Videos von Hotels sagen mehr als tausend Worte

vgwortKÖLN Der Hotelbuchungsspezialist HRS bietet ab sofort Hotelvideos an. Nach Eingabe der individuellen Suchkriterien sind die Videos unmittelbar in der Hotelergebnisliste, gekennzeichnet durch ein Kamerasymbol, ganz leicht zu finden. Per Mausklick öffnet sich eine Mediathek, die neben Fotos nun auch die Videos beinhaltet.

Zu Beginn stehen den HRS-Nutzern rund 10.000 Hotelvideos auf www.hrs.de zur Verfügung. Neben dem Schwerpunkt auf deutschen Häusern lassen sich auch Videos von Hotels in ganz Europa, Nordamerika und zahlreichen weiteren Ländern weltweit aufrufen. Das Hotelportal wird das Videoangebot kontinuierlich ausbauen. Zudem werden die Videos in Kürze auch auf dem iPad zur Verfügung stehen.

Über HRS: HRS betreibt ein weltweites Hotelportal für Privat- und Geschäftsreisende mit über 250.000 Hotels aller Kategorien in 180 Ländern. Der kostenlose Reservierungsservice ermöglicht Online-Hotelbuchungen zu den günstigsten Preisen – mit Bestpreis-Garantie. Neben Millionen von Privatkunden, buchen mehr als 20.000 Unternehmen ihre Zimmer für Geschäftsreisen, Tagungen und Gruppenreisen regelmäßig über HRS. Das 1972 gegründete Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Shanghai, London, Paris, Warschau, Rom und Istanbul und ist alleiniger Eigentümer des Alpenportals www.tiscover.com mit Hauptsitz in Innsbruck.

Lufthansa schenkt Wein von Depardieu aus

VG WortEine ganz besondere Weinspezialität können Lufthansa Fluggäste in der Business Class jetzt auf Europa-Routen genießen: Einen Cabernet-d’Anjou 2009 vom Weingut Chateau de Tigné des französischen Schauspielers Gérard Depardieu.

Gérard Depardieu ist unbestritten ein Weltstar, doch seine Passion gilt nicht nur der Schauspielerei. Schon weit vor seiner Zeit als sympathischer Obelix hat er sich für die edlen Tropfen seiner Heimat begeistert. Vor einigen Jahren erwarb Depardieu ein historisches Schloss im Loiretal, das in seiner wechselvollen Geschichte Religionskriege und Revolutionen überstanden hatte. Für ihn wurde es insbesondere durch das eigene Weingut des Schlosses und die Kellerei interessant und so wurde er kurzerhand Winzer. Jedes Jahr werden hier erlesene Tropfen ausgebaut und abgefüllt – ein Hochgenuss für jeden Weinkenner. Während aus weißen Trauben des Chenin Blanc feine Weißweine gekeltert werden, ergibt eine erlesene Cuvée aus roten Trauben von Gamay, Grolleau, Cabernet-Sauvignon und Cabernet-Franc saftige Rosés und kraftvolle Rotweine.

Der Rosé Cabernet-d’Anjou 2009, gekeltert aus den beiden Cabernet-Reben, zeichnet sich durch seine intensive Himbeerfrucht und feine Zitrusnoten sowie durch einen saftigen, anregenden Charakter am Gaumen aus. Dieser herausragende Sommerwein ist derzeit bei Lufthansa auf Europaflügen in der Business Class an Bord.

Hotel Alte Schule: Zum Frühstück einen Spickzettel

VG WortDas Hotel Alte Schule lässt die Vergangenheit lebendig werden / Gäste genießen den Luxus der Einmaligkeit

„Jedes Hotel sollte eine Geschichte erzählen“, sagt Andreas Benkendorf. In seinem Hotel lässt er seine Gäste in Kindheitserinnerungen schwelgen. Die Alte Schule will mehr sein als ein Ort der Begegnung.

Eichenbalken, ein offener Kamin und ein Rednerpult empfangen den einkehrenden Gast. Das Personal ist freundlich und entspannt. Alle 14 Mitarbeiter sollen zum Entschleunigen einladen: „Wir treffen den Nerv der Gäste, die zurück finden wollen zu den besinnlichen Dingen des Lebens“, sagt Hotelier Benkendorf. Seit der Eröffnung im August 2008 verbucht er eine 80-prozentige Auslastung und schreibt Gewinne, weil er genau das tut was er glaubt, auch seinen Gästen vermitteln zu müssen.

Lieblingsplatz am Kamin
Er nennt es Entspannung, in die er sich mit Ehefrau Silvia Köster seit der Übernahme des Hauses begeben hat. „Wir haben uns hier den Traum vom eigenen Hotel erfüllt und lieben den individuellen Kontakt zu unseren Gästen“, sagt der 43-Jährige an seinem Lieblingsplatz am Kamin im Herrenzimmer. Die Wärme strahlt genau die Behaglichkeit aus, die er gern genießt und auf seine Gäste überspringen lässt: „Sie sollen hier eine stressfreie Zeit erleben“, betont er immer wieder.

Andreas Benkendorf vor dem Hotel Alte Schule Foto: Liebig-Braunholz

Das Haus bietet dafür viele Möglichkeiten. Mit großer Leidenschaft will beispielsweise Chefkoch Karl-Josef Hawelka die Hausmannskost salonfähig machen. Die Speisekarte ist klein, aber gediegen – die Inhaber konzentrieren sich auf die deutsche Küche, die regionale Spezialitäten einbezieht. So gibt es frisches Wild auf der ständig wechselnden Karte, wenn im südwestfälischen Rothaargebirge mit der größten Hochwildjagd Europas, Jagdzeit ist. Der Gulasch aus der Hirschkeule wird mit frischen Waldpilzen serviert. Der Rumtopf wird selbst angesetzt: „Es sollte immer individuell sein“, erklärt Benkendorf.

Ohnehin hat es sich herum gesprochen, dass die neuen Betreiber aus der ehemaligen Jugendherberge ein Schmuckstück haben werden lassen. Schon als sich das Antlitz des Hauses während der nur 4-monatigen Bauphase zusehends veränderte, profitierten sie vom Medienrummel. „Bad Berleburg scheint auf so ein Themenhotel gewartet zu haben“, erzählt Andreas Benkendorf, der 20 Jahre lang im Panoramapark Sauerland für das Marketing zuständig war. Seine Frau ist als Hotelfachfrau ebenfalls keine Seiteneinsteigerin.

Speisen und Getränke aus dem Schulheft
Viel Eigenkapital mussten die beiden investieren. Einen 7-stelligen Betrag finanzierte zudem die Volksbank vor Ort. Benkendorf ist froh, dass er mithilfe der IHK Siegen ein einmaliges Konzept entwickeln konnte, das andere Zielgruppen bedienen kann als die vier Mitbewerber oder die Pensionen im Ort. Denn in der Alten Schule blättert der Gast nicht in einer Speise- und Getränkekarte, sondern in einem alten Schulheft. Er findet kleine Schultafeln mit Ziffern an seinem Zimmerschlüssel. Er darf Platz nehmen im alten Lehrerzimmer mit dem rustikalen Tisch in der Mitte, unter dessen Glasscheibe sich ein Spickzettel befindet. „Den haben wir gefunden. Der ist echt“, sagt Benkendorf. Auch die alte Lehrerepfeife oder die Schultüten und Ranzen an den Wänden stammen teilweise von den Menschen aus der Region.

Das Team um Innenarchitektin Michaela Voß habe das Vorhaben exzellent umgesetzt. Benkendorf kann jedem Hotelier nur empfehlen, sich Experten an die Hand zu nehmen. Er hatte Vertrauen und ließ zu, dass mitten in der Suite eine Badewanne unter einem Sternenhimmel eingebaut wurde. Ganz bewusst haben die Macher in den Zimmer darauf verzichtet, das Konzept weiter zu beleben. Hier soll Behaglichkeit durch Erdtöne, Schieferböden, offene Duschen und große Spiegelfronten entstehen.

Da fühlen sich nicht nur die Romantiker wohl, die Bad Berleburg wegen des Schlosses der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg besuchen, in dem die jüngere Schwester der dänischen Königin Margrethe lebt. Es sind auch Businessgäste, Wanderer, Künstler und Adlige, die das Haus lieben gelernt haben.

Service-Informationen:

Eröffnet: August 2008
Eigentümer: Andreas Benkendorf
Betreiberin: Silvia Köster
Zimmer: 13 Zimmer/24 Betten
Kontakt: Goetheplatz 1, 57319 Bad Berleburg, Tel. 02751/920 47 80

erschienen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung

Debatten über Umbruch in den Medien

VG WortDer Deutsche Fachjournalisten Kongress ist mittlerweile etabliert. Die aktuellen Diskussionen in der Branche lassen ihn zudem genau für diejenigen Kollegen unabdingbar werden, die sich auf Innovationen in den Medien von morgen einstellen wollen. Mittlerweile werden auch innerhalb der Branche Szenarien diskutiert .

Verleihung des Fachjournalisten-Preises
Der Kongress wird vom Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) ausgerichtet und gibt Journalisten die Möglichkeit, sich mit Vertretern der Medienbranche auszutauschen. Renommierte Experten analysieren aktuelle Trends in eigenen Panels und Workshops und diskutieren mit den Kongressteilnehmern. Einmalig ist zudem die Atmosphäre: Nicht zuletzt, weil auf dem Kongress der Deutsche Fachjournalisten-Preis verliehen wird.

In diesem Jahr findet der fünfte Deutsche Fachjournalisten Kongress statt. Termin: 29. Oktober 2010. Veranstaltungsort: Atrium der Deutschen Bank in Berlin.

Buchtipp: Spezialisierung im Journalismus

VG WortBREMEN/HOHENHEIM Das Sammelbuch „Spezialisierung im Journalismus“ beschäftigt sich mit der immer stärkeren Ausdifferenzierung des Publikums in kleinere und kleinste Interessengruppen, auf die der Journalismus mit einer zunehmenden Spezialisierung reagiert. Die Herausgeber Beatrice Dernbach, Professorin für Theorie und Praxis des Journalismus an der Hochschule Bremen, und Thorsten Quandt, Professor für Kommunikationswissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hohenheim, beschäftigen sich darin mit den positiven wie auch negativen Aspekten dieser Entwicklung.

So findet man im Printbereich neben klassischen Allround-Titeln für Wirtschaft, Sport, Politik und Kultur auch Very-special-interest- und Fach-Publikationen für den Geldanleger, den Jazzliebhaber, den Segler, den Angler, den Uhrenfan. Im Internet boomen immer spezialisiertere Webseiten und Blogs. Die Beiträge von Beatrice Dernbach, Thorsten Quandt, Siegfried Weischenberg, Margreth Lünenborg, Alexander Görke, Manfred Rühl, Daniel Nölleke, Andreas Eickelkamp, Annette Leßmöllmann, Christoph Moss, Stefan Korol, Urs Dahinden, Vinzenz Wyss, Silke Liebig-Braunholz, u.a. setzten sich sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praxis-bezogener Sicht mit diesem Thema auseinander.

Spezialisierung im Journalismus
2009. 242 S. ISBN: 978-3-531-16255-3 EUR: 24,90 VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden