Hamburg hat seine erste Tatar-Bar

Im neuen Courtyard by Marriott im Hamburger Stadtteil St. Georg hat die erste Tatar-Bar der Stadt eröffnet

Tatar-Bar in Hamburg
Tatar einmal anders. Im Böckmann’s gibt es wechselnde Zutaten, die man sich selbst zusammenstellen kann Foto: Böckmann’s Courtyard by Marriott

Der US-amerikanische Hotelkonzern Marriott hat sein neuestes Hotel der Marke Courtyard by Marriott mit einer riesigen Party, prominenten Gästen und einem Podiumsgespräch mit jungen Unternehmern aus der „Forbes 30 Under 30“ eröffnet. Motto des Abends war die Leidenschaft mit der sich auch die Hotelmarke in Verbindung gebracht sehen möchte.

Courtyard by Marriott
Eingangsbereich des neuen Hotels Foto: Courtyard by Marriott
Courtyard by Marriott
Mini-Fußball sendet lieben Gruß in die Stadt Foto: Courtyard by Marriott
Daniel van Buyten
Daniel van Buyten sprach über Leidenschaft die Leistung und den Erfolg von Spitzensportlern fördert Foto: Courtyard by Marriott

Drei Tage zuvor hatte sich bereits die erste Tatar-Bar der Stadt präsentiert. Mit ihr hat das Hotel ein neues Gastronomiekonzept umgesetzt, in der marktfrische und regionale Zutaten im Mittelpunkt stehen. Nach einem Baukastenprinzip können sich die Gäste ihre eigenen Tatar-Zutaten im „Daily food market“ zusammenstellen und dann von einem Koch in der Showküche zubereiten lassen. Die Bar ist dem Restaurant Böckmann’s angegliedert und nicht nur für Hotelgäste geöffnet.

Tatar-Bar
An dieser Tatar-Bar werden die Gerichte frisch zubereitet … Fotos (2): Böckmann’s Courtyard by Marriott
Tatar-Bar
… und können anschließend im Restaurant verzehrt werden

Die Stadt isst sich auf

Kann eine Großstadt wie Berlin sich selbst ernähren? Dieser Frage gehen die Besucher des Dinners „Die Stadt isst sich auf“ am 23. Oktober ab 19 Uhr nach.

Berlin

Im Restaurant Data Kitchen im Data Space by SAP können 60 Gäste bei diesem Showcase für eine moderne urbane Ernährungsweise dabei sein: alle Zutaten des servierten Menüs kommen aus Berlin. Kuratiert wird das Event von der Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast und Eva-Maria Hilker, Journalistin und Herausgeberin der Gastro-Zeitung EssPress.

„Auch unsere Städte müssen ihren Beitrag für gutes, vielfältiges Essen und das Klima leisten. Urbane Gärten und Agrikulturprojekte sind ein Beispiel und zudem soziale und kommunikative Orte. Mit dem ersten Dinner dieser Art stellen wir nicht nur Projekte in Berlin vor, die zur Ernährungswende beitragen, wir tafeln und genießen auch miteinander“, so Renate Künast über ihre Motivation.

Berliner Produzenten liefern die Ingredienzien

Das Menü kreiert Küchenchef Alexander Brosin vom „Data Kitchen in Berlin“. Engagierte Berliner Produzenten liefern die Ingredienzien für das 4-gängige Menü: Tomaten und Waller kommen von der „Stadtfarm“ in Lichtenberg, Rucola und Sellerie von der „Domäne Dahlem“ und Getreide vom „Vierfelderhof“. Der „Milchhof Mendler“ liefert Milch und Butter, „Holy Crab“ einen Fond aus Tiergartenkrebsen. Pilze sammelt der Fotograf und Autor Moritz Schmid und Imker Tom Dragheim steuert Honig bei. Die Getränke dazu kommen von „Britzer Wein“, der „Deutschen Spirituosen Manufaktur“ sowie „Leogant“.

Holy Crab
Holy Crab liefert für das Menü einen Fond aus Tiergartenkrebsen Foto: Unternehmen

Dithmarschen feiert den Kohl

Wenn im September in dem größten zusammenhängenden Kohlanbaugebiet Europas der erste Kohl geerntet wird, zieht es zahlreiche Besucher zu den „Dithmarscher Kohltagen“. Das kultige Ernte-Event verwandelt das Nordseeland Dithmarschen, in dem jedes Jahr etwa 80 Millionen Kohlköpfe geerntet werden, eine Woche lang in ein riesiges Volksfest. In den Gaststätten gibt es viele Gerichte, in deren Mittelpunkt das vitaminreiche Gemüse steht. Hofläden und Kohlstände verkaufen die frisch geernteten Kohlköpfe. Daneben gibt es zahlreiche Veranstaltungen zu dem Dithmarscher Kohl, dessen guter Ruf und guter Geschmack sich europaweit durchgesetzt hat. 2014 wurde das vitamin- und mineralstoffreiche Gemüse ins europäische Qualitätsregister eingetragen und genießt seither EU-Herkunftsschutz.

Dithmarscher Kohltage
Nordseeland Dithmarschen
Gut die Hälfte der geernteten Kohlköpfe, rund 120.000 Tonnen, lagern die Landwirte als Vorrat für die kalte Jahreshälfte ein. Der Großteil der Weißkohlernte wird weiterverarbeitet, beispielsweise zu Sauerkraut. Nur ein kleiner Anteil des Kohls gelangt als Frischgemüse auf Wochenmärkte und in Einkaufsläden. Fotos: Dithmarschen Tourismus/photocompany

Gala der weltbesten Köche erstmals aus Singapur

In diesem Jahr werden die weltbesten Küchenchefs auf der Gala der „World’s 50 Best Restaurants“ „am 25. Juni“ erstmal in Singapur gekürt. Die in der Top-Gastronomie viel beachtete Veranstaltung kürt „jedes Jahr“ im Juni die gastronomischen Ideen der besten und kreativsten Köpfe.

Das Event findet seit 2002 statt, als eine Gruppe kulinarischer Experten, darunter Ferran Adrià (Spanien) und René Redzepi (Dänemark), damit begann diesen weltweiten Kompass der globalen gastronomischen Trends in Form einer Liste zu entwerfen. Heute präsentiert diese Liste auch die kulinarischen Feinheiten und die Komplexität der jeweiligen Länder-Küchen. Das Video aus dem vergangenen Jahr gibt einen kleinen Einblick:

Durchatmen zwecklos: Ein Trend jagt den anderen

Fünf Tage lang war die Internorga auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress in Hamburg Anlaufstelle für das ‚Who is Who‘ des gesamten Außer-Haus-Marktes. 96.000 Besucher kamen auf die vom Verband der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) klassifizierte einzige internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland. 1.300 Aussteller aus 25 Nationen präsentierten in der ihr eigenen dynamischen Art und Weise die Trends und Innovationen des Außer-Haus-Marktes. Das wichtigste im Überblick:

Hotels:

Food:

Convenience:

Snacks:

Veggie: