Jon Bon Jovi launcht Hampton Water

Rockstar Jon Bon Jovi bringt seinen Premium-Rosé Hampton Water jetzt auch in Deutschland raus. Die offizielle Markteinführung wurde heute in Hamburgs edler Hanse Lounge gefeiert.

Jon Bon Jovi Hampton-Water
Auf ein Glas Hampton Water in der Hanse Lounge in Hamburg Foto: Silke Liebig-Braunholz

Der Rosé ist ein Cuvée aus den Rebsorten Grenache, Cinsault, Mourvédre und Syrah, der bereits seinen 6. Jahrgang feiert und seit dem Start 2018 in den USA nicht nur in Fachkreisen begehrt ist. Fünf Jahre in Folge wurde Hampton Water mit über 90 Punkten vom Weinmagazin Wine Spectator bewertet. 2022 wurde die symbolische Marke von einer Million verkaufter Flaschen erreicht.

Jon Bon Jovi
Jon Bon Jovi
Ein sichtlich gut gelaunter Jon Bon Jovi präsentierte seinen Rosé auf der Dachterrasse der Hanse Lounge Foto (2): Silke Liebig-Braunholz

Flair von Strand und leichtem Leben der Hamptons

Das Projekt Hampton Water ist einer Begegnung zwischen Jon Bon Jovi, Jesse Bongiovi und Gérard Bertrand zu verdanken. Vater Jon und sein Sohn hatten schon lange den Wunsch, einen hellen, frischen, aromatisch ausgewogenen Rosé zu kreieren, der das Flair von Strand und leichtem Leben der Hamptons auf Long Island, New York verkörpert – dem Ort, an dem Jesse fast jeden Sommer seiner Jugend mit seiner Familie verbrachte. Seine lebenslange Zuneigung zu den Hamptons ist die Motivation für die Gründung von Diving into Hampton Water.

Jon Bon Jovi
Gérard Bertrand mit Jon Bon Jovi und dessen Sohn Jesse auf seinem Weingut in Südfrankreich Foto: Hype Movies

In Gérard Bertrand fanden Vater und Sohn den idealen Verbündeten, der über das nötige Fachwissen zur Verwirklichung ihres Vorhabens verfügte. „Wir hatten Rosés von überall her probiert“, sagt Jesse Bongiovi. „Aber als wir Gérard Bertrand besuchten, wurde uns klar, dass die Region Languedoc einige der bestgehüteten Geheimnisse der Welt produziert.“ Für den auf biodynamischen Weinbau spezialisierten Gérard war es pure Inspiration: „Ich wollte einen Premium Wein kreieren, der zur Musik von Jon Bon Jovi passt, die ebenfalls Premium ist, sagte er in Hamburg. Vorrangig ging es ihm darum, die beste Melodie zu finden für diesen frischen und intensiven Rosé.

Winzer in Bordeaux erwarten vielversprechenden Jahrgang

Bereits Mitte August begann in diesem Jahr die Traubenlese in Bordeaux. Der frühere Erntebeginn wird den Jahrgang 2022 prägen.

Bordeaux arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren daran, dem Klimawandel zu begegnen und sich an ihn anzupassen. Das Klima des Jahres 2022 stellt neue Rekorde auf, mit einer Kombination aus Trockenheit und hohen Temperaturen. Die Hitze und Trockenheit des Weinjahres 2022 begünstigten jedoch den Wuchs schöner, aber kleiner Beeren, die besonders gesund sind und ein gutes Gleichgewicht zwischen Säure und Frische aufweisen.

Jellyfish
Arbeiten auf dem Weingut Château Couhins in Bordeaux Foto: organize communications

Die Winzer haben es geschafft, diese Situation zu bewältigen, indem sie ihr Wissen erweitert, Laubarbeiten und Spaliere angepasst und den Boden begrünt haben. Zudem sind die Reben tief verwurzelt, was ihnen eine natürliche Resistenz gegen Wasserstress verleiht. Unter diesen klimatischen Bedingungen befindet sich der gesamte Weinberg in einem ausgezeichneten Gesundheitszustand.

Der beobachtete Wasserstress wirkt sich stark auf die Größe der Beeren aus. Im gleichen Stadium der Reife lag das Gewicht um fünfzehn bis dreißig Prozent unter dem des vorherigen Jahrgangs und unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Allerdings haben die Regenfälle in der zweiten Augusthälfte teilweise zu einer leichten Erhöhung des Beerenvolumens geführt. So begann die Weinlese sehr früh – ab dem 16. August – mit den Rebsorten für trockene Weißweine und Crémants, bevor sie sich um den 26. August auf die Trauben für Roséweine ausweitete. Bei den Rotweinen begann die Lese mit Merlot aus den wärmsten Lagen um den 1. September.

Extreme Klima-Ereignisse in diesem Jahr, wie etwa der über einige Tage anhaltende Frost in den Nächten, heftige Hagelstürme oder auch die Trockenheit in Verbindung mit starker Hitze werden sich auf den Gesamtertrag des Jahrgangs 2022 auswirken. Die sehr gute Qualität der Ernte und die optimalen Blütebedingungen haben jedoch die Ernteverluste eingegrenzt. (red)

Zurück in die Zukunft

Mit dem Leitgedanken „Zurück in die Zukunft“ kehrt eine der wichtigsten Gastro-Messen Deutschlands als Präsenzveranstaltung zurück. Auf der gerade beendeten Pressekonferenz gaben die Veranstalter einen Einblick in das neue Konzept der Internorga.

Gastro-Messen
Bernd Aufderheide während der Pressekonferenz im Studio der Hamburg Messe

Die überarbeitete Hallenstruktur soll das Messeerlebnis der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt noch stärker in den Mittelpunkt rücken und gleichzeitig den langersehnten, persönlichen Austausch und das Netzwerken vis-à-vis ermöglichen. Die Internorga wird unter der 2G-Regelung auf Basis eines individuell erarbeiteten Hygienekonzepts durchgeführt, so dass allen Teilnehmenden ein sichererer Messebesuch in Hamburg ermöglicht wird. „Wir sind an einer zügigen Rückkehr zu möglichst normalen Verhältnissen interessiert. So sind beispielsweise Bewirtung und Verkostungen auf den Ständen ohne Einschränkungen möglich, die Maskenpflicht entfällt. Wir werden daher ausschließlich geimpften oder genesenen Personen den Zugang ermöglichen“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Leitmesse für den Außer-Haus-Markt
Die Internorga findet vom 30. April bis zum 4. Mai 2022 in Hamburg statt

Trends und visionäre Konzepte

Lange Schließungsphasen durch die Pandemie, disruptive Konzepte und globale Food-Trends haben die Branche verändert und fordern mehr denn je dynamische Marktbegleiter. Nationale und internationale Aussteller präsentieren auf der nun neuen Internorga an fünf Tagen Produktneuheiten, Trends und visionäre Konzepte. Die Bereiche „Nahrungsmittel und Getränke“, „Restaurant- und Hotelausstattung“, „Küchentechnik und -ausstattung“, „Bäckerei- und Konditoreibedarf“ sowie die Themenwelten „Digitales“ und „Outdoor“ rücken das Erlebnis Messe für alle Besucherinnen und Besucher stärker in den Mittelpunkt. Der Bereich „Delivery und Packaging“ bekommt erstmals einen eigenen Ausstellungsbereich. (slb)