Knapp 100 Tonnen Lebensmittel gerettet

In der Aktionswoche „ Deutschland rettet Lebensmittel ” (noch bis zum 29. September 2020) hat das junge Unternehmen Rettergut aus Berlin verkündet, nunmehr fast 100 Tonnen Gemüse, Obst und andere hochwertige Rohstoffe gerettet zu haben. Mit ihrer jungen Food-Marke bewahren die Brüder Stephan und Philipp Prechtner damit viele Lebensmittel vor dem Abfall oder der Tierfutterverwertung. „Ein großer Teil unserer Arbeit besteht darin, herauszufinden, wann und wo Lebensmittel verschwendet werden. Das beginnt auf dem Acker, geht über Sortier- und Herstellbetriebe, den Handel und endet beim Verbraucher. Auf der ganzen Strecke wird weggeworfen, was das Zeug hält. Das Problem ist größer, als man denkt”, erklärt Geschäftsführer Philipp Prechtner.

Rettergut
Die Gründer der Food-Marke Rettergut, Stephan und Philipp Prechtner Foto: Jacqueline Schulz

Die Marke startete im Oktober 2019 mit einer Schokolade, in der Folge erschienen Biosuppen und Bioaufstriche (siehe auch hier den aktuellen Beitrag in der Lebensmittel Zeitung), Pasta und ein Erfrischungsgetränk. Seit September 2020 gehören auch Biopestos zum Sortiment.

Stipp­vi­si­te in der Bleiche – eines der besten Resorts dieses Landes

Auf meinen zahlreichen Recherchetouren durch die internationale Hotellerie habe ich schon viele herausragende Plätze entdecken dürfen. Das Bleiche Resort & SPA in der brandenburgischen Gemeinde Burg im Spreewald gehört auch dazu. Nach meiner Stippvisite zähle ich dieses Resort zu einem der besten dieses Landes.

Bleiche Resort und Spa Spreewald
Von der Bleiche erfährt man zuerst oft vom Hören-Sagen – erleben aber kann man sie nur selbst Fotos (2): Bleiche Resort & Spa
Hotelhalle im Bleiche Resort und Spa Spreewald
Der Hirschbrunnen in der Hotelhalle stammt aus dem 16. Jahrhundert

Michelin-Stern für 17fuffzig

Die Jury des Branchenpreises Hotelier des Jahres fand 2005 die wohl passendsten Worte für die Bleiche. Damals wurde das Resort “für herausragende Leistungen zur Profilierung der deutschen Hotellerie” ausgezeichnet. Das Hotelier-Ehepaar Christine und Heinrich Michael Clausing erntete die Lorbeeren für eines der wohl ungewöhnlichsten Hotelkonzepte in den neuen Bundesländern. Die beiden waren Mitte der 90er Jahre von Bayern nach Brandenburg gekommen, um das Konzept umzusetzen. Als ehemaliges Ferienheim der Gewerkschaft gehörte das Resort, auf dem einst eine Leinenweberfabrik stand und Textilien gebleicht wurden, nach der Wende zum Sondervermögen der Treuhand. Die Clausings kauften und investierten, schufen Arbeitsplätze und vergrößerten, gründeten die Spreewälder Kulturstiftung zur Bewahrung der traditionellen Spreewälder Kultur und wurden ausgezeichnet, bekamen einen Michelin-Stern für ihr Gourmetrestaurant 17fuffzig und unterstützen seither das Spreewald-Literatur-Stipendium, das deutschsprachigen Autoren die Möglichkeit gibt, sich vom Spreewald inspirieren und ihn in ihre Werke einfließen zu lassen.

Gourmetrestaurant 17fuffzig
Ein Blick in die Gourmetküche Fotos (2): Silke Liebig-Braunholz
Soufflierter Spreezander von Sternekoch Alexander Müller
Wenn der Chefkoch serviert: Alexander Müller’s kulinarische Handschrift hat internationales Sterne-Niveau. Hier ein soufflierter Spreezander, Lauchherz, Rotweinbutter und Wildkräuter als Zwischengang

Pivate Exklusivität und Raum-Natur-Kunsterlebnis

Das Resort ist mehr als ein individuell geführtes Hotel mit mehreren Restaurants, einer Bibliothek, Landtherme, SPA, hoteleigenem Kahnsteg uvm. Das Raum-Natur-Kunsterleben ist hier der wahre Luxus. Seit der Neueröffnung im Juli wird dem noch mehr Raum, noch mehr private Exklusivität und noch mehr Großzügigkeit gegeben. „Wir wollen das unkomplizierte Lieblingshotel unserer Gäste sein“, bringen die Gastgeber ihr Konzept auf den Punkt. Wer hier ankommt, will verweilen und entspannt ohne eigenes Zutun. Ich habe selten einen derart durchdachten und auf den Gast fokussierten Ort gesehen.

Frühstück im Bleiche Resort und Spa Spreewald
Frühstücken in der Bleiche bedeutet behutsam in den Tag starten und ihn auf sich zukommen lassen Foto (2): Bleiche Resort & Spa
Kahnfahren im Spreewald
Direkt von der Bleiche aus zu einer Kahnfahrt durch den Spreewald starten ist für viele Gäste Luxus pur

Narrare-Testbewertung: 1 bis 5 Sterne

Ausstattung: 5+
Kulinarik: 5+
Service: 5+

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Regensburg Tourismus startet Nachhaltigkeitsoffensive

Es ist nur ein kleiner Schritt für jeden einzelnen touristischen Partner, aber ein Riesenschritt für Regensburg als Städtereise-Destination. Die Stadt hat sich ein neues Ziel gesetzt: Bis 2022 soll Regensburg mit seinem nachhaltigen, touristischen Leistungsangebot zertifiziert sein und damit das begehrte TourCert-Siegel erhalten. Dazu hat die Regensburg Tourismus GmbH (RTG) eine langfristig angelegte Groß-Initiative für mehr Nachhaltigkeit gestartet. Begleitet wird sie von TourCert, einer Agentur, die nachhaltige Tourismusprojekten weltweit prüft.

Walhalla
Die Walhalla ist eines der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts. Vom Plateau aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Donautal Foto: Regensburg Tourismus GmbH, Clemens Mayer

„Ich freue mich sehr, dass wir diesen großen und wichtigen Schritt hin zu einer zertifizierten nachhaltigen Tourismusdestination gehen und damit neue und notwendige Maßstäbe im Deutschlandtourismus setzen können“, so Sabine Thiele, Geschäftsführerin der RTG. Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung werde in Zukunft kein Zusatz mehr sein, sondern – ebenso wie die finanzielle Bilanz – eine Selbstverständlichkeit. „Mit unserer jüngst lancierten Website haben wir als eine der ersten deutschen Städte bereits einen Schritt in diese Richtung getan. Anbieter von touristischen Angeboten und Betriebe können auf der Website ihr nachhaltiges Angebot mit einbringen. Ziel sei es, dass möglichst alle Partner die Chance erkennen und sich langfristig als nachhaltiges Unternehmen positionieren.