Spektakuläre Hoteleröffnungen in 2016

Das Jahr 2016 erwartet außergewöhnliche Hotels, die neue Maßstäbe in der internationalen Hotellerie setzen werden. Vom innovativen Stadthotel bis zum luxuriösen Öko-Resort: Die Hotelexperten des Reise-Portals secret escapes stellen elf ausgewählte Häuser vor, die im kommenden Jahr eröffnen und mit Spannung erwartet werden. Ein Hotel eröffnet in Deutschland, genauer gesagt in der Hansestadt Hamburg.
Das ME  by Meliá Dubai im neuen Opus Building. Foto: Meliá Hotels International .
Das ME by Meliá Dubai im neuen Opus Building. Foto: Meliá Hotels International
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Das Zoku in der niederländischen Hauptstadt ist nach dem japanischen Wort für Familie benannt. Foto: Ewout-Huibers-for-Zoku-and-concrete
Das Zoku in der niederländischen Hauptstadt ist nach dem japanischen Wort für Familie benannt. Foto: Ewout-Huibers-for-Zoku-and-concrete

Ritz Paris wieder da

Das weltbekannte Ritz Paris öffnet nach dreijähriger Umbauphase wieder seine Türen. Foto: The-Ritz-Hotel-Limited
Das weltbekannte Ritz Paris öffnet nach dreijähriger Umbauphase wieder seine Türen. Foto: The-Ritz-Hotel-Limited
90 Jahre nach seiner ersten Eröffnung feiert das legendäre Gran Hotel Miramar in Màlaga sein Comeback. Foto: Hoteles-Santos
90 Jahre nach seiner ersten Eröffnung feiert das legendäre Gran Hotel Miramar in Màlaga sein Comeback. Foto: Hoteles-Santos
Im Herbst 2016 eröffnet mit The Fontenay Hamburg zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder ein Fünf-Sterne-Superior-Hotel in der Hansestadt. Foto: The Fontenay Hamburg
Im Herbst 2016 eröffnet mit The Fontenay Hamburg zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder ein Fünf-Sterne-Superior-Hotel in der Hansestadt. Foto: The Fontenay Hamburg
Die vielleicht außergewöhnlichste Neueröffnung ist das schwimmende Fünf-Sterne-Hotel The Krystall vor der Küste von Tromsø im Norden Norwegens. Foto: Dutch-Docklands
Die vielleicht außergewöhnlichste Neueröffnung ist das schwimmende Fünf-Sterne-Hotel The Krystall vor der Küste von Tromsø im Norden Norwegens. Foto: Dutch-Docklands
Auf der Privatinsel Koh Krabey in Kambodscha konzipierte der Designer Kenzo ein nachhaltiges Luxusresort, das im Juni 2016 eröffnen soll. Foto: AKARYN-Resorts
Auf der Privatinsel Koh Krabey in Kambodscha konzipierte der Designer Kenzo ein nachhaltiges Luxusresort, das im Juni 2016 eröffnen soll. Foto: AKARYN-Resorts
Ein echter Rückzugsort ist das Anantara Jabal Al Akhdar Resort an einem Canyon des Hadschar-Gebirges in Oman. Foto: Anantara-Hotels-Resorts-Spas
Ein echter Rückzugsort ist das Anantara Jabal Al Akhdar Resort an einem Canyon des Hadschar-Gebirges in Oman. Foto: Anantara-Hotels-Resorts-Spas
Wer auf der Suche nach dem Paradies ist, kann seinem Ziel ab Sommer 2016 im Sarani Resort & Spa Panama von Preferred Hotels & Resorts näher kommen. Foto: Sarani-Resort
Wer auf der Suche nach dem Paradies ist, kann seinem Ziel ab Sommer 2016 im Sarani Resort & Spa Panama von Preferred Hotels & Resorts näher kommen. Foto: Sarani-Resort
Nur eine 20-minütige Fahrt mit der Fähre oder Luxusyacht trennt Singapur von den Riau-Inseln. Dort entsteht 16 Kilometer vor dem Stadtstaat Funtasy Island, nach Angaben der Betreiber der größte Öko-Themenpark der Welt. Foto: Funtasy-Island
Nur eine 20-minütige Fahrt mit der Fähre oder Luxusyacht trennt Singapur von den Riau-Inseln. Dort entsteht 16 Kilometer vor dem Stadtstaat Funtasy Island, nach Angaben der Betreiber der größte Öko-Themenpark der Welt. Foto: Funtasy-Island
Das Santo Maris Oia Luxury Suites & Spa eröffnet im April 2016. Zum Hotelbereich gehört eine kleine Kirche namens Santo Giorgio und Santa Maria Soumela, die für Trauungen mit angemietet werden kann. Foto: Santo-Maris-Oia
Das Santo Maris Oia Luxury Suites & Spa eröffnet im April 2016. Zum Hotelbereich gehört eine kleine Kirche namens Santo Giorgio und Santa Maria Soumela, die für Trauungen mit angemietet werden kann. Foto: Santo-Maris-Oia

Escapio.com: Handverlesen relauncht

Das Buchungsportal Escapio präsentiert einzigartige Hotelangebote. Für Genießer und anspruchsvolle Individualtouristen offenbart sich hier eine Fülle an außergewöhnlichen Reise- und Übernachtungsangeboten.

Buchungsportal-Escapio
Das neue Opening der Escapio-Wesite Screenshot: Silke Liebig-Braunholz

Jetzt hat das Team von Escapio die Website zum Portal entsprechend relauncht. Passend zum Anspruch. Anders! Außergewöhnlich! Handverlesen! Einzigartig eben! Bestens sortiert nach Hoteltypen und Reisezielen lassen sich nunmehr schnell die gewünschten Ergebnisse finden. Die Bilder sprechen für sich und laden schon auf der Website zum Entspannen ein. Der Urlaub offenbart sich förmlich bereits beim Auswählen. Eine wirklich gelungene Komposition von Träumen mit sehr viel Content und damit Informationsmaterial, das jegliches Detail rund um den geplanten Urlaub beschreibt.

Einzig der Button „Über uns“ führt noch zur Website im alten Design und zu vielen Hintergründen rund um das Buchungsportal Escapio. Ich war selbst in diesem Jahr als Qualitätsbotschafter für das Berliner Unternehmen unterwegs und kann etlichen Kundenstimmen nur zustimmen. Nicht nur das Portal, sondern vielmehr das gesamte Unternehmen ist handverlesen.

Deshalb Respekt und Glückwunsch zum Relaunch! Herzlichst, Silke Liebig-Braunholz

Gisela Holleis und Salzburgerhof vom Gault Millau geehrt

Der Salzburgerhof in Zell am See ist das Lebenswerk von Gisela Holleis. Die Grand Dame der österreichischen Hotellerie lebt für ihre Gäste, ihr Haus und für diesen Beruf. Jetzt wurde ihr Leitbetrieb der Hotellerie im Salzburger Land vom Guide Gault Millau 2013 zum „Hotel des Jahres“ gekürt.

Gisela Holleis
Die Auszeichnung für Gisela und Wilhelm Holleis überreichten Gault Millau Chefredakteurin Martina Hohenlohe (links) und Herausgeber Karl Hohenlohe (rechts) Foto: Art Redaktionsteam

Mit dem Titel würdigt der Guide auch die Gesamtkompetenz des Hotels. „Wir zeichnen dieses Haus voll Überzeugung aus“, so Chefredakteurin Martina Hohenlohe. „Beispielhaft sind die erstklassige Qualität von Gastronomie und Service, die Wellness-Einrichtungen und die persönliche Führung durch Gisela Holleis. Sie ist omnipräsent und kümmert sich um alles“, so die Testermeinung.

Als Nummer Eins in Sachen Wellness wird der Salzburgerhof zudem im Relax Guide 2013 mit 20 Punkten und 4 Lilien geführt. Ein absolutes Maximum, das der Guide für die allerbesten Wellnesshotels im Alpenraum vergibt. Als eines von insgesamt nur drei Hotels in Österreich steht das 5-Sterne-Hotel Salzburgerhof von Gisela und ihrem Ehemann Wilhelm Holleis damit erneut an der Spitze dieser Wertung.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich die Auszeichnung nur befürworten und gratulieren. Ich habe kaum ein Haus erlebt, das durch seine Perfektion und gleichzeitige Behaglichkeit derart überzeugt. Herzlichen Glückwunsch!

ITB zeigt mehr als die „heile Urlaubswelt“

vgwortMit einem deutlichen Plus bei Einkäufern aus dem Ausland und den besten Ausstellerzahlen aller Zeiten schloss die 45. ITB Berlin (Internationale Tourismus-Börse) gestern ihre Tore. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück: „Die ITB Berlin zieht von Jahr zu Jahr mehr internationale Entscheider an. Mittlerweile kommen über 40 Prozent der Einkäufer aus dem Ausland. Wir gehen davon aus, dass die Aussteller ein Volumen von mehr als sechs Milliarden verhandelt haben.“

ITB
Begehrt: Hallen mit deutschen Reisezielen Foto: Silke Liebig-Braunholz

11.163 Unternehmen aus 188 Ländern (2010: 11.127 Unternehmen aus 187 Ländern) zeigten vom 9. bis 13. März erneut das komplette Spektrum der internationalen Reiseindustrie. Rund 170.000 Besucher nutzen die ITB Berlin für den fachlichen oder geschäftlichen Austausch, davon informierten sich allein 60.000 Privatbesucher aus erster Hand über die Reiseziele.

Überschattet wurde die ITB Berlin vom Erdbeben und Tsunami in Japan. Am Samstagmittag wurde der Japanstand geschlossen. Auch wenn das Messetreiben fortgesetzt wurde, zeigten sich Aussteller und Verantwortliche doch sehr betroffen: „Positive Nachrichten und Prognosen prägten in diesem Jahr das Spitzentreffen der Reisebranche, auch wenn die politischen Entwicklungen in Nordafrika natürlich ebenfalls im Raum standen und diskutiert wurden. Große Betroffenheit und Anteilnahme lösten die Nachrichten über die schrecklichen Folgen des Erdbebens und Tsunamis in Japan aus“, sagte Klaus Laepple, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW).

Begeisterte Erst-Aussteller

Die Reaktionen einiger neuer Aussteller auf der ITB Berlin zeigten, wie wichtig es für Destinationen ist, beim weltweit größten Tourismustreffen dabei zu sein. Valentin Kavakure, Chief Promotion Officer im Burundi Tourism Office erklärte: „Burundi ist das erste Mal seit Jahrzehnten wieder mit einem eigenen Stand auf der ITB Berlin vertreten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf und wäre noch zufriedener, wenn wir es schaffen, die Kontakte mit unseren Partnern aus Deutschland, die sich hier neu ergeben haben, auch langfristig zu halten“. Luz Elena Coloma, Gerente General, Quito Turismo, Ecuador, fügt hinzu: „Ich war zum ersten Mal auf der Messe, denn es ist das erste Mal, dass Quito, die Hauptstadt Ecuadors, sich hier eigenständig präsentiert. Die Messe ist eine großartige Gelegenheit, mit der Industrie und dem Handel in Kontakt zu kommen, mit den Interessenten aus Europa, aber auch mit Leuten aus dem eigenen Land.“

Wer profitiert von der Reiselust?

Viele Hoffnungen also in eine gigantische Industrie mit weltweit mehr als 100 Millionen Beschäftigten, die hierzulande als Traumwelt wahrgenommen wird. Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen – auch das hat die ITB Berlin gezeigt. Die aktuellen Ergebnisse aus den GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) Tourismus-Vertriebspanels belegen, dass die touristische Nachfrage in Deutschland boomt. Kumuliert bis Ende Januar sollen die Buchungsumsätze für die kommende Sommersaison 2011 um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigen. Wer von dieser Reiselust profitiert, hängt nicht zuletzt auch von der Marketingstrategie der Touristiker ab. Auch dies war Thema der ITB Berlin, nicht nur in den Fachgesprächen, sondern auch auf dem ITB Mediengipfel unter dem Titel „Auf wen hört der Kunde? Mobile Apps und Soziale Netzwerke oder Hochglanz und Qualitätsjournalismus?“.

Veranstaltet wurde die Diskussionsrunde von der dpa-Tochter news aktuell, Landau Media, Wilde & Partner und der ITB Berlin. Moderator und Publizist Hajo Schumacher führte auch in diesem Jahr bei der erst zweiten Veranstaltung dieser Reihe amüsant durch das Thema. Ohne ihn hätte sich die Runde, die sich außer Christoph Engl (Südtirol Marketing Gesellschaft) und Stefan Keuchel (Google Deutschland) gern auf die eingetretenen Pfade zurück besonn, wohl kaum aufmischen lassen. Jürgen Drensek, Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten, war anzumerken, wie ungern sich die Branche den neuen Möglichkeiten widmen will. Von einer „Kuschelzeit“, aus der Journalisten kämen, sprach gar Claus Strunz vom Hamburger Abendblatt.

Jürgen Drensek sprach von Mumpitz

Ihren zynischen Beigeschmack erlebte die Diskussion in der direkten Auseinandersetzung mit den sozialen Netzwerken. Print sei Qualitätsjournalismus, Social Media sei Meinung – so der Tenor der Diskussion, die wenig Möglichkeiten für ein Zusammenspiel aufzeigte. Jürgen Drensek sprach in Bezug auf die neuen Netzwerke sogar von „Mumpitz“. Moritz von Laffert, Geschäftsführer von Condé Nast Deutschland, betonte, dass sich guter Reisejournalismus auch heute auf das Wesentliche konzentrieren müsse: „Wenn es darum geht, Menschen in einem positiven Sinne zum Thema Reisen zu inspirieren, dann kann man nicht auf jede politische Facette eingehen“, so der Verlagsgeschäftsführer in Anspielung auf das aktuelle Geschehen im arabischen Raum. Dennoch beriefen sich Drensek, Strunz und von Laffert immer wieder auf den Qualitätsjournalismus und standen damit im eigenen Widerspruch zu ihren Aussagen, dass Reisejournalismus eher nicht hinterfragt, sondern lediglich inspirieren soll.

Pentahotel in Kassel feiert Grand-Opening mit Max Mutzke

Im Rahmen eines umfassenden Facelifts wurden im Pentahotel in Kassel nicht nur das neue Lobbykonzept integriert, sondern auch alle Zimmer erneuert. Nach der Renovierung lud das Team zu einem Grand-Opening ein.

Pentahotel in Kassel
General Manager Silke Ney mit Max Mutzke (links) und Rolf Stahlhofen Foto: Silke Liebig-Braunholz

Ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept empfängt die Gäste ab sofort in der pentalounge. Sie ist das unkonventionelle Herzstück aller pentahotels. Eine Kombination aus Lobby und Rezeption, Restaurant und Bar sowie trendigem Treffpunkt getreu dem Slogan „What a difference a night makes“: Mit Wii-Konsolen und Billardtischen, mit Lifestyle-Drinks und abwechslungsreichen Gaumen-Klassikern. Peter Voit, Geschäftsführer pentahotels Germany GmbH: „Wir sind stolz, nach den Grand-Openings in Wiesbaden, Leipzig, Trier und Berlin jetzt auch das Pentahotel in Kassel offiziell einzuweihen. Wir sehen „penta“ als ideales Hotel für Geschäftsreisende als auch Privatgäste, die eine entspannte und lockere Hotelatmosphäre schätzen.“