Aladdin – die neue Musicalshow in Hamburg

Die 38 Darsteller des Ensembles Aladdin wurden in mehreren Castings aus über 1.500 Bewerbern ausgewählt. Alle Fotos: Stage Entertainment
Die 38 Darsteller des Ensembles Aladdin wurden in mehreren Castings aus über 1.500 Bewerbern ausgewählt. Foto: Stage Entertainment

Seit dem 6. Dezember 2015 wird im Stage Theater Neue Flora täglich Disneys Aladdin aufgeführt. Neben den Musicalproduktionen „Das Wunder von Bern“, „Liebe stirbt nie“ und „Disneys Der König der Löwen“ ist es die vierte Produktion in der Hansestadt – der Musicalhauptstadt Deutschlands mit jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher.

Aladdin zählt zu den erfolgreichsten Musicals überhaupt und ist im New Amsterdam Theatre in New York City seit mehr als einem Jahr ausverkauft. Die New York Times schrieb: „Fabelhaft! Unvergleichlich!“ und Variety urteilte „Überwältigend und spektakulär! Eine wundervoll magisch-fantastische Show!“ Ähnlich klangen auch die ersten Besuchereindrücke nach der Deutschland-Premiere in Hamburg.

Die Geschichte basiert auf dem oscar-prämierten Disney-Zeichentrickfilm sowie dem Märchen aus 1001 Nacht und wurde von einem preisgekrönten Kreativteam zum Musical weiter entwickelt. An jeder Aufführung sind mehr als 200 Personen beteiligt. Die Kostüme der Show bestehen aus Millionen von original Swarovski-Kristallen.

Mit über 80 Spezialeffekten ist die Produktion laut dem deutschen Produzenten Stage Entertainment – einem der weltweit führenden Unternehmen im Live-Entertainment mit Sitz in Hamburg – mehr als nur ein bloßer Hingucker.

Deutscher Radiopreis: Keine Gala ohne Gerresheim

vg wort

Während der Gala zum Deutschen Radiopreis 2015 im Schuppen 52 in Hamburg wurden die Gäste mit Scheiben von Rosmarinfilet mit Tomatencreme, Glasierten Hackfleischbällchen mit Hot-Chili-Sauce, In Honig lackierter Maispoulardenbrust auf Bulgursalat, King Prawns mit Cocktailsauce, Thunfisch (geräuchert) mit Melone und Estragon, Lachstranche (geräuchert) mit Meerrettich, Linsen-Gemüsesalat, Salat von Pfifferlingen, Gefüllten Paprikaschoten sowie Salami-Sticks im Glas, Fladenbrot und Brotkonfekt, dazu Kräuter- und Gurken-Mix-Dip verwöhnt.
Während der Gala zum Deutschen Radiopreis 2015 wurden die Gäste mit Scheiben von Rosmarinfilet mit Tomatencreme, Glasierten Hackfleischbällchen mit Hot-Chili-Sauce, In Honig lackierter Maispoulardenbrust auf Bulgursalat, King Prawns mit Cocktailsauce, Thunfisch (geräuchert) mit Melone und Estragon, Lachstranche (geräuchert) mit Meerrettich, Linsen-Gemüsesalat, Salat von Pfifferlingen, Gefüllten Paprikaschoten sowie Salami-Sticks im Glas, Fladenbrot und Brotkonfekt, dazu Kräuter- und Gurken-Mix-Dip verwöhnt.

Der Deutsche Radiopreis wurde Anfang des Monats zum 6. Mal verliehen. Rund 1.000 Gäste kamen zu der Gala im Schuppen 52 im Hamburger Hafen. Die gastronomische Inszenierung des Events lag in den Händen der Full-Service-Caterer Gerresheim Serviert, die den Deutschen Radiopreis bereits seit 2010 für den NDR umsetzen.

Deutscher Radiopreis 2015
Deutscher Radiopreis 2015

Bei Veranstaltungsleitern wie Marco Dilger sind derartige Veranstaltungen beliebt, weil sie gut kalkulierbar sind. „Diese Veranstaltung stellt kein kalkulatorisches Risiko dar, da alle Kosten von der Deutschen Radiopreis GmbH übernommen werden. Die Planung und Umsetzung erfolgt immer im Konsens mit dem Organisationsteam des Deutschen Radiopreises. Unsere Empfehlungen werden in der Regel natürlich angenommen, wobei man durch die Vorgaben, die der Veranstaltungsablauf mit sich bringt, auch nur eine begrenzte Auswahl hat“, erklärt Dilger. Eine der wichtigsten Vorgaben ist jedoch die möglichst regionale Herkunft der Speisen: „Das Konzept ist über die Jahre hinweg eigentlich immer gleich, möglichst regionale Küche. Bei den Vorspeiseplatten immer je Tisch eine Platte mit Fleisch, 1 Platte Fisch, 1 Platte vegetarische Speisen. Beim Buffet ebenfalls 1 x Fleisch, 1 x Fisch, 1 x Vegetarisch. Bei den Weinen haben wir keinen Einfluss, da diese wie die kompletten anderen Getränke über Sponsoring abgedeckt werden“, sagt Dilger. Deshalb war bei den Weinen auch die südliche Weinstraße vertreten. Bei den Bieren und Softdrinks fehlten die regionalen Unternehmen Holsten und fritz-kola allerdings nicht.

30 Köche im Einsatz
Um den logistischen Aufwand bewerkstelligen zu können, arbeitet Marco Dilger in Größenordnungen dieser Veranstaltung mit mehreren Köchen und benötigt etwa zwei Tage für die Vorbereitungen in der Küche. Am Abend des diesjährigen Deutschen Radiopreises waren 30 Köche im Einsatz. Allein für den Service der Gäste wurden 50 Mitarbeiter benötigt, an den Getränkeausgaben nochmal 10 Mitarbeiter. Neben den geladenen Gästen wurden etwa 400 weitere Gäste bewirtet, zu denen unter anderem die Künstler, die Crew sowie die Pressemitarbeiter und Reporter des NDR gehörten. „Zu Beginn der Verleihung haben wir Vorspeisenplatten serviert, nach der Verleihung gab es noch ein Buffet“, erklärt der Veranstaltungsleiter. Hier konnte er dann auch regionale Speisen anbieten, wie etwa ein Steinbeißerfilet mit Waldpilzen à la créme und Butterkartoffeln (Fischmarkt), Ochsenrücken (Roastbeef) im Ganzen mit Madagaskar-Pfefferrahmsauce und Schupfnudeln, dazu frisch aus dem Wok zubereitet drei verschiedene Saisongemüse (Rathausmarkt), Mango Panna Cotta mit Ananas-Chili-Salat oder mit Himbeermark sowie Schokoladenmousse (Grossneumarkt) und einen vegetarischen Hauptgang: Antipasti Millefeuille mit gebratenem grünem Spargel, Parmesankartoffeln und Pfeffersauce.

Prominente Gäste beim Deutschen Radiopreis 2015

Alexander Elbertzhagen und Sandra Maischberger
Alexander Elbertzhagen und Sandra Maischberger

Anja Reschke und Caren Miosga.
Anja Reschke und Caren Miosga.
Barbara Schöneberger und Iris Berben
Barbara Schöneberger und Iris Berben
Eva Habermann
Eva Habermann
Jorge Gonzalez
Jorge Gonzalez
Julia Röntgen und Sasha
Julia Röntgen und Sasha
Michael Kohtes und Siham El-Maimouni und Valerie Weber und Thorsten Schorn
Michael Kohtes und Siham El-Maimouni und Valerie Weber und Thorsten Schorn
Otto Walkes
Otto Walkes
Peter Urban und Ehefrau Laura
Peter Urban und Ehefrau Laura

Thorsten Schorn und Udo Lindenberg
Thorsten Schorn und Udo Lindenberg
Alle Fotos und Rechte: Silke Liebig-Braunholz (Vervielfältigungen sind nicht erlaubt.)

Die Gewinner beim Deutschen Radiopreis 2015
Beste Morgensendung: Andreas Kuhlage, Jens Hardeland (NDR): Die N-Joy Morningshow mit Kuhlage und Hardeland

Bester Newcomer: Julia Bamberg (radio ffn)

Beste Sendung: Stefan Schwabeneder, Stefan Kreutzer (Bayer3): Die Stefans – Thema: Drei Religionen, ein Humor

Beste Programmaktion: Nina Siegers, Ron Perduss (rbb, radio Berlin 88,8): Der Sonderzug nach Pankow

Beste Reportage: Toni Schmitt, Yvonne Fricke (105,5 Spreeradio): Schlepperbanden – Menschenleben werden Ware

Beste Moderation: Siham El-Maimouni (WDR, Funkhaus Europa): Süpermercado

Bester Moderator: Thorsten Schorn (WDR) 1Live – Die Shorn Show

Bestes Nachrichten- und Informationsformat: Gregor Glöckner, Katharina Jansen (SWR3) SWR3-Report: jung – schnell – tot

Beste Comedy: Philipp Schmid, Jochen Drechsler (98,8 Kiss FM): Prenzlauer Berg News

Beste Innovation: Matthias Pfaff, Marco Brandt (Radio PSR): mehrPSR-App

Bestes Interview: Michael Kohtes, Adrian Winkler (Kulturradio WDR3): Zeichen & Wunder. Das WDR-Literaturgespräch mit Fritz J. Raddatz

Sonderpreis: a-ha

Speicherstadt zum Weltkulturerbe ernannt

HAMBURG Die Speicherstadt ist zusammen mit dem Kontorhausviertel zum 40. deutschen UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Den ganzen Tag über gab es viele Glückwünsche in den sozialen Netzwerken. Die wohl kreativste kam vom Miniatur Wunderland, das in der Speicherstadt zu finden ist.

Die Deutsche Welle hatte im Mai über den Welterbekandidaten berichtet. Die Bewerbung wurde bereits 2014 eingereicht.

Die UNESCO Weltkulturerbe sind das Schönste, was Mensch und Natur uns hinterlassen haben. Nur die Besten unter den herausragenden Zeugnissen der Menschheits- und Naturgeschichte dürfen den Titel tragen, so der Verein auf seiner Website. Viele der Besten sind in Deutschland zu finden.

Internorga 2015 als Superlative angekündigt

Die Internorga 2015 wird als Internorga der Superlative angekündigt: In einem Monat treffen sich vom 13. bis 18. März zur internationalen Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien Prominenz und Entscheider auf dem Hamburger Messegelände bereits zum 89. Mal – diesmal zur größten Internorga aller Zeiten, versprechen die Veranstalter.

Die neuesten Produktentwicklungen, Trends und Innovationen sind bei den 1.300 Ausstellern und auf mehr als 100.000 Quadratmeter zu sehen. In diesem Jahr erwarten die Fachbesucher darüber hinaus im Rahmenprogramm mehr Highlights denn je und eine Internorga der Superlative. Man darf gespannt sein.

Superlative
Der Genussgarten ist jedes Jahr auf der Internorga ein Treffpunkt für Prominenz und Entscheider, so auch auf der Internorga 2015. Foto: Flickr / Henning Angerer

Den Zahn der Zeit verschlafen

vgwortHAMBURG Landhaus Scherrer Es ist immer wieder schön, inkognito unterwegs zu sein. Eine offizielle Pressereise in das Landhaus Scherrer wäre garantiert anders verlaufen als meine private Stippvisite.

In der Vergangenheit bin ich von Köchen öfter gefragt wurden, ob ich das Landhaus Scherrer in Hamburg kennen würde. Sterneküche, Gourmetrestaurant, mehr als drei Jahrzehnte an der Spitze – das musste ein Geheimtipp sein. Beim letzten Kurzaufenthalt in der Hansestadt wollte ich es wissen und nutzte die Zeit für eine Einkehr und meine ganz persönliche Recherche.

Zunächst sah es auch nach einem Geheimtipp aus: Eine freundliche Mitarbeiterin am Empfang, die gleich nach der Jacke fragte. Schöner Platz im Bistro, eine alternative Speisekarte zu den Menüs im Gourmetbereich, eine nette Bedienung. Dann der Cut: Am Nachbartisch ließ sich die „feine Gesellschaft“ nieder und wurde sogleich mit den Worten empfangen: „Ich freue mich immer ganz besonders, wenn Sie in unser Haus kommen“. Prinzipiell ist da nichts gegen zu sagen, wenn diese „Lobhudelei“ nicht derart laut preisgegeben werden würde, dass sich die anderen Gäste vor den Kopf gestoßen fühlen.

Mit der „feinen Gesellschaft“ wechselte auch der Service. Der Wein wurde lässig und pro Glas unterschiedlich eingeschenkt, jedoch entsprechend berechnet. Das Essen war gut, aber nichts besonderes. Es interessierte auch niemanden ob es schmeckt – anders als es in Gourmetrestaurants, in denen sich der Koch sogar persönlich vorstellt, üblich ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hingegen war gepfeffert. Und nach der Rechnung blieb letztendlich nur der Weg durch die Tür. Kein persönlicher Abschiedsgruß, keine Hilfe in die Jacke, ein kurzer Blick schweifte zum Chefkoch Heinz O. Wehmann, der sich angeregt mit Gästen unterhielt, die er kannte und dabei gar nicht bemerkte, dass er vielleicht neue Gäste hätte kennen lernen können.

Ähnlich muss sich dieser Gast schon einmal gefühlt haben. Auch seine Erwartungen waren ganz bestimmt nicht zu hoch. Denn: Derartige Klassiker müssen immer ein Interesse daran haben, auch neue Gäste für sich zu gewinnen und Erwartungshaltungen übererfüllen.

Mein Fazit bewegt sich jedoch in dem Bereich „Zahn der Zeit verschlafen“ oder „Wir haben es gar nicht nötig“.