Platz war in der kleinen Hütte

Das „Steigenberger Hotel Treudelberg“ ist in Hamburgs Norden so etwas wie ein Idyll in grüner Natur. Die Weite der Hotelanlage mit ihren Teichen und dem Golfplatz gaben jetzt Raum für einen typisch skandinavischen Trend aus Finnland. Hoteldirektor Michael Fritz (rechts) ließ eine Grillkota auf dem Gelände aufbauen und lud zu einem exklusiven Medienplausch in der urigen Holzhütte mit Feuerstelle und Grill ein. Sous-Chef Stephan Rothkapp hatte dafür Grillfleisch und Getränke ausgesucht. Auf rund 12 Quadratmeter testeten wir zu siebent die Gemütlichkeit in der kleinen Hütte.

Hotel Treudelberg
Michael Fritz und Stephan Rothkapp Foto: Silke Liebig-Braunholz

Die Nutzung der Grillkoten geht auf die traditionellen Wohnzelte der Ureinwohner Lapplands zurück. In der Mitte der Zelte war stets eine Feuerstelle zu finden, die zum Kochen und zum Heizen genutzt wurde. Das Hotel Treudelberg ist nun das erste Hotel der Stadt, dass dieses Stück Skandinavien nach Norddeutschland geholt hat.

Friedensbotschaft feiert Geburtstag

Mit einer beispielhaften Werbekampagne erinnern die Tourismusregionen SalzburgerLand, Oberösterreich und Tirol in diesem Jahr an das vor 200 Jahren entstandene Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Damals befand sich ganz Europa im Umbruch. Politische Umwälzungen, Kriege und wirtschaftliche Not hatten über Jahrzehnte die Bevölkerung des Fürsterzbistums Salzburg, der Habsburgermonarchie und Bayerns ausgeblutet und traumatisiert. Napoleon überzog ganze Landstriche mit Krieg und Verwüstung, zeichnete die Grenzen im alten Europa neu. Es herrschten Hunger und große Not. In dieser Zeit verfasste der Salzburger Priester Joseph Mohr das Gedicht „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in Mariapfarr, einem Wallfahrtsort und Geburtsort seines Vaters. Zu Weihnachten 1818 gab er den Text an den aus Oberösterreich stammenden Lehrer Franz Xaver Gruber weiter, der das Gedicht vertonte. Noch am selben Abend wurde das Lied am Ende der Christmette in der St. Nicola Kirche in Oberndorf bei Salzburg von den beiden zum ersten Mal gesungen: Die Melodie ist für zwei Singstimmen und Gitarrenbegleitung geschrieben.

Salzburger Land
Seine hohe Intelligenz und seine musikalische Begabung führten den Autor des Gedichtes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ aus einer bitterarmen Kindheit in die Arme der Kirche und zum Priesterberuf. Sein Schaffen galt zeitlebens den Bedürftigen, den Armen und den Notleidenden in der Gesellschaft. Foto: SalzburgerLand Tourismus

Über Zillertaler Sängerfamilien trat es nur wenige Jahre danach seine Reise von Österreich nach Europa und in die Welt an. Heute wird es in mehr als 300 Sprachen und Dialekten gesungen. „Dieses Lied hat die Menschen schon immer berührt in seiner Einfachheit, mit seiner Melodie und dem Text. Es ähnelt einem Wiegenlied. Das macht es aus“, betonte Pfarrer Bernhard Rohrmoser von der Stille Nacht Basilika Mariapfarr beim „Peaceful Moment“-Event in Hamburg anlässlich der Präsentation der Programminhalte zum 200-Jahr-Jubiläum für eine Reise in das „Stille Nacht Land“ mit individuellen Touren und Reiserouten. „Wir möchten den Menschen einen Zugang zu dieser Botschaft verschaffen“, erklärte Leo Bauernberger (SalzburgerLand Tourismus) die Motivation der Akteure.

Salzburger Land
Die Touren und Reiserouten führen zu den wichtigsten Orten im SalzburgerLand, in Oberösterreich sowie in Tirol, an denen sich die Menschen auf die Spuren des weltberühmten Weihnachtsliedes begeben können. © SalzburgerLand Tourismus

Ski amadé Guide: Neue App soll noch mehr Perspektiven in den Skigebieten bieten

Die digitale Transformation hat die Skigebiete erreicht. Ein flächendeckendes WLAN auf den Pisten ist da erst der Anfang. „Als größter Ski-Verbund Österreichs haben wir in der Vergangenheit von Innovationen im Erlebnis- und Technologiesektor profitiert“, sagt Christoph Eisinger, Geschäftsführer von Ski amadé. Freies WLAN auf allen Pisten und an den Berg- und Talstationen oder die Datenskibrille sind in den fünf Regionen (Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal) mit den 25 Skiorten, die zu dem Verbund zählen, längst etabliert.

Ski amade
Die Datenskibrille soll den Weg durch das Skigebiet zeigen Foto: Ski amadé

Jetzt gehen die Verantwortlichen noch einen Schritt weiter und haben in Hamburg die neue App „Ski amadé Guide“ vorgestellt. „Wir wollen unser Skigebiet so realitätsnah wie möglich vorstellen“, betonte Eisinger in der Hansestadt. Neben vielen regionsspezifischen Informationen soll die App seinen Aussagen zufolge zudem ein Trackingtool, eine Routing-Funktion und fotorealistisches Kartenmaterial inklusive regionsbezogener Informationen, wie Webcam-Bilder oder Hinweise zu Hütten, Sehenswürdigkeiten und Liftöffnungszeiten bieten. Integriert seien ferner Themenrouten, wie etwa die Genuss-Ski-Route, die Skifahrer auf kulinarische Hotspots hinweist. Nutzbar ist die App auch ohne Mobiltarif oder WLAN, wenn sie einmal installiert ist.

Kurzweiliger Ayurveda Kochkurs mit Buchpräsentation

Normalerweise geben Reiseveranstalter Prospekte heraus, um Destinationen zu bewerben und Reiselust zu wecken. Der Frankfurter Veranstalter Fit Reisen ist einen neuen Weg gegangen und hat ein 132-seitiges Kochbuch veröffentlicht. In dem Buch „Ayurveda- eine kulinarische Reise, Feinste Rezepte – schönste Resorts“ kommen vor allem Chefköche zu Wort, die in den beliebtesten Resorts des Reiseveranstalters ayurvedisch kochen. In den einzelnen Episoden erfährt der Leser einige Details über die Köche, ihre Philosophie und die Resorts, in denen sie kochen. So ist ein unterhaltsames Buch entstanden, in dem sogar die Lieblingsrezepte der Köche veröffentlicht wurden, die einfach nachzukochen sind. Dass es funktioniert und dass die Zutaten auch hierzulande leicht erhältlich sind, bewies der Kochkurs im Koch-Kontor in Hamburg, bei dem etwa zwanzig Journalisten in die Welt des Ayurveda – eine der ältesten Gesundheitslehren – eintauchen durften.

Ayurveda und fit Reisen
Gute Stimmung beim gemeinsamen Kochen Foto: Fit Reisen
Ayurveda und fit Reisen
Gewürze, Farben und Gerüche sind wesentliche Bestandteile der ayurvedischen Küche Foto: Silke Liebig-Braunholz
Ayurveda und fit Reisen
Viele Köche halfen dabei, drei ayurvedische Gerichte zuzubereiten Foto: Fit Reisen
Ayurveda und fit Reisen
In Hamburg dabei war auch Prasad Buwanekabahu (stehend) vom Hotel Villa am Park in Bad Orb, in dem Ayurveda-Kuren angeboten werden. Außerdem auf dem Foto Fit Reisen Gastgeberin Tanja Knott (rechts neben Buwanekabahu), die sich von den Gewürzen inspirieren ließ Foto: Fit Reisen
Ayurveda und fit Reisen
Ein Gericht des Abends: Gefüllte Ananas von Chefköchin Leticia Cassap aus dem Hotel Alpine Atlantico auf Madeira. „Ayurvedisch Kochen ist die Suche nach dem Gleichgewicht“, sagt Cassap über die Rezepte dieser jahrtausendealten Heilkunde, die ihren Ursprung auf dem indischen Subkontinent und in Sri Lanka hat Foto: Fit Reisen

Drei Bücher zu gewinnen!

Wer auf den Geschmack gekommen ist und gern einmal ausprobieren möchte ayurvedisch zu kochen, kann eines von drei Büchern gewinnen. Dazu einfach eine Mail mit dem Kennwort „Ayurveda“ und der persönlichen Adresse an kontakt@liebig-braunholz.de senden. Mit etwas Glück ist das Kochbuch schon bald unterwegs zu Ihnen.

Liebe Leser! Die Bücher sind mittlerweile verlost. 02.08.2018

Ayurveda und fit Reisen

Ayurveda- eine kulinarische Reise, Feinste Rezepte – schönste Resorts
Fit Reisen
132 Seiten | Hardcover
€ 19,90
ISBN: 978-3-00-058999-7

Marques&Coop: Marken- und Winzerweine in Hamburg

Erstmals hat sich Marques & Coop, ein Verbund von 12 französischen Winzergenossenschaften, in Hamburg einem exklusiven Fachpublikum vorgestellt. Im Café Paris sprach Marques & Coop-Geschäftsführer Jacques Tranier auch über die Ziele dieser Vereinigung, ihre Weinregionen und Trauben in den Focus der Öffentlichkeit zu stellen. „Es genügt nicht, die richtigen Trauben zu haben. Für die besten Cuvées kommt es auf die Terroirs an“, betonte Tranier.

Marques&Coop
Exklusive Weinverkostung im Café Paris Foto: Liebig-Braunholz
Vorgestellt haben die Winzer rund 70 Raritäten aus den einzelnen Gegenden. In ihnen bewirtschaften etwa 4.000 Winzer eine Anbaufläche von 30.000 Hektar. Pro Jahr produzieren sie 180 Millionen Flaschen Wein. Mit der Qualitätsoffensive ihres genossenschaftlichen Verbundes wollen sie den europäischen Markt nunmehr durchdringen.