Schwarzwalderlebnis auf dem stillen Örtchen

Im Hochschwarzwald gibt es seit diesem Jahr eine Erlebnis-Toilettenanlage, die nicht jeder Besucher für unbedingt notwendig erachtet.

Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH hat diese 74 Quadratmeter große WC-Anlage auf einem Busparkplatz im Ferienort Titisee in Kooperation mit einer Tochtergesellschaft für die rund 8.000 Reisebusse mit etwa 400.000 Gästen, die jährlich hier verkehren, errichtet lassen.

Coconat
Das „Schwarzwaldmädel“ empfängt die Gäste Fotos: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Das etwa 200 Meter entfernt liegende Kurhaus war mit der dort bestehenden Toilettenanlage in den vergangenen Jahren zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Für die Benutzung der neuen Toilettenanlage bezahlen die Gäste einen Euro, wovon 50 Cent anschließend in verschiedenen Betrieben am See als Gutschein eingelöst werden können.

Coconat
Je zwei verbundene Module bilden Wasch- und Toilettenraum für Damen und Herren; ein weiteres Modul dient als barrierefreies WC. Als Besonderheit sind für Gäste aus den arabischen und asiatischen Ländern zusätzliche Toiletteneinheiten mit so genannten Dusch-WCs (SensoWash) ausgestattet. Waldmotive hinter Plexiglas und geräuschdämpfende Moospaneele sollen gemeinsam mit Naturgeräuschen, wie Vogelzwitschern und Waldrauschen, für Hochschwarzwälder Flair sorgen.

Coconat gewinnt Deutschen Tourismuspreis

Das brandenburgische Coworking-Projekt „Coconat – workation retreat“ wurde heute in Rostock mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet.

Coconat
Die Gewinner des Abends Foto: DTV

Coworking abseits der Metropolen: Im brandenburgischen Gutshof Klein Glien in der Urlaubsregion Fläming können digitale Nomaden in ländlicher Idylle auf Zeit arbeiten und wohnen. Das Coconat – workation retreat bietet Arbeitsplatz, Unterkunft, Verpflegung und Austausch. Übernachtet wird im Hotelzimmer, im Schwebezelt oder in der Schlafbox. Für Einheimische und Wanderer sind das dazugehörige Café und die Kneipe beliebter Treffpunkt. Der Deutsche Tourismusverband (DTV) verlieh diesem zukunftsweisenden Projekt dafür den Deutschen Tourismuspreis.

Vorzeigeprojekt einer kreativen Tourismusentwicklung

Coconat überzeugt als Vorzeigeprojekt einer kreativen Tourismusentwicklung abseits von Metropolen“, begründet DTV-Geschäftsführer und Jurymitglied Norbert Kunz die Entscheidung. „Das Projekt trägt den Trend Coworking vom urbanen in den ländlichen Raum. Digitalarbeiter aus der ganzen Welt kommen in den Fläming, um dort auf Zeit zu arbeiten und zu wohnen. Gleichzeitig wurde ein attraktiver Treffpunkt für die Menschen vor Ort geschaffen.“

Hamburg hat seine erste Tatar-Bar

Im neuen Courtyard by Marriott im Hamburger Stadtteil St. Georg hat die erste Tatar-Bar der Stadt eröffnet

Tatar-Bar in Hamburg
Tatar einmal anders. Im Böckmann’s gibt es wechselnde Zutaten, die man sich selbst zusammenstellen kann Foto: Böckmann’s Courtyard by Marriott

Der US-amerikanische Hotelkonzern Marriott hat sein neuestes Hotel der Marke Courtyard by Marriott mit einer riesigen Party, prominenten Gästen und einem Podiumsgespräch mit jungen Unternehmern aus der „Forbes 30 Under 30“ eröffnet. Motto des Abends war die Leidenschaft mit der sich auch die Hotelmarke in Verbindung gebracht sehen möchte.

Courtyard by Marriott
Eingangsbereich des neuen Hotels Foto: Courtyard by Marriott
Courtyard by Marriott
Mini-Fußball sendet lieben Gruß in die Stadt Foto: Courtyard by Marriott
Daniel van Buyten
Daniel van Buyten sprach über Leidenschaft die Leistung und den Erfolg von Spitzensportlern fördert Foto: Courtyard by Marriott

Drei Tage zuvor hatte sich bereits die erste Tatar-Bar der Stadt präsentiert. Mit ihr hat das Hotel ein neues Gastronomiekonzept umgesetzt, in der marktfrische und regionale Zutaten im Mittelpunkt stehen. Nach einem Baukastenprinzip können sich die Gäste ihre eigenen Tatar-Zutaten im „Daily food market“ zusammenstellen und dann von einem Koch in der Showküche zubereiten lassen. Die Bar ist dem Restaurant Böckmann’s angegliedert und nicht nur für Hotelgäste geöffnet.

Tatar-Bar
An dieser Tatar-Bar werden die Gerichte frisch zubereitet … Fotos (2): Böckmann’s Courtyard by Marriott
Tatar-Bar
… und können anschließend im Restaurant verzehrt werden

Großer Auftritt der MSC Grandiosa

Das neueste Flaggschiff von MSC Cruises wurde gestern Abend mit viel Prominenz im Hamburger Hafen getauft. Rund 5.000 Menschen feierten das Spektakel an Bord und im Hafen, bevor der riesige Pott zu seiner Jungfernfahrt Richtung Genua in See stach.

MSC Grandiosa
Mit einem Feuerwerk wurde die MSC Grandiosa aus dem Hamburger Hafen verabschiedet und fuhr dann weiter nach Genua Foto: Credit MSC Cruises Vallbracht
MSC Grandiosa
MSC Grandiosa Christening Ceremony an Bord mit Sabine Christiansen und Michelle Hunziker Foto: Credit Ivan Sarfatti

MSC Grandiosa
Sophia Loren taufte die MSC Grandiosa an Bord des Luxusdampfers Foto: Credit Ivan Sarfatti

Wie klimafreundlich ist das Schiff?

Laut der Kreuzfahrtreederei MSC Cruises in Genf wurde mit der MSC Grandiosa eines der umweltfreundlichsten Schiffe gebaut, das mit modernster Umwelttechnologie ausgestattet ist, darunter ein innovativer SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction System) und eine moderne Abwasser-Aufbereitungsanlage. Laut „NDR-Recherchen“ waren die Umweltschützer vom NABU Hamburg an Bord und prüften die Durchschlagskraft dieser Aussagen. Sprecher Malte Siegert sagte: „Es ist schon ein technischer Sprung zu denen, die gar nichts machen.“ Es fehle aber zum Beispiel noch an Technik, um kleine Partikel herauszufiltern. „So weit sind wir leider noch nicht – auch dieses Schiff noch nicht.“

Die Stadt isst sich auf

Kann eine Großstadt wie Berlin sich selbst ernähren? Dieser Frage gehen die Besucher des Dinners „Die Stadt isst sich auf“ am 23. Oktober ab 19 Uhr nach.

Berlin

Im Restaurant Data Kitchen im Data Space by SAP können 60 Gäste bei diesem Showcase für eine moderne urbane Ernährungsweise dabei sein: alle Zutaten des servierten Menüs kommen aus Berlin. Kuratiert wird das Event von der Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast und Eva-Maria Hilker, Journalistin und Herausgeberin der Gastro-Zeitung EssPress.

„Auch unsere Städte müssen ihren Beitrag für gutes, vielfältiges Essen und das Klima leisten. Urbane Gärten und Agrikulturprojekte sind ein Beispiel und zudem soziale und kommunikative Orte. Mit dem ersten Dinner dieser Art stellen wir nicht nur Projekte in Berlin vor, die zur Ernährungswende beitragen, wir tafeln und genießen auch miteinander“, so Renate Künast über ihre Motivation.

Berliner Produzenten liefern die Ingredienzien

Das Menü kreiert Küchenchef Alexander Brosin vom „Data Kitchen in Berlin“. Engagierte Berliner Produzenten liefern die Ingredienzien für das 4-gängige Menü: Tomaten und Waller kommen von der „Stadtfarm“ in Lichtenberg, Rucola und Sellerie von der „Domäne Dahlem“ und Getreide vom „Vierfelderhof“. Der „Milchhof Mendler“ liefert Milch und Butter, „Holy Crab“ einen Fond aus Tiergartenkrebsen. Pilze sammelt der Fotograf und Autor Moritz Schmid und Imker Tom Dragheim steuert Honig bei. Die Getränke dazu kommen von „Britzer Wein“, der „Deutschen Spirituosen Manufaktur“ sowie „Leogant“.

Holy Crab
Holy Crab liefert für das Menü einen Fond aus Tiergartenkrebsen Foto: Unternehmen