Durchatmen zwecklos: Trends überbieten sich im Außer-Haus-Markt

Die Trends im Außer-Haus-Markt standen erneut im Mittelpunkt der Internorga. Fünf Tage gab sich das Who is Who der Branche auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress ein Stelldichein.

96.000 Besucher kamen auf die vom Verband der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) klassifizierte einzige internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland.

1.300 Aussteller aus 25 Nationen präsentierten in der ihr eigenen dynamischen Art und Weise die Innovationen des Außer-Haus-Marktes.

Das wichtigste im Überblick:

Hotel-Trends:

Food-Trends:

Convenience-Trends:

Snack-Trends:

Veggie-Trends:

Ski amadé Guide für mehr Perspektiven in den Skigebieten

Die digitale Transformation hat die Skigebiete erreicht. Ein flächendeckendes WLAN auf den Pisten ist da erst der Anfang. „Als größter Ski-Verbund Österreichs haben wir in der Vergangenheit von Innovationen im Erlebnis- und Technologiesektor profitiert“, sagt Christoph Eisinger, Geschäftsführer von Ski amadé.

Freies WLAN auf allen Pisten und an den Berg- und Talstationen oder die Datenskibrille sind längst etabliert. Davon profitieren die Gäste in den fünf zu dem Verbund zählenden Regionen schon längst. Insgesamt sind 25 Skiorte in der Salzburger Sportwelt, in Schladming-Dachstein, in Gastein und Hochkönig sowie in Großarltal damit ausgestattet.

Jetzt gehen die Verantwortlichen noch einen Schritt weiter und haben in Hamburg die neue App „Ski amadé Guide“ vorgestellt. „Wir wollen unser Skigebiet so realitätsnah wie möglich vorstellen“, betonte Eisinger in der Hansestadt.

Neben vielen regionsspezifischen Informationen soll die App seinen Aussagen zufolge zudem ein Trackingtool und eine Routing-Funktion bieten. Zudem ließe sich über die App auf fotorealistisches Kartenmaterial inklusive regionsbezogener Informationen, wie Webcam-Bilder oder Hinweise zu Hütten, Sehenswürdigkeiten und Liftöffnungszeiten zugreifen. Integriert seien ferner Themenrouten, wie etwa die Genuss-Ski-Route, die Skifahrer auf kulinarische Hotspots hinweist. Nutzbar ist die App auch ohne Mobiltarif oder WLAN, wenn sie einmal installiert ist.

Skigebiet LAAX setzt mit Bergstation einen Style-Trend

Die Bergstation Crap Sogn Gion auf 2.228 Meter über Meer ist Dreh- und Angelpunkt des schweizerischen Skigebietes LAAX und erhält ein Facelift. Auf die kommende Wintersaison hin werden Teilbereiche des über 50 Jahre alten Gebäudes markant umgestaltet und das gastronomische Angebot weiter verbessert.

Skigebietes LAAX
Die umgestaltete Bergstation in moderner Digital-Camouflage-Optik Fotos (2): Ammann Weisse Arena-Gruppe

Das Soft Opening ist Anfang Dezember 2017 geplant, die offizielle Eröffnung wird am 13. Januar 2018 stattfinden. Ein Video zeigt wie derzeit an der Bergstation im Skigebiet LAAX gearbeitet wird.

Mit einem Redesign wird den ausdrucksarmen Räumen und kahlen Wänden ein neues Gesicht verliehen. Die Außenfassade der Station ist in einer sogenannten Digital Camouflage-Optik gehalten und definitiv ein Hingucker im Vergleich zum vorherigen Betonlook. Bei den Innenräumen wird auf Farbe, Style, Pflanzen und witzige Details gesetzt. Zu den speziellen Gestaltungselementen gehören unter anderem ein alter Cola-Automat, der als Toilettentür umfunktioniert wird, oder ein durchtanzter Parkettboden aus dem Hotel Dolder in Zürich. Zudem geben leuchtende Neon-Tafeln dem Besucher Weisheiten mit auf die Piste und im Sticker-Shop kann er sein T-Shirt personalisieren. Ein kleines Kino lädt zum Verweilen ein und für den richtigen Groove ist die Playlist von Radio Galaaxy verantwortlich. Auch kulturelle Veranstaltungen sind in Planung.

Skigebietes LAAX
Von der Galaaxy aus hat man einen hervorragenden Ausblick über die Pisten und Snowparks des Schweizer Skigebiets