Gastro-Zeitung EssPress.

„Auch unsere Städte müssen ihren Beitrag für gutes, vielfältiges Essen und das Klima leisten. Urbane Gärten und Agrikulturprojekte sind ein Beispiel und zudem soziale und kommunikative Orte. Mit dem ersten Dinner dieser Art stellen wir nicht nur Projekte in Berlin vor, die zur Ernährungswende beitragen, wir tafeln und genießen auch miteinander“, so Renate Künast über ihre Motivation.

Berliner Produzenten liefern die Ingredienzien

Das Menü kreiert Küchenchef Alexander Brosin vom „Data Kitchen in Berlin“. Engagierte Berliner Produzenten liefern die Ingredienzien für das 4-gängige Menü: Tomaten und Waller kommen von der „Stadtfarm“ in Lichtenberg, Rucola und Sellerie von der „Domäne Dahlem“ und Getreide vom „Vierfelderhof“. Der „Milchhof Mendler“ liefert Milch und Butter, „Holy Crab“ einen Fond aus Tiergartenkrebsen. Pilze sammelt der Fotograf und Autor Moritz Schmid und Imker Tom Dragheim steuert Honig bei. Die Getränke dazu kommen von „Britzer Wein“, der „Deutschen Spirituosen Manufaktur“ sowie „Leogant“.

Holy Crab
Holy Crab liefert für das Menü einen Fond aus Tiergartenkrebsen Foto: Unternehmen

2019 wird ein gutes Champagne-Jahr

Die Klimaerwärmung hat sich in der Champagne bisher positiv auf die Qualität der Champagne-Weine ausgewirkt.

Champagne
Traubenlese in der Champagne

Das Weinjahr 2019 war geprägt von Frühjahrsfrösten, die einen Teil der Knospen zerstörten, und von Hitzewellen, die zu Verbrennungen führten und mehr als zehn Prozent des Ertragspotenzials schädigten. Das heiße und sonnige Wetter im August und September, kombiniert mit kühlen Nächten im Vorfeld der Ernte, ermöglichte den Reben jedoch eine außergewöhnliche Reifedynamik. Die gerade gewonnenen Moste weisen ein Gleichgewicht zwischen Säure- und Zuckergehalt auf, sowie eine aromatische Konzentration, die für zukünftige Jahrgänge vielversprechend ist, wie das „Bureau de Champagne“ Österreich & Deutschland in einer Presseerklärung mitteilt.

Champagne
Champagne
Das Netzwerk zum Monitoring des Reifeverlaufs ermöglichte es den Champagne-Winzern, ihre Lese so anzupassen, dass nur Trauben mit optimaler Reife gelesen werden. Fotos: Bureau du Champagne für Deutschland & Österreich

Mehr als 10.000 Kilogramm pro Hektar an Ertrag erwartet

Die Lese, die bereits in den ersten Septembertagen begann, steht nun kurz vor dem Abschluss. Trotz einer starken Heterogenität in den Unterregionen der AOC Champagne sollte der Hektarertrag im Durchschnitt mehr als 10.000 Kilogramm betragen. Dies entspricht in etwa dem wirtschaftlich notwendigen Ertrag, der für die Deckung der globalen Nachfrage erforderlich sein wird.

Dithmarschen feiert den Kohl

Wenn im September in dem größten zusammenhängenden Kohlanbaugebiet Europas der erste Kohl geerntet wird, zieht es zahlreiche Besucher zu den „Dithmarscher Kohltagen“. Das kultige Ernte-Event verwandelt das Nordseeland Dithmarschen, in dem jedes Jahr etwa 80 Millionen Kohlköpfe geerntet werden, eine Woche lang in ein riesiges Volksfest. In den Gaststätten gibt es viele Gerichte, in deren Mittelpunkt das vitaminreiche Gemüse steht. Hofläden und Kohlstände verkaufen die frisch geernteten Kohlköpfe. Daneben gibt es zahlreiche Veranstaltungen zu dem Dithmarscher Kohl, dessen guter Ruf und guter Geschmack sich europaweit durchgesetzt hat. 2014 wurde das vitamin- und mineralstoffreiche Gemüse ins europäische Qualitätsregister eingetragen und genießt seither EU-Herkunftsschutz.

Dithmarscher Kohltage
Nordseeland Dithmarschen
Gut die Hälfte der geernteten Kohlköpfe, rund 120.000 Tonnen, lagern die Landwirte als Vorrat für die kalte Jahreshälfte ein. Der Großteil der Weißkohlernte wird weiterverarbeitet, beispielsweise zu Sauerkraut. Nur ein kleiner Anteil des Kohls gelangt als Frischgemüse auf Wochenmärkte und in Einkaufsläden. Fotos: Dithmarschen Tourismus/photocompany