Berliner Weihnachtsmarkt offensichtlich Ziel eines Terroranschlags

Es ist offenbar traurige Realität: Der 33. Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin wurde vor wenigen Minuten Ziel eines Terroranschlags. Vor drei Monaten habe ich in unmittelbarer Nähe nach einem Geschäftstermin in einem italienischen Restaurant zum Lunch gesessen. Schließlich ist die Gegend um die Gedächtniskirche für viele Menschen ein lohnendes Ziel, um Berlin zu genießen – ob Geschäftsreisender oder Tourist.

Der Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin ist offensichtlich Ziel eines Terroranschlags geworden. Foto: Silke Liebig-Braunholz
Der Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin ist offensichtlich Ziel eines Terroranschlags geworden. Foto: Silke Liebig-Braunholz

Mit diesem Anschlag wird nun leider deutlich, dass Reisende offenbar auch in Deutschland nirgends mehr vor Anschlägen sicher sind. Für Tourismusagenturen wie beispielsweise die Berlin Tourismus & Kongress GmbH wird dies zudem bedeuten, nicht mehr nur auf die Events hinzuweisen, sondern ggf. auch Sicherheitshinweise für die Besucher bereitzustellen. Dies werden wohl demnächst auch die Schaustellerverbände in Erwägung ziehen müssen.

Die ersten Bilder vom Ort des Geschehens:

und erste journalistisch recherchierte Beiträge aus dem Netz (in englischer Sprache).

Es wird romantisch in Deutschland

In Oberbayern wird die Adventszeit „Stade Zeit“ genannt Foto: Markt Garmisch-Partenkirchen

ERDING Schon am kommenden Wochenende beginnen in einigen deutschen Städten wieder die Weihnachtsmärkte – die Adventszeit steht vor der Tür. Gastautorin Monika Fuchs gibt ihre Eindrücke vom Erdinger Weihnachtsmarkt in Oberbayern wieder, den sie im vergangenen Jahr besucht hat.

Während der Weihnachtszeit ziehen aromatische Düfte durch die Innenstadt von Erding, dann nämlich, wenn dort in verschiedenen Holzhäuschen alle möglichen weihnachtlichen Leckereien angeboten werden. Frisch gebackene Plätzchen und Stollen, Bratäpfel, geröstete Mandeln schmecken besonders gut mit aromatisch duftendem Glühwein oder einer Tasse dicker heißer Schokolade mit einer kräftigen Sahnehaube darauf. Und auch die Besucher, die Pikantes vorziehen, werden auf dem Erdinger Christkindlmarkt fündig: da gibt’s auch Zünftiges wie frische Bratwürste mit Sauerkraut oder eine bayerische Brotzeit.

Der Erdinger Weihnachtsmarkt erstreckt sich über die gesamte Stadtmitte der Kleinstadt vom Schrannenplatz zum Kleinen Platz. Besonders sehenswert ist die weihnachtlich geschmückte Pyramide mit ihren weihnachtlichen Szenen und Figuren. Aber es lohnt sich auch in den einzelnen Buden zu stöbern: hübsche Nussknacker wetteifern darin mit Nikolausfiguren aller Art um die Aufmerksamkeit der Besucher.

Zuckerwattestand auf dem Erdinger Weihnachtsmarkt Foto: Monika Fuchs

Und die kleinen Weihnachtsmarkt-Besucher lassen sich von einer kleinen Eisenbahn durchs Gelände chauffieren, während die Eltern und Großeltern sie dabei voller Stolz anfeuern. Anschließend genießen sie eine dicke Zuckerwatte. Auf jeden Fall wird ein Besuch auf dem Erdinger Weihnachtsmarkt für alle Familienmitglieder ein großer Spass, der sehr schnell weihnachtliche Gefühle aufkommen lässt.

Informationen über die Gastautorin:
Monika Fuchs, die die Welt seit fast dreißig Jahren professionell bereist, veröffentlicht verschiedene Reiseportale zum Thema Reisen, darunter TravelWorldOnline, auf dem sie über verschiedene Reiseziele in aller Welt berichtet und Reisen vermittelt. Deutsche und europäische Ausflugs- und Reiseziele stellt sie auf TravelWorldOnline-Traveller vor.