Janina zu Gast bei Peter

Der Janina and Food Burger als herbstliche Geschmacksvariante bei Peter Pane Foto: Silke Liebig-Braunholz

Es war der Auftakt einer kulinarischen Verbindung: Die Peter Pane Burgergrill & Bar Restaurants luden gemeinsam mit Schauspielerin und Food-Bloggerin Janina Uhse zum Lunch-Rendezvous nach Hamburg ein. Hier präsentierten die Partner den „Janina and Food Burger“.

Die Geschichte zur Liebesgeschichte des Herbstes kann hier nachgelesen werden. Janina verrät in ihrem Video unten zudem das Rezept zu ihrem Burger: Die Kombination aus süßlichem Brioche Brötchen, 180 Gramm Black Angus Premium Rinderhackfleisch, cremiger Ziegenkäse, Williams-Birne, Tomate, Süßkartoffel-Fritten und hausgemachter Preiselbeeren-Mayo ist der Start in den kulinarischen Herbst. Ab sofort kann der „Janina and Food Burger“ für sechs Wochen in allen Peter Pane Restaurants bestellt werden.

Probiert ihn mal! Ich fand ihn erfrischend anders, wenn auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Dafür gibt es ihn aber auch nur im begrenzten Zeitraum, quasi als Geschmacksangebot der besonderen Art.

Til Schweiger holt Malibus Lebensgefühl an den Timmendorf Strand

Mit dem Barefood Deli hat Til Schweiger in Hamburg bereits ein Restaurantkonzept etabliert, das in dieser Stadt hervorragend funktioniert. Nun wird er mit seinem ganz persönlichen Lebensgefühl und dem Wohlfühl-Stil auch an der Lübecker Bucht neue Akzente setzen. Das neue Hotel an der Schmilinskystraße etwa 400 Meter vom Strand entfernt wird völlig neue Zielgruppen ansprechen und den ohnehin bereits begehrten Timmendorfer Strand neu beleben.

Seine Marke Barefoot hat schon jetzt Kultcharakter und zeigt eindrucksvoll, wie Marktdiversifizierung gelingen kann. Til Schweiger ist nicht der erste Prominente, dem dieses Kunststück gelingt. Von seiner Geradlinigkeit und Konsequenz können Hotels und Restaurants noch etwas lernen.

Opening November: Worlds largest Underwater Restaurant

Worlds largest underwater restaurant 5.8 being placed at Hurawalhi Island Maldives. 5.8 is located about six meters under the sea surface.

Das neue Maledivenresort Hurawalhi Island Maldives besitzt das größte Unterwasser-Restaurant weltweit. Fast sechs Meter unterhalb der Meeresoberfläche liegt das „5.8“, das Hauptrestaurant des im November 2016 eröffnenden Luxusresorts auf den Malediven.

Underwater Restaurant
Das 5.8 im Hurawalhi Maldives wird im November eröffnet Foto: Hurawalhi Maldives

Für die außergewöhnliche Konstruktion sind die neuseeländischen Firmern Fitzroy Engineering und M J Murhpy Ltd verantwortlich. Im Restaurant sind die Tische für je zwei Personen ausgerichtet, während sich das minimalistisch-klare Interior Design dezent zurückhält und die Aussicht auf das bunte Treiben hinter den Fensterkuppeln in den Vordergrund stellt.

Das Video zeigt wie spektakulär sich bereits der Bau dieses Restaurants gestaltete.

Innovative, moderne Küche im 5.8 Underwater Restaurant

Die Küche in dem 90 Quadratmeter großen und fast sechs Meter unter der Wasseroberfläche von einer Lagune umgebenen Restaurant im maledivischen Lhaviyani-Atoll wird genauso innovativ wie das Ambiente. Das kulinarische Konzept umfasst ein extravagantes Degustations-Menü mit mehreren Gängen, zu dem auch eine Weinbegleitung durch die Sommeliers möglich ist. „Ein vortrefflicher Service, eine unvergleichliche Innovationen und die inspirierende Atmosphäre dieses Underwater Restaurant machen das 5.8 zu einem Once-In-A-Lifetime Gourmetabenteuer“, verspricht der Food & Beverage Director Owen Ealden.

Die 50 besten Restaurants der Welt in 2016

In wenigen Minuten beginnt in New York die große Show mit der Bekanntgabe der besten Restaurants der Welt. Für die Top-Gastronomie ist es das Ereignis des Jahres.

Im vergangenen Jahr räumte Spanien groß ab. In diesem Jahr wissen wir bereits, dass die gebürtige Französin Dominique Crenn mit ihrem Atelier Crenn in San Francisco zu den TOP-Platzierungen zählen wird. Denn: Sie wurde zum „The World’s Best Female Chef 2016“ gewählt.

Unter den Platzierungen 51-100 sind diesmal 15 Neueinsteiger aus allen Teilen der Welt, wie beispielsweise das „Chef’s Table at Brooklyn Fare“ in New York, „Burnt Ends“ in Singapur und das „Twins“ in Moskau. Es sind aber nicht nur neue kreative Köpfe, welche die diesjährige Liste dominieren, sondern ebenso altbewährte Etablissements, wie das „St. John“ in London, die ihre Plätze verteidigen konnten.

Unter den Top50 der Welt belegt Tim Raue mit seinem Restaurant Tim Raue in Berlin‬ als einziger Deutscher Platz 34 der ‪Worlds50Best‬.

Die Top10 der Welt
Platz 10: Etxebarri
Platz 9: Steirereck
Platz 8: Narisawa
Platz 7: Mugaritz
Platz 6: Mirazur
Platz 5: Noma
Platz 4: Central
Platz 3: Eleven Madison Park
Platz 2: El Celler de Can Roca
Platz 1: Osteria Francescana

Massimo Bottura
Massimo Bottura (Mitte) mit seinem Team während der Preisverleihung Foto: Giorgio Salvatori

Nummer 1 der Welt und drei Michelin-Sterne
In seiner kleinen Osteria in der Via Stella 22 im Herzen von Modena serviert Küchenchef Massimo Bottura seinen Gästen eine kreative und neuartige italienische Küche. Eröffnet 1995 wurde die „Osteria Francescana“ 2009 erstmals auf Platz 13 der Liste der 50 besten Restaurants weltweit gewählt. Seit 2012 ist sie mit einem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet. Neben der „Osteria Francescana“ betreibt Massimo Bottura ein weiteres Restaurant in Modena, die Brasserie Franceschetta58.

Das Live-Erlebnis in Tweet-Format

Der beständige Euro rollt nicht nur über den Bierumsatz

In meiner Yelp-Community habe ich meinen Besuch im Brauhaus Hopfenliebe mit den Worten „Lange nicht mehr so einen schlechten Restaurantbesuch erlebt“ umschrieben. Die für mich dahinterstehende deutlich gewordene Unternehmensstrategie hat mich erschreckt.

Ein Bierchen Beliebtes Brauhaus-Getränke in überdimensionaler Größe. Foto: Flickr/Oliver Ertl

Es ist bekannt, dass in der Gastronomie mit den Getränken das meiste Geld verdient wird. Dennoch muss man es dem Gast nicht auf dem Tablett servieren, dass man es als Gastwirt nur auf sein Geld abgesehen hat. Gäste sind Kunden und erwarten eine Gegenleistung. Sie wollen sich wohlfühlen und vor allem kann es vorkommen, dass sie ein Gasthaus besuchen, weil sie schlicht und ergreifend Hunger haben. Im Brauhaus Hopfenliebe muss man jedoch davon ausgehen, dass sich die Mannschaft nicht unbedingt auf die Wünsche der Gäste eingestellt hat. Vermutlich sind die positiven Bewertungen seit der Eröffnung des Brauhauses im November letzten Jahres darauf zurückzuführen, dass es in Norderstedt ein derartiges Gasthaus noch nicht gegeben hat. Die Menschen haben sich nach einem Ort der Gastlichkeit mitten im Zentrum gesehnt. Umso schlimmer wenn man derartige Besuche verbuchen muss.

Gäste umplatzieren kommt nicht gut

Denn wenn das Personal während man noch damit beschäftigt ist seine Jacke auszuziehen bereits die Frage stellt „Darf es schon etwas zu trinken sein?“, gelingt es kaum, sich in die Gasthaussituation einzufühlen. Noch schlimmer wird es, wenn man aufgrund der Tatsache, dass man eben nicht gleich bestellt hat, überhaupt nicht mehr beachtet wird, der Kellner anschließend jedoch ständig am Tisch vorbeiläuft. Folgt zudem eine Umsetzung, weil das Personal vergessen hatte, dass der Tisch reserviert war, an dem man platziert worden ist, beginnt die Einfühlphase an einem neuen Platz von vorn. Hat man dann immer noch keine Getränke serviert bekommen, wird es schwierig, den Gast überhaupt noch zu begeistern.

Unhandlich und ohne Brauhausklassiker

Das Studieren der Speise- und Getränkekarte im Brauhaus Hopfenliebe eignet sich zwar zur Zeitüberbrückung, jedoch weniger zur handlichen Lektüre. Die auf Metallbrettern zusammengehefteten Seiten lassen sich kaum weiterblättern. Sie sind viel zu fest eingeheftet und die Halterung erlaubt keine Beweglichkeit. Um die endlos vielen Biersorten studieren zu können braucht es Geduld, bis der Betreiber des Gasthauses Rajas Thiele einem schließlich erklärt, dass ausgerechnet das Bier, welches man sich ausgesucht hat, heute nicht zu haben ist. Gern verweist er auf die Kreidetafel an der Wand, auf der exakt die Biere gelistet sind, die der Gast wohl auch probieren soll. Die Entscheidung für ein anderes Bier wird einem sozusagen gleich abgenommen. Bei den Speisen ist die Auswahl ziemlich klein. Zudem fehlen Brauhausklassiker, die ein Gast zu den starken Biersorten erwarten dürfte.

Biertrinker bevorzugt

Nachdem einige Zeit später endlich die Getränke serviert worden waren, fragte die Bedienung nicht etwa danach ob man denn auch etwas essen wollte, sondern drehte sich um und ging wieder. Während der weiteren Wartezeit konnte man dafür aber beobachten, wie der Betreiber sich redlich um die Bestellaufnahme der Getränke an den anderen Tischen mühte. Vor allem an einer langen Tafel mit begeisterten Biertrinkern, die den Umsatz an diesem Tag sicherlich in die Höhe schnellen ließen. Nach gefühlten 40 Minuten waren die Getränke an unserem Tisch ausgetrunken, sodass der Betreiber auch bei uns nachfragte, ob wir noch etwas trinken wollten. Jedoch zeigte er wenig Interesse daran, auch einmal die Bestellung für die mittlerweile ausgewählten Speisen aufzunehmen. Auch er ging wieder ohne ein Wort.

Halbe Ewigkeit gewartet

Unsensibel, wenig offen für Gästewünsche und nicht flexibel schien jedoch das gesamte Personal an diesem Tag. Mit einer offenen Bemerkung hinsichtlich des Wunsches, auch einmal bestellen zu wollen, konnte das Personal wenig professionell umgehen. Die Bemerkung der Restaurantleiterin Francis Stechemesser: „Bleiben Sie mal cool, hier geht es etwas lockerer zu“, schlug das Fass aus dem Boden. Immerhin nahm die Dame dann die Bestellung der Speisen auf, die jedoch eine gefühlte Ewigkeit auf sich warten ließen. Eine ebenfalls offene Bemerkung gegenüber dem Betreiber in Bezug auf die wenig vorhandene Wohlfühlatmosphäre in seinem Haus führte auch nicht zu einer zuvorkommenderen Bedienung. Dennoch bemühte er sich um die bestellten Speisen, die genießbar waren. Dass der Spargel – wie auf der Karte angezeigt – nicht mit Sauce Hollandaise serviert wurde und auch nicht danach gefragt wurde, wie wir es wünschten, nahmen wir enttäuscht hin.

Ein weiterer Versuch, den Betreiber des Brauhauses auf die Defizite in seinem Haus aufmerksam zu machen, erschien für sinnlos. Bleibt zu hoffen, dass sich das Team des Brauhaus Hopfenliebe das Bewusstsein für Gastlichkeit, die in einer Metropolregion wie Hamburg einen noch größeren Stellenwert hat, möglichst schnell verinnerlicht.