Neue Plattform gegen Lebensmittelverschwendung

Ab sofort können sich „Lebensmittelretter“ unter www.lebensmittelwertschaetzen.de bundesweit vernetzen. Darauf hat Ernährungsminister Helmut Brunner in München hingewiesen. „Wer sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln stark machen will, findet hier interessante Anregungen, Projekte und Kontakte“, so Brunner. Zudem biete die neue Internet-Plattform neben Schulungs- und Informationsmaterial auch praxisgerechte Checklisten, Kalkulationstabellen und Apps, die einen aktiven Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung erleichtern.

Der Minister ruft dazu auf, die Plattform intensiv zu nutzen, denn: „Sie eröffnet ganz neue Möglichkeiten, eigene Initiativen und Ideen über die weißblauen Grenzen hinaus bekannt zu machen und Mitstreiter zu gewinnen.“

Aktuelle Studie: Viele Deutsche im Urlaub online

(ots) Die Internet-Nutzung im Urlaub nimmt rasant zu. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie* im Auftrag der L’TUR Tourismus AG. Fast 83 Prozent der Deutschen wollen demnach in den Sommerferien nicht auf das Surfen im Web verzichten – zehn Prozent mehr als vor einem Jahr.

InternetDas Internet kennt keinen Urlaub Foto: Flickr/LeStudio1 – 2016

Hatten Frauen (74 Prozent) im Vergleich zu Männern (71 Prozent) 2015 noch die Nase vorn bei der Internet-Nutzung im Urlaub, haben die Männer (82,8 Prozent) inzwischen nicht nur aufgeholt, sondern liegen neuesten Zahlen zufolge sogar hauchdünn vor den Frauen (82,4 Prozent). Zurückzuführen ist diese Entwicklung nicht zuletzt darauf, dass immer mehr Männer trotz Auszeit arbeiten: Wie die repräsentative Umfrage für L’TUR zeigt, geht mittlerweile bereits jeder fünfte Mann selbst in den Ferien regelmäßig aus beruflichen Gründen ins Netz (Frauen: 14 Prozent). 69 Prozent der Urlauberinnen nutzen das Internet hingegen ausschließlich privat (Männer: 63 Prozent).

Was machen die deutschen Touristen im Urlaub online?
Nachfolgend die drei mit Abstand am häufigsten genannten Anwendungsfälle:

1. E-Mails schreiben/lesen
2. Wettervorhersage prüfen
3. Ausflugstipps, Restaurantempfehlungen o.ä. Infos über den Urlaubsort suchen Auf den weiteren Plätzen des Rankings landeten unter anderem chatten mit Freunden (z.B. per WhatsApp), Facebook, Instagram oder andere soziale Netzwerke, Homepage von Tageszeitungen/Online-Medien besuchen, Urlaubsfotos im Onlinespeicher sichern und Nutzung von Bewertungsportalen wie TripAdvisor, HolidayCheck & Co.

Internet dient als Info-Quelle

Das Internet spielt auch bei der Planung des Urlaubs die entscheidende Rolle. So sagen zwei von drei Bundesbürgern (65 Prozent), dass sie sich im Vorfeld in der Regel online über ihr Reiseziel informieren. Knapp die Hälfte liest passende Reiseführer und Magazine oder lässt sich persönlich von Freunden beraten, die bereits vor Ort waren. Reisedokus, beispielsweise im TV oder auf DVD, werden hingegen als weniger wichtig eingestuft (21 Prozent). Jeder Zehnte recherchiert vor dem Urlaub gar nicht und lässt sich einfach überraschen.

Information:
Über die L’TUR Tourismus AG: Seit fast 30 Jahren ist die L’TUR Tourismus AG Europas Marktführer für Last Minute Reisen. Konzentriert auf die letzten Wochen vor Abreise, produziert das Unternehmen täglich über 200 Millionen Angebote. Auf Basis der modernen Player-Hub Technologie werden Plätze von rund 20.000 Hotels und 250 Airlines zu attraktiven Urlaubspaketen kombiniert. Die TUI Group ist mit 80 Prozent an L’TUR beteiligt, L’TUR-Gründer Karlheinz Kögel hält 20 Prozent. Im Geschäftsjahr 2014/15 lag der Gesamtumsatz des Kurzfrist-Spezialisten aus Baden-Baden inklusive Vermittlungsgeschäft bei 451 Mio. Euro.

*Zur Methodik der Studie: Die media control GmbH hat für L’TUR 1.382 Verbraucher im Alter von 14 bis 60 Jahren befragt.

Schnell und günstig Teller dekorieren

Markus erscheint diesmal mit seinem Küchentipp: Teller dekorieren.

Auf seinem Onlineportale Gastronomie Geflüster und auf Narrare stellt er sein Fachwissen als gelernter Koch in kurzen Videobeiträgen und alltagstauglichen Hinweisen bereit. Diesmal gibt er Anregungen für günstige und schnelle Tellerdekoration im a la carte-Geschäft. Neben dem Blogpost erscheinen alle Tipps außerdem in loser Folge auch hier.


Teller dekorieren
So könnte ein dekorierter Teller aussehen Foto: Silke Liebig-Braunholz

Mit diesem Angebot sollen gerade Nachwuchsköche Anregungen für ihren Arbeitsalltag erhalten. Markus gibt seine Erfahrungen gern an die junge Generation weiter und behandelt auch Themen, die von seinen Zuschauern an ihn herangetragen werden. Mit einem lockeren „Hallo Leute“ empfängt er seine Zuschauer und hält die Tipps in der Regel in einem fünfminütigen Rahmen.

Keksmarkt-Rebellen am neuen Standort

Knusperreich ist der erste Premiumanbieter ofenfrischer Cookies in Bio-Qualität in Deutschland. 2011 als studentisches Projekt in Friedrichshafen am Bodensee gestartet, entwickelt sich das Startup-Unternehmen immer mehr vom Geheimtipp zum ernstzunehmenden Rebell im deutschen Keksmarkt. Zeitgleich zum Abschluss des Studiums der drei ehemaligen Studenten und Gründer (Manuel Grossmann, Simon Tüchelmann und Max Finne) von „knusperreich“ zog es nun das gesamte Team nach Berlin.

knusperreich
Max, Manuel und Simon sind knusperreich Fotos (2): Unternehmen

„Der Standortwechsel gibt uns Lust auf neue Inspirationen, und in Berlin können wir uns mit anderen Startups sehr gut austauschen“, sagt Manuel Grossmann. Auch könne er sich einen eigenen Produktionsstandort in der Hauptstadt vorstellen. Aber soweit ist es noch nicht. Produziert wird zur Zeit noch in einer Backstube in Passau. „Unser Ansatz, ofenfrische Produkte zu verschicken, kommt sehr gut an“, fasst Grossmann zusammen. Mittlerweile kann sich das Unternehmen auf die Unterstützung zweier strategischer Partner verlassen: die mymuesli GmbH und der ZU Micro Equity Fonds, ein universitätsnaher Fonds der Zeppelin Universität. „Auf dieser soliden Basis bereiten wir momentan eine umfangreiche Wachstumsfinanzierung vor“, betont der Jungunternehmer.

Leckere Zutaten sind garantiert und werden ofenfrisch verarbeitet
Leckere Zutaten sind garantiert und werden ofenfrisch verarbeitet

Die nächsten Meilensteine:

Entsprechend der Maxime „Der Kunde kann entscheiden, was ihm am besten schmeckt“ bietet knusperreich seit März in seinem Online-Bereich den ersten Cookie-Konfigurator der Welt an. Cookie-Fans können jetzt ihre Knusper-Dose selbst zusammenstellen und aus den knusperreich-Kreationen ihre Lieblingsstücke auswählen.

Immer mehr Unternehmen bestellen die Cookies für ihre Kunden und Mitarbeiter. Zuerst waren es Geschenke, jetzt werden die leckeren Cookies auch während Konferenzen angeboten. Aus diesem Grund hat knusperreich nun einen Abo-Service für die wöchentliche Versorgung von Unternehmen eingerichtet.

Gemeinsam mit einem Konditormeister aus Friedrichshafen hat knusperreich die neuen Frühlingskreationen entwickelt. Die saftigen Cookies entstanden mit dem Erdbeere-, Matcha- und Zartbitter Chili-Geschmack.

Neben dem Online-Angebot wird knusperreich mit einem Testlauf im Einzelhandel nun auch offline starten. „Wir beginnen zunächst mit 13 Märkten und Feinkostgeschäften in München, Stuttgart, Friedrichshafen, Wien, Hamburg und Berlin. Damit kommen wir dem Wunsch unserer Kunden nach, direkt vor Ort unsere Cookie-Kreationen anzubieten“, sagt Mitbegründer Simon Tüchelmann.

Zu knusperreich
Entstanden ist die Idee zu knusperreich an einem herbstlichen Nachmittag in einem Café am Bodensee: Simon, Max und Manuel suchten nach einer kleinen Versüßung ihrer Pause. Kekse schienen dafür geeignet, allerdings handelte es sich im besagten Café um aufgetaute Tiefkühlware. Erstaunt über diesen Missstand setzten sie ihre Suche nach frischen Angeboten in weiteren Cafés fort und mussten feststellen, dass es sich um keine Ausnahme gehandelt hatte. Aufgetaute, trockene, maschinell gefertigte Massenware mit Konservierungsstoffen beherrschten die Theken. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand der erste Gedanke an knusperreich.

Mittlerweile werden die knusperreich-Cookies nur auf Bestellung gebacken, nicht auf Lager. Eine schnelle Abwicklung sorgt zusätzlich dafür, dass innerhalb von 24 Stunden nach der Herstellung alle Päckchen beim Kunden ankommen. „Der Duft der Cookies beim Backen soll den Kunden erreichen“, betont Simon Tüchelmann. Das garantiert auch die auffällig gestaltete Dose, die mit Hilfe einer Aroma-Membran luftdicht verschlossen wird. Das Ergebnis sind saftige Bio-Cookies und ein ofenfrischer Glücksmoment.

Buchtipp: Privat war gestern

Eigentlich sollte das Buch „Privat war gestern“ zur Pflichtlektüre für Jeden werden. Für jeden, der nur ansatzweise mit dem Gedanken spielt, einen Account in einem der zahllosen sozialen Netzwerke anzulegen. Wir können es uns kaum leisten, die umfangreich recherchierten Beispiele aus dem Medien- und Internetalltag der beiden Juristen Christian Schertz und Dominik Höch nicht ernst zu nehmen.

„Unsere Privatsphäre wird zerstört, und wir sehen tatenlos zu.“ Mit diesen Worten mahnen die renommierten Medienanwälte. Ihr Buch zeigt aufschlussreich, wie fahrlässig wir sind und wie trügerisch die Freude am Teilen sein kann. Dabei verweisen sie auf die Zielsetzung von Unternehmen wie Facebook. „Tatsächlich sind sich viele Nutzer nicht darüber im Klaren, dass Facebook ein auf größtmöglichen Gewinn ausgerichtetes Privatunternehmen ist“.

Buch Privat war gestern

Schertz und Höch setzen all denjenigen belegbare Argumente entgegen, die sich von Aussagen wie denen eines Mark Zuckerberg beeindrucken lassen. Mit Zitaten wie „Ich will die Welt zu einem offeneren Ort machen“, aber auch mit „They trust me, dumb fucks“ wird er in dem Buch zitiert. Gleichzeitig belegen sie, dass Netzwerke mit etlichen Scheinidentitäten oder Facebook-Seiten, die als Propagandamaschine in eigener Sache gelten, die viel postulierte Transparenz überhaupt nicht erreichen.

Vor allem aber sprechen sie von Verantwortung und davon, dass totale Transparenz in jedem Winkel menschlichen Zusammenlebens rechtsverletztend sei und zu einer Tyrannei der Offenheit führe. Ihre Schlussfolgerungen belegen sie mit zahlreichen Beispielen aus aktuellen Medien-Berichterstattungen, wie etwa dem Fall „Guttenberg“ oder „Kachelmann“. Letztendlich plädieren sie für das Begrenzen der unbegrenzten Möglichkeiten des weltweiten Netzes, „um das Individuum zu schützen“. Sie erheben damit eine Stimme für eine längst notwendig gewordene gesellschaftliche Debatte.

Christian Schertz / Dominik Höch
Privat war gestern – Wie Medien und Internet unsere Werte zerstören
Ullstein Buchverlage GmbH
246 Seiten
€ € 19,99 (D)
ISBN 978-3-550-08862-9