Die 50 besten Restaurants der Welt in 2016

In wenigen Minuten beginnt in New York die große Show mit der Bekanntgabe der besten Restaurants der Welt. Für die Top-Gastronomie ist es das Ereignis des Jahres.

Im vergangenen Jahr räumte Spanien groß ab. In diesem Jahr wissen wir bereits, dass die gebürtige Französin Dominique Crenn mit ihrem Atelier Crenn in San Francisco zu den TOP-Platzierungen zählen wird. Denn: Sie wurde zum „The World’s Best Female Chef 2016“ gewählt.

Unter den Platzierungen 51-100 sind diesmal 15 Neueinsteiger aus allen Teilen der Welt, wie beispielsweise das „Chef’s Table at Brooklyn Fare“ in New York, „Burnt Ends“ in Singapur und das „Twins“ in Moskau. Es sind aber nicht nur neue kreative Köpfe, welche die diesjährige Liste dominieren, sondern ebenso altbewährte Etablissements, wie das „St. John“ in London, die ihre Plätze verteidigen konnten.

Unter den Top50 der Welt belegt Tim Raue mit seinem Restaurant Tim Raue in Berlin‬ als einziger Deutscher Platz 34 der ‪Worlds50Best‬.

Die Top10 der Welt
Platz 10: Etxebarri
Platz 9: Steirereck
Platz 8: Narisawa
Platz 7: Mugaritz
Platz 6: Mirazur
Platz 5: Noma
Platz 4: Central
Platz 3: Eleven Madison Park
Platz 2: El Celler de Can Roca
Platz 1: Osteria Francescana

Massimo Bottura
Massimo Bottura (Mitte) mit seinem Team während der Preisverleihung Foto: Giorgio Salvatori

Nummer 1 der Welt und drei Michelin-Sterne
In seiner kleinen Osteria in der Via Stella 22 im Herzen von Modena serviert Küchenchef Massimo Bottura seinen Gästen eine kreative und neuartige italienische Küche. Eröffnet 1995 wurde die „Osteria Francescana“ 2009 erstmals auf Platz 13 der Liste der 50 besten Restaurants weltweit gewählt. Seit 2012 ist sie mit einem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet. Neben der „Osteria Francescana“ betreibt Massimo Bottura ein weiteres Restaurant in Modena, die Brasserie Franceschetta58.

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Europa dominiert unter den weltbesten Restaurants

The World's 50 best Restaurants sponsored by S.PellegrinovgwortElena Arzak Espina ist die beste Köchin der Welt. Hier mit ihrem Vater Juan Mari
Fotos (3): Flickr/The World’s 50 best Restaurants sponsored by S.Pellegrino

LONDON Gestern Abend wurden die diesjährigen The World’s 50 Best Restaurant Awards in der Londoner Guildhall vergeben. Auch 2012 wird die Liste von Europa dominiert: Von den 7 französischen Restaurants befinden sich 5 unter den ersten 20. Spanien hat 5 Ranglistenplätze inne, einschließlich dem von Elena Arzak auf Platz 8. Arzak wurde gleichzeitig mit dem Veuve Clicquot World’s Best Female Chef Award ausgezeichnet.

Das Noma (Kopenhagen) gewann zum dritten Mal in Folge den Titel des besten Restaurants der Welt. Italien ist unter anderem auf Platz 5 mit der Osteria Francescana in Modena vertreten, die britische Fraktion mit Heston Blumenthals Dinner in London auf Platz 9 und die Schweden mit Frantzén/Lindeberg in Stockholm auf Platz 20. Das Oud Sluis (Niederlande) landete auf Platz 21. Aus Deutschland belegen das Aqua in Wolfsburg Platz 22 und das Vendome in Bergisch Gladbach Platz 23.

The World's 50 best Restaurants sponsored by S.Pellegrino
Sergio Herman (Oud Sluis) durfte sich über Platz 21 freuen

Neu war in diesem Jahr der Slow Food UK Award, gesponsert von Highland Park Single Malt Whiskey. Der Preis, mit dem Köche und Restaurants ausgezeichnet werden, die Kleinerzeuger und nachhaltige Qualitätsprodukte unterstützen, wurde an das Steirereck verliehen. „Eine speziell einberufene Jury bewertete die 50 besten Restaurants anhand der Grundsätze der Slow Food-Bewegung – regionale Herkunft, Tradition, Nachhaltigkeit und Wiederbelebung vergessener Nahrungsmittel – und Heinz Reitbauers (Foto) Steirereck in Wien lag letzten Endes an der Spitze.

Heinz Reitbauer, Steirereck

Das Restaurant befindet sich im zentral gelegenen Wiener Stadtpark und das dortige Engagement für regionale Erzeugnisse ist ebenso bemerkenswert wie die Verwendung historischer Zutaten und Rezepte sowie die Förderung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Nahrungskette“, fasste William Drew, Herausgeber der Zeitschrift Restaurant die Entscheidung zusammen.

Dieser Preis beweist einmal mehr, wie weit der Slow Food-Gedanke mittlerweile in der Gastronomie mit Weltklasse-Niveau angekommen ist. Es ist die logische Konsequenz aus dem simplen Verlangen nach Nachhaltigkeit, die das Denken der Slow-Foodies umtreibt.