Internorga 2015 als Superlative angekündigt

Die Internorga 2015 wird als Internorga der Superlative angekündigt: In einem Monat treffen sich vom 13. bis 18. März zur internationalen Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien Prominenz und Entscheider auf dem Hamburger Messegelände bereits zum 89. Mal – diesmal zur größten Internorga aller Zeiten, versprechen die Veranstalter.

Die neuesten Produktentwicklungen, Trends und Innovationen sind bei den 1.300 Ausstellern und auf mehr als 100.000 Quadratmeter zu sehen. In diesem Jahr erwarten die Fachbesucher darüber hinaus im Rahmenprogramm mehr Highlights denn je und eine Internorga der Superlative. Man darf gespannt sein.

Superlative
Der Genussgarten ist jedes Jahr auf der Internorga ein Treffpunkt für Prominenz und Entscheider, so auch auf der Internorga 2015. Foto: Flickr / Henning Angerer

Grand Dame der Hotellerie geehrt

Der Salzburgerhof in Zell am See ist ein Vorzeigebetrieb erster Güte und das Lebenswerk von Gisela Holleis. Die Grand Dame der österreichischen Hotellerie lebt für ihre Gäste, ihr Haus und für diesen Beruf. Jetzt wurde ihr Leitbetrieb der Hotellerie im Salzburger Land vom Guide Gault Millau 2013 zum „Hotel des Jahres“ gekürt.

Gault Millau
Die Auszeichnung für Gisela und Wilhelm Holleis überreichten Gault Millau Chefredakteurin Martina Hohenlohe (links) und Herausgeber Karl Hohenlohe (rechts) Foto: Art Redaktionsteam

Mit dem Titel würdigt der Guide auch die Gesamtkompetenz des Hotels. „Wir zeichnen dieses Haus voll Überzeugung aus“, so Chefredakteurin Martina Hohenlohe. „Beispielhaft sind die erstklassige Qualität von Gastronomie und Service, die Wellness-Einrichtungen und die persönliche Führung durch Gisela Holleis. Sie ist omnipräsent und kümmert sich um alles“, so die Testermeinung.

Als Nummer Eins in Sachen Wellness wird der Salzburgerhof zudem im Relax Guide 2013 mit 20 Punkten und 4 Lilien geführt. Ein absolutes Maximum, das der Guide für die allerbesten Wellnesshotels im Alpenraum vergibt. Als eines von insgesamt nur drei Hotels in Österreich steht das 5-Sterne-Hotel Salzburgerhof von Gisela und ihrem Ehemann Wilhelm Holleis damit erneut an der Spitze dieser Wertung.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich die Auszeichnung nur befürworten und gratulieren. Ich habe kaum ein Haus erlebt, das durch seine Perfektion und gleichzeitige Behaglichkeit derart überzeugt. Herzlichen Glückwunsch!

Junger Wilder 2012 kocht mit Sergio Herman

SALZBURG Heute Abend fällt die erste Entscheidung im wohl trendigsten und spektakulärsten Kochwettbewerb Europas. Das Gastronomie-Fachmagazin Rolling Pin hatte gemeinsam mit Stefan Marquard zur Teilnahme aufgerufen. Anschließend waren 1911 Anmeldungen junger Profiköche aus ganz Europa eingegangen. Nun treten 4 Österreicher, 2 Deutsche, 2 Schweizer und 1 Luxemburger in den Vorrunden um den begehrtesten Titel des Jahres im direkten Duell mit einem 3-gängigen Menü gegeneinander an.

Die erste Entscheidung fällt heute Abend im Schloss Fuschl am See, weiter geht‘s am 23. Februar im Relais & Châteaux Hanner sowie am 27. Februar im Hotel Adlon Kempinski in Berlin. Die Gewinner der Vorrunden kommen ins Finale, das am 12. März 2012 in Karlheinz Hausers Süllberg im Zuge der Gastro Premium Night über die Bühne gehen wird.

Thomas M. Walkensteiner Foto: Privat

Der Sieger der Jungen Wilden 2012 ziert nicht nur das Cover von Rolling Pin, sondern darf auch mit 3-Sterne-Koch Sergio Hermans im Oud Sluis glänzen. Die Jury bewertet die Gerichte nach den Kriterien Optik, Geschmack, fachliche Umsetzung, Kreativität sowie Hygiene und Sauberkeit am Arbeitsplatz. Neben dem Juryvorsitzenden Stefan Marquard schauen Branchengrößen wie etwa Heinz Reitbauer, Thomas M. Walkensteiner, Karlheinz Hauser, Hendrik Otto oder Heinz Hanner den jungen Köchen über die Schulter.

Eine Erfolgsgeschichte expandiert

Sie sind mit Michelin Sternen, Hauben oder Punkten im Gault Millau dekoriert. Sie kennen sich gut – die Branche ist untereinander vernetzt. Köche sind so etwas wie eine große Familie. Das macht sie als Werbeträger interessant.
vg wort Der Musiker und Produzent Helmut Zerlett auf der Chef-Sache 2011 in Köln
Fotos: Liebig-Braunholz

Es scheint demnach leicht, ein Fachsymposium wie die Chef-Sache zu organisieren. Zum dritten Mal fand die Veranstaltung jetzt in Köln statt. Doch ihr Erfolg beruht vorrangig auch auf dem Engagement von Thomas Ruhl, dem Erfinder der Chefsache, und G+J Events, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft des Verlagshauses Gruner + Jahr in Hamburg.

Ruhl hat ein Symposium für die weltweit besten Top-Chefs, ambitionierten Köche und solche, die es werden wollen, geschaffen. Er legt die aktuellen Entwicklungen der Haute Cuisine offen und spürt zukünftige Strömungen auf – so schreibt er selbst in einer Presseerklärung. Doch er hat mit dieser Veranstaltung und seinen Werbeträgern – den Köchen – auch immens viel für die deutsche Küche und ihren internationalen Ruf getan. In diesem Jahr ließ er beispielsweise die „Neue Deutsche Schule“ und ihre Meister zu Wort kommen. Sie überzeugten auf einem derart hohen Niveau, dass selbst die dekoriertesten Kollegen – beispielsweise Elena Arzak aus dem Baskenland, einer Region in Spanien mit der höchsten Dichte an Sternerestaurants – neidvoll nach Deutschland schauten. Dafür gebührt den Veranstaltern Respekt und Anerkennung.

Sven Elverfeld signierte sein aktuelles Buch auf der Chef-Sache 2011

Im nächsten Jahr wird die Chef-Sache aufgrund ihres Erfolgs nunmehr in die Schweiz expandieren. Am 10. und 11. Juni 2012 findet das Fachsymposium für die Alpenländer Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Frankreich und Italien dann in Zürich statt. Bereits jetzt haben sich Edouard Loubet, Koch des Jahres 2011 in Frankreich, Norbert Michael Niederkofler (Italien), Thomas Dorfer und Heinz Reitbauer (beide Österreich) für dieses Event angesagt.

Relais & Chateaux Delegation Manager Germany Melanie Thöne (rechts) kam mit der Directrice Benelux Isabelle Durighello nach Köln

Jubiläum an der Küste Sylt

Keine Seltenheit beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival ist die Auster „Sylter Royal“. Copyright: TASH / Jens Koenig

SYLT Es ist wohl eines der bekanntesten Gourmetfestival in diesem Land. Auch wenn das Schleswig-Holstein Gourmet Festival inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden hat, gilt es dennoch als das traditionsreichste und aufgrund seiner prominenten Gastköche ebenso angesehenste kulinarische Event.

In diesem Jahr feiert das Festival seinen 25. Geburtstag. Immer noch wird es von den Mitgliedern der Kooperation Gastliches Wikingland e.V. ausgerichtet. Am 11. September feiert der Verein mit seinen Gästen nunmehr dort den Auftakt der Veranstaltung, wo sie im November 1987 begann: Im Waldschlösschen Schleswig. Damals stand Jörg Müller bei Familie Behmer als Gastkoch am Herd. Der gebürtige Freiburger leistete Pionierarbeit für die deutsche Spitzenküche. 1977 bereits mit 2 Sternen ausgezeichnet, kocht Müller seit 1983 grandios auf Sylt. Sein Fazit: „Heute ist die Küche des Nordens leichter und offen für neue Einflüsse“.

Harald Wohlfahrt hält dem Festival seit 25 Jahren die Treue.
Foto: Hotel Traube Tonbach

Zur Auftaktgala am 11. September 2011 entführen mit Müller der weltweit unter den Top 50 agierende Koch Harald Wohlfahrt (Baiersbronn) zusammen mit Lutz Niemann (Timmendorfer Strand) und Dänemarks Senkrechtstarter Thorsten Schmidt (Århus) die 200 Gäste zu einem spannenden Streifzug durch Europas angesagte Küchen. Trüffelpapst Ralf Bos wird erstmals durch das Festmenü mit anschließender Dessert-Party führen. Bis in den März 2012 wird es rund 32 erstklassige Gourmet-Events mit international angesehenen Top-Köchen in den Mitgliedshäusern der Vereinigung geben. Das Programm finden Sie hier.