Nürnberg schärft sein Profil als kulinarisches Reiseziel

Mit derzeit neun Michelin-Restaurants und 15 von Gault & Millau ausgezeichneten Lokalen bietet Nürnberg so viele gehobene Restaurantadressen wie nie zuvor. Mit der Kampagne „Dining Affairs“ schärft die fränkische Stadt deshalb nun ihr Profil als kulinarisches Reiseziel.

„Nürnberg hat sich zu einem Zentrum für Fine Dining entwickelt“, sagt Yvonne Coulin, Geschäftsführerin der Congress- und Tourismus-Zentrale (CTZ) während der Vorstellung der neuen Multiplikatoren-Kampagne „Dining Affairs“. Mit ihr verfolgt die CTZ das Ziel, einen umfangreichen Einblick in die Vielfalt der gehobenen traditionellen und fränkischen Küche zu geben und die Stadt damit als Fine Dining Reiseziel zu etablieren.

Nürnberg
Fine Dining im Restaurant etz in Nürnberg Foto: CTZ Nürnberg

Ein besonderes Augenmerk der fränkischen Küche liegt darauf, traditionelle Gerichte in ihrer Authentizität zu bewahren und zugleich mit neuen Impulsen zu bereichern. Das stimmt auch mit der Philosophie der Restaurants Imperial und Fränk’ness von Alexander Herrmann überein, der die Kampagne neben Yvonne Coulin und seinem Gastronomenkollegen Felix Schneider aus dem Restaurant etz mit vorgestellt hat.

„Nürnberg und der mittelfränkische Raum sind deshalb eine Reise wert, weil wir hier eine eigene geschmackliche DNA haben. Unsere Küche ist ebenso hochwertig wie vielfältig und bietet eine große Bandbreite von bodenständiger Küche bis hin zur preisgekrönter Hochküche“, so der Spitzenkoch und Unternehmer.

Schweden (nicht die Schweiz)

Jedes Jahr googeln 120.000 Menschen die Frage: Sind Schweden und die Schweiz dasselbe?. Die Kampagne „Sweden (not Switzerland)“ auf Deutsch „Schweden (nicht die Schweiz)“ verfolgt das Ziel, der Verwirrung ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Schweden
Schweden möchte deutlicher werden und sich von der Schweiz abgrenzen Foto: Henrik Trygg/Visit Sweden

Joe Biden’s Versprecher beim Nato Gipfeltreffens im vergangenen Jahr machte Schlagzeilen. Eine kürzlich von Visit Sweden in Auftrag gegebene Studie bestätigte nun sogar, dass 50 Prozent der US-amerikanischen Befragten nicht sicher sind, Unterschiede in der schwedischen und schweizerischen Kultur erkennen zu können.

Der schwedische Tourismusverband möchte derartige Fauxpas nicht mehr hinnehmen und kontert mit einer Kampagne, die zeigen soll, dass Schweden Luxus der anderen Art bietet. „Wir können die Namen unserer Nationen nicht ändern, aber wir können deutlicher werden. Sweden bietet Luxus einer anderen Art, deshalb denken wir, es ist an der Zeit zu entscheiden, wer was bewirbt“, sagt Susanne Andersson, Geschäftsführerin von Visit Sweden.

Sandbänke, Rooftop-Bars und Stille

Schwedens Appell ist einfach: „Wir werden Dinge wie Sandbänke, Rooftop-Bars und Stille kommunizieren.“ In der Zwischenzeit wird sich die Schweiz auf Banken, Berggipfel und laute Geräusche wie Jodeln konzentrieren. Zu diesem Appell soll es sogar eine offizielle Vereinbarung geben, die Schweden der Schweiz bereits vorgelegt hat. Der vollständige Vorschlag ist auf der Seite von Visit Sweden einsehbar.

Otto Waalkes Kunst auf Container gespannt

Das größte mobile Kunstwerk der Welt steht derzeit am Cruise Center Altona. Auf 37 aufeinander gestapelten Seecontainern wurde das Brandenburger Tor nachempfunden und mit Kunstwerken von Otto Waalkes bespannt.

Global Gate
Das Global Gate steht derzeit in Hamburg Fotos (3): Silke Liebig-Braunholz

Initiator ist der Kunstkurator Marcus Schäfer, der weltweit Plattformen für Künstler schafft, um ihre Werke jenseits der traditionellen Grenzen von Galerien und Museen auszustellen. Mit dem Global Gate wurde das Brandenburger Tor nachempfunden, das noch bis Mitte November am Cruise Center bzw. Kreuzfahrtterminal Altona in der Van der Smissen-Straße 5 betrachtet werden kann.

Quadriga durch Ottifanten ersetzt

Die Quadriga, die das Brandenburger Tor in Berlin ziert, hat der in Hamburg lebende Komiker, Musiker, Zeichner, Schauspieler, Regisseur und Maler Otto Waalkes durch seine Ottifanten ersetzt. Die sechs Säulen bestehen aus Seecontainern, die mit strapazierfähigen bemalten Leinwänden bespannt sind. Darauf zu sehen sind viele der Kunstwerke, die Otto in seinem Atelier in Hamburg entstehen lässt.

Otto Waalkes und Udo Lindenberg
Dicke Freunde: Otto Waalkes und Udo Lindenberg
Otto Waalkes malt Michael Jackson
Aus dem Kunstwerk „All You Need Is Glove“