2019 wird ein gutes Champagne-Jahr

Die Klimaerwärmung hat sich in der Champagne bisher positiv auf die Qualität der Champagne-Weine ausgewirkt.

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Traubenlese in der Champagne

Das Weinjahr 2019 war geprägt von Frühjahrsfrösten, die einen Teil der Knospen zerstörten, und von Hitzewellen, die zu Verbrennungen führten und mehr als zehn Prozent des Ertragspotenzials schädigten. Das heiße und sonnige Wetter im August und September, kombiniert mit kühlen Nächten im Vorfeld der Ernte, ermöglichte den Reben jedoch eine außergewöhnliche Reifedynamik. Die gerade gewonnenen Moste weisen ein Gleichgewicht zwischen Säure- und Zuckergehalt auf, sowie eine aromatische Konzentration, die für zukünftige Jahrgänge vielversprechend ist, wie das „Bureau de Champagne“ Österreich & Deutschland in einer Presseerklärung mitteilt.

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Das Netzwerk zum Monitoring des Reifeverlaufs ermöglichte es den Champagne-Winzern, ihre Lese so anzupassen, dass nur Trauben mit optimaler Reife gelesen werden. Fotos: Bureau du Champagne für Deutschland & Österreich

Mehr als 10.000 Kilogramm pro Hektar an Ertrag erwartet

Die Lese, die bereits in den ersten Septembertagen begann, steht nun kurz vor dem Abschluss. Trotz einer starken Heterogenität in den Unterregionen der AOC Champagne sollte der Hektarertrag im Durchschnitt mehr als 10.000 Kilogramm betragen. Dies entspricht in etwa dem wirtschaftlich notwendigen Ertrag, der für die Deckung der globalen Nachfrage erforderlich sein wird.

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