Queens Night Market: Kulinarisches aus aller Herren Länder

Der Queens Night Market im New Yorker Bezirk Queens gilt als bester Food-Markt New Yorks. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 kamen bereits mehr als 1 Million Besucher. Dem Ideengeber John Wang ist mit diesem Open-Air-Nachtmarkt ein Coup gelungen. An mehr als 100 Foodtrucks gibt es Gerichte und Geschichten aus aller Welt bzw. aus über 90 Ländern zu entdecken. So etwa Tamales aus El Salvador – ein Hähnchengericht, das in vielen lateinamerikanischen und karibischen Ländern an Feiertagen gegessen wird. Oder aber Akara – die leckeren Honigbohnen aus Nigeria, die man dort zum Frühstück isst.

Queens Night Market
New York. 88 neue Kultrezepte aus über 40 Ländern. Die besten Streetfood-Gerichte vom Queens Night Market

88 Rezepte der originellsten Gerichte des Queens Night Market sind jetzt in einem Buch erschienen. Manche Rezepte sind Familiengeheimnisse, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, manche sind eine Hommage an schwindende Traditionen oder noch unbekannte nationale Schätze, die darauf warten, von der Welt entdeckt zu werden. Die Autoren wollten vor allem die Vielfalt der kulinarischen Traditionen und der mehr als 150 Nationalitäten, die in New York City leben, teilen. In dieser Stadt, in der über 800 Sprachen gesprochen werden, wurde der Queens Night Market vor allem auch deshalb schnell zu einem kulturellen wie auch kulinarischen Schmelztiegel, der ein Millionenpublikum anzieht.

New York. 88 neue Kultrezepte aus über 40 Ländern. Die besten Streetfood-Gerichte vom Queens Night Market (Christian Verlag) Von John Wang und Storm Garner
272 Seiten, ca. 150 Abb., 19,3 x 24,1 cm, Hardcover
[D] 26,99 € [A] 27,80 €
ISBN: 978-3-95961-537-2

Die Schattenseiten der Ernährungsindustrie

Dieser Film zeigt eindrucksvoll wie machtlos viele Länder gegen die profitgierige Seite der Ernährungsindustrie sind.

Als Fachjournalistin, die sich unter anderem auch mit diesem Themenbereich auseinandersetzt, bleibt mir nur die Möglichkeit, darüber zu berichten wie in diesem Beitrag hier oder wie in diesem Hinweis hier auf diesem Portal. Damit kann auch ich die Fakten immer wieder kritisch hinterfragen und darüber aufklären. Dieser Film fasst die Zusammenhänge innerhalb globalisierter Bereiche wie der Ernährungsindustrie jedoch noch weitaus vielschichtiger zusammen.

Außerhalb der Möglichkeiten innerhalb der deutschen Medienrealität bin ich allerdings der Meinung, dass hierüber viel mehr berichtet werden müsste. Uns Journalisten sind jedoch meist die Hände gebunden, unser Handwerk in der gegebenen Notwendigkeit auszuüben. Sei es nun aufgrund nicht vorhandener Medienkonzepte und damit Veröffentlichungsmöglichkeiten. Sei es aufgrund wenig kritisch hinterfragender Redaktionskonzepte, die guten Journalismus hervorbringen.

Der Goldene Windbeutel entlarvt Werbelügen

Foodwatch entlarvt regelmäßig verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie und vergab auch 2018 wieder den Negativpreis für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Bei einer Online-Abstimmung wählte fast ein Drittel der rund 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das „Smartwater“ von Coca Cola“.

„Coca-Cola betreibt dreiste Verbraucherabzocke mit dem Grundnahrungsmittel Nummer Eins. Um den Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen, hat sich Coca-Cola ein hanebüchenes Bearbeitungsverfahren ausgedacht, das wissenschaftlich klingt, aber völlig unsinnig ist. Das ‚Smartwater‘ ist einfach nur ein schnödes Wasser, teuer verkauft“, sagte Sophie Unger von foodwatch.

Coca-Cola bewirbt sein Produkt als „dampfdestilliertes natürliches Mineralwasser für einen klaren, frischen Geschmack“. Hinter Werbesprüchen wie „von Wolken inspiriert“ steckt ein simpler Vorgang: Das Wasser wird zuerst verdampft und dann wieder aufgefangen, verloren gegangene Mineralstoffe werden später künstlich wieder hinzugefügt. foodwatch kritisierte das Verfahren als ernährungsphysiologisch völlig unnützen Trick, den Verbraucherinnen und Verbraucher teuer bezahlen: Mit 1,65 Euro pro Liter ist das „Smartwater“ bis zu sieben Mal teurer als normales Mineralwasser.

Neben dem Glacéau Smartwater von Coca-Cola (21.235 Stimmen, 30,5 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen) waren vier weitere Produkte für den Goldenen Windbeutel 2018 nominiert:

Platz 2: „Kids Tomato Ketchup von Heinz“ (19.547 Stimmen, 28,1 Prozent)

Platz 3: „Corny Milch von Schwartau“ (10.889 Stimmen, 15,6 Prozent)

Platz 4: „Bratöl Olive von Dennree“ (9.398 Stimmen, 13,5 Prozent)

Platz 5: „Erbseneintopf Gut und Günstig von Edeka“ (8.546 Stimmen, 12,3 Prozent)

foodwatch vergibt den Goldenen Windbeutel zum achten Mal. Erstmals konnten in diesem Jahr Verbraucherinnen und Verbraucher auf der foodwatch-Beschwerdeplattform Schummelmelder.de im Vorfeld der Wahl selber Kandidaten vorschlagen. Vier der fünf nominierten Produkte waren Vorschläge von Usern: die Produkte von Heinz, Schwartau, Dennree und Edeka. Das „Smartwater“ von Coca-Cola hatte foodwatch nominiert.