Keksmarkt-Rebellen am neuen Standort

Max, Manuel und Simon sind knusperreich Fotos (2): Unternehmen

BERLIN Knusperreich ist der erste Premiumanbieter ofenfrischer Cookies in Bio-Qualität in Deutschland. 2011 als studentisches Projekt in Friedrichshafen am Bodensee gestartet, entwickelt sich das Startup-Unternehmen immer mehr vom Geheimtipp zum ernstzunehmenden Rebell im deutschen Keksmarkt. Zeitgleich zum Abschluss des Studiums der drei ehemaligen Studenten und Gründer (Manuel Grossmann, Simon Tüchelmann und Max Finne) von “knusperreich” zog es nun das gesamte Team nach Berlin.

„Der Standortwechsel gibt uns Lust auf neue Inspirationen, und in Berlin können wir uns mit anderen Startups sehr gut austauschen“, sagt Manuel Grossmann. Auch könne er sich einen eigenen Produktionsstandort in der Hauptstadt vorstellen. Aber soweit ist es noch nicht. Produziert wird zur Zeit noch in einer Backstube in Passau. „Unser Ansatz, ofenfrische Produkte zu verschicken, kommt sehr gut an“, fasst Grossmann zusammen. Mittlerweile kann sich das Unternehmen auf die Unterstützung zweier strategischer Partner verlassen: die mymuesli GmbH und der ZU Micro Equity Fonds, ein universitätsnaher Fonds der Zeppelin Universität. „Auf dieser soliden Basis bereiten wir momentan eine umfangreiche Wachstumsfinanzierung vor“, betont der Jungunternehmer.

Leckere Zutaten sind garantiert und werden ofenfrisch verarbeitet

Die nächsten Meilensteine:

Entsprechend der Maxime „Der Kunde kann entscheiden, was ihm am besten schmeckt“ bietet knusperreich seit März in seinem Online-Bereich den ersten Cookie-Konfigurator der Welt an. Cookie-Fans können jetzt ihre Knusper-Dose selbst zusammenstellen und aus den knusperreich-Kreationen ihre Lieblingsstücke auswählen.

Immer mehr Unternehmen bestellen die Cookies für ihre Kunden und Mitarbeiter. Zuerst waren es Geschenke, jetzt werden die leckeren Cookies auch während Konferenzen angeboten. Aus diesem Grund hat knusperreich nun einen Abo-Service für die wöchentliche Versorgung von Unternehmen eingerichtet.

Gemeinsam mit einem Konditormeister aus Friedrichshafen hat knusperreich die neuen Frühlingskreationen entwickelt. Die saftigen Cookies entstanden mit dem Erdbeere-, Matcha- und Zartbitter Chili-Geschmack.

Neben dem Online-Angebot wird knusperreich mit einem Testlauf im Einzelhandel nun auch offline starten. „Wir beginnen zunächst mit 13 Märkten und Feinkostgeschäften in München, Stuttgart, Friedrichshafen, Wien, Hamburg und Berlin. Damit kommen wir dem Wunsch unserer Kunden nach, direkt vor Ort unsere Cookie-Kreationen anzubieten“, sagt Mitbegründer Simon Tüchelmann.

Zu knusperreich
Entstanden ist die Idee zu knusperreich an einem herbstlichen Nachmittag in einem Café am Bodensee: Simon, Max und Manuel suchten nach einer kleinen Versüßung ihrer Pause. Kekse schienen dafür geeignet, allerdings handelte es sich im besagten Café um aufgetaute Tiefkühlware. Erstaunt über diesen Missstand setzten sie ihre Suche nach frischen Angeboten in weiteren Cafés fort und mussten feststellen, dass es sich um keine Ausnahme gehandelt hatte. Aufgetaute, trockene, maschinell gefertigte Massenware mit Konservierungsstoffen beherrschten die Theken. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand der erste Gedanke an knusperreich.

Mittlerweile werden die knusperreich-Cookies nur auf Bestellung gebacken, nicht auf Lager. Eine schnelle Abwicklung sorgt zusätzlich dafür, dass innerhalb von 24 Stunden nach der Herstellung alle Päckchen beim Kunden ankommen. „Der Duft der Cookies beim Backen soll den Kunden erreichen“, betont Simon Tüchelmann. Das garantiert auch die auffällig gestaltete Dose, die mit Hilfe einer Aroma-Membran luftdicht verschlossen wird. Das Ergebnis sind saftige Bio-Cookies und ein ofenfrischer Glücksmoment.



Neue Wohlfühlwelt am Bodensee

RADOLFZELL Mit dem Bora HotSpaResort eröffnet am 1. Mai 2013 ein innovatives Hotelprojekt in erstklassiger Lage am westlichen Bodenseeufer in Radolfzell. Als deutschlandweit erstes Haus folgt das Vier-Sterne-Designhotel mit 84 Zimmern und Suiten dem ganzheitlichen Konzept eines HotSpa. In dieser Wohlfühlwelt erleben Gäste Wärme in all ihren wohltuenden Facetten. Das zukünftige HotSpa entsteht aus der bereits bestehenden Bora Saunawelt mit direktem Seezugang und idyllischer Liegewiese. Es verfügt über eine Finnische, eine Erd-, Rauch- und eine Kelo-Steg-Sauna, ein Sanarium und ein Dampfbad. Ein deutschlandweit einzigartiges Japanisches Onsen-Bad mit Quellwasser ergänzt das HotSpa.

Die Lounge Foto: Bora HotSpaResort

Für die moderne Architektur und elegante Innenausstattung des HotSpaResort wurden natürliche, hochwertige Materialen wie etwa Eichenholz und Leinen verwendet. Das außergewöhnliche Farbkonzept spielt mit den Kontrasten aus dezenten und wärmespendenden Farben. Lichtdurchflutete Zimmer mit bodentiefen Panoramafenstern und Balkonen geben die Aussicht auf den Bodensee frei. Das Hotel verfügt zudem über ein Restaurant und eine verglaste Sky Lounge, die mit einem phänomenalen 180-Grad-Blick auf das Seepanorama aufwartet.

Schon zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnung offeriert das Haus Konditionen für interessierte „Hoteltester“. Gäste zahlen dann nur 83 Euro für zwei Personen für das Doppelzimmer mit Frühstück zuzüglich des Eintritts für das HotSpa. Zudem gibt es auf der neuen Internetseite drei Kurzurlaube im Resort zu gewinnen.



Acqua Panna-Preis für Käfer’s Feinkost

Moderator Markus Lanz übergibt Gerd Käfer den Preis für sein Lebenswerk Foto: Pure Perfection

HAMBURG Gerd Käfer hat den Deutschen die Feinkost geschenkt. Jetzt erhielt er dafür den renommierten Acqua Panna Sonderpreis für das Lebenswerk. Im Rahmen der Gala zur 14. S. Pellegrino Kulinarischen Auslese feierte das „Who-is-who“ der deutschen Spitzengastronomie die besten Köche Deutschlands und Österreichs. In Deutschland sicherten sich Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube – Traube Tonbach in Baiersbronn), Joachim Wissler (Vendôme in Bergisch Gladbach) und Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Dreis) gemeinsam die Top-Position. Die besten Köche Österreichs wurden Rudolf Obauer (Obauer Karl & Rudolf in Werfen) und Heinz Reitbauer jun. (Steirereck in Wien).

Besonders spannend wurde es bei den Acqua Panna Sonderpreisen. Hier zeigte sich, wer in 2012 besonders innovativ aufgetischt hatte. Den Titel der Neueröffnung des Jahres sicherten sich Martin Scharff vom Restaurant „Scharffs Schlossweinstube“ in Heidelberg und Joachim Gradwohl vom Restaurant „Fabios“ in Wien. Den größten Sprung im Ranking der besten Köche machten Jean-Claude Bado vom „La Poele D’Or“ in Köln (Vorjahr Platz 218 im deutschen Ranking, jetzt 87) und Richard Rauch vom „Steira Wirt“ im österreichischen Trautmannsdorf (von Rang 171 geradewegs auf Platz 19).



Verantwortung beginnt mit dem Stellen der Weiche

vgwortJosef Jacobi (von links) ist ständig im Gespräch mit Entscheidern. Hier mit Thomas Dosch, Präsident des Anbauverbandes Bioland, Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf der Grünen Woche in Berlin Foto: Upländer Bauernmolkerei

Die Debatte um die Reform einer gemeinsamen europäischen Agrarpolitik ist in vollem Gang. Bis 2013 werden diesmal vor allem die Menschen zu ihren Wünschen und Vorstellungen befragt worden sein, die täglich im Agrarsektor tätig sind. Es geht um die Herausforderungen eines nachhaltigen Wachstums, der die ländliche Entwicklung fördert und sie nicht vernichtet, der sich aber auch am Gemeinwohl orientiert – Menschen, Tieren und der Natur dient.

USSELN/GUMMERSORT/FRIEDEBURG/BARNIM/SCHWÄBISCH HALL/UNTERFRANKEN/SAARLOUIS „Das Verhältnis von Fläche, Tier und Mensch muss stimmen“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzender der Upländer Bauernmolkerei im sauerländischen Usseln, Josef Jacobi, seit jeher. Wenn zu wenig Menschen mit den Tieren innerhalb der landwirtschaftlichen Nutzung zu tun haben oder zu viele Tiere auf einer begrenzten Fläche leben, kann das nicht gut gehen. Jacobi ist deshalb froh über die aktuelle Diskussion. Es sei grundsätzlich gut, dass jetzt Meinungen aus der Praxis Einzug in die Agrarpolitik bekommen, bekräftigt ebenfalls die Geschäftsführerin der Upländer Bauernmolkerei, Karin Artzt-Steinbrink.
Auch Margret Zimmermann von der Hofgemeinschaft Gummersort begrüßt, dass die Diskussion und die Aktion „Bauer hält Hof“ den Verantwortlichen in Brüssel nunmehr einen Spiegel vorhalten. „Ich erhoffe mir, dass die Nachhaltigkeit mehr in das Bewusstsein rückt“, erklärt sie. Als Anhängerin des Weltagrarberichts, der 2008 zahlreiche Lösungswege aus Irrwegen in der globalen Landwirtschaft aufzeigte, sei ihr bewusst, dass das Ernährungsproblem weltweit nur zu lösen sei, wenn Produkte authentisch sind. „Die Ideale um den Klimaschutz und das Thema Nachhaltigkeit sind nur zu erzielen, wenn wir alle Prozesse auf die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte ausrichten“, betont sie.

Thomas Gerbracht vom Betrieb Heikes Moorhof in Friedeburg plädiert deshalb für eine politische und werteorientierte Diskussion, die von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen sein sollte und auch Antworten auf die Fragen nach der Bezahlbarkeit der Produkte bereithält. „Wir stehen voll hinter dem Anliegen, Landwirtschaft wieder mehr zu regionalisieren, da es unsinnig ist, Joghurt von München nach Oldenburg zu transportieren. Gleichzeitig sehen wir es als verwerflich an, durch subventionierte Exporte zu verhindern, dass sich in Afrika und anderswo eine gesunde Landwirtschaft entwickeln kann, die ihre Bevölkerung ernährt. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir die Aktion „Meine Landwirtschaft – Unsere Wahl“, genauso wie die Aktivitäten des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter e.V., beispielsweise „Die faire Milch“, erklärt er.
Grundsätzlich ist auch Sonja Moor, die das Convivium Barnim Oderland seit Mai 2010 gemeinsam mit Ulrich Rosenbaum leitet, mit der Entwicklung hin zum offenen Dialog nicht unzufrieden. Dennoch umtreiben sie viele Gedanken, die sie wütend machen. „Die europäische Agrarpolitik hat versagt. Es geht doch nur noch um Stückzahlen und Rationalisierungen“, sagt sie. Wachsen um jeden Preis sei das Ziel, weil viel Geld im Spiel sei und sich sündhaft teure Anlagen rechnen müssen. Deshalb oute auch sie sich gern als Anhängerin des Weltagrarberichts und plädiere dafür, die Kirche im Dorf zu lassen. „Wir sollten dort anbauen, produzieren und veredeln, wo Landwirtschaft und Lebensmittel gebraucht werden. Es macht keinen Sinn, Produktionskapazitäten in Deutschland zuzulassen und dann den Export in Schwellenländer als das rettende Moment zu sehen“, erklärt sie immer auch mit dem Blick auf ihr funktionierendes Modelldorf Hirschfelde.

Bei aller Euphorie über den neuen Weg des Austauschs zwischen Politik und Handelnden schwingt deshalb bei vielen stets auch ein wenig Skepsis mit. „Wir begrüßen die eingeschlagene Richtung, etwa im Hinblick auf eine Deckelung von Zuschüssen oder der Abhängigkeit einer Förderung von der gesellschaftlichen Leistung. Aber wir sind auch ernüchtert darüber, dass die Diskussion aufgeweicht wird, weil man schon jetzt bereits den Aufschrei der Konservativen spüren kann“, sagt auch Karin Artzt-Steinbrink. Dabei ist sie generell positiv eingestellt und spürt bei vielen Menschen zudem eine Sehnsucht nach kleineren Strukturen, wie sie etwa auch in der Upländer Bauernmolkerei vorhanden sind. Sie glaubt an die Chance für Initiativen, mit denen sich die Menschen vor Ort auch in einem hohen Maß identifizieren können. „Grundsätzlich halte ich die europäische Agrarpolitik für gut. Es gibt aber auch Defizite, die viele Menschen irritieren“, sagt sie. Aus der Erfahrung mit der Bauernmolkerei heraus könne sie nur Mut machen: „Es ist bereits ein Schritt nach vorn getan, wenn Dinge, die einst nur von kleinen Gruppen gesagt wurden, jetzt schon von den großen Gruppen aufgegriffen werden“.
Margret Zimmermann erhofft sich indes vor allem einen Bewusstseinswandel der Konsumenten. „Solange die Industrie einen so starken Einfluss hat und so gut vernetzt ist, habe ich wenig Hoffnung, dass wir Strukturen verändern können. Deshalb geht es nur über die Macht der Verbraucher, die auch bereit sein müssen, mehr Geld für ihre Lebensmittel auszugeben“, sagt sie. Denn auch auf ihrem 57 Hektar großen Hof könne sie ihre Direktvermarktung nur betreiben, weil sie eine zahlungsfreudige Kundschaft habe. „Wir brauchen ein höheres Bewusstsein für gute Lebensmittel, wie es in anderen europäischen Ländern vorhanden ist“, betont sie. Dann könnten Produzenten auch eine solidarische Landwirtschaft betreiben und authentisch sein.

Der Gründer und Vorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Rudolf Bühler, würde deshalb gern alle Kräfte bündeln und sich täglich „mit friedlichem Widerstand gegen Agrarindustrie und Chemiemultis als auch den ausbeuterischen Geschäftsmodellen des internationalen Großkapitals wehren“, wie er betont. Seine bäuerliche Erzeugergemeinschaft ist eine Selbsthilfeorganisation, die für ländliche Regionalentwicklung, Biodiversität, Ökologisierung der Landwirtschaft und solidarisches Wirtschaften sowie für einen gerechten Anteil der Erzeuger an der Lebensmittel-Wertschöpfungskette steht. Aus seiner Erfahrung heraus würde er auch die europäische Agrarpolitik gern dahingehend ausrichten. „Wir sollten makroökonomische Rahmenbedingungen schaffen unter denen sich volkswirtschaftliche Modelle für nachhaltiges Wirtschaften und Ressourceneffizienz unter Bewahrung der natürlichen Schöpfung und Lebensgrundlagen entwickeln und etablieren können. Was in diesem Sinne volkswirtschaftlich vernünftig ist, muss sich dann auch betriebswirtschaftlich rechnen lassen“, erklärt Bühler.
Hans-Hinrich Huss von der einzigen deutschen Eichelmasthaltung von Schweinen in Unterfranken hat Bedenken, dass die europäische Agrarpolitik bis ins letzte Detail durchdacht wird. „Warum hilft man beispielsweise den Landwirten nicht, Fläche aufzubauen?“, fragt er. Für ihn ist die Politik nicht konsequent genug, fördere vielmehr nur Maschinen und weniger die Tierhaltung. „Wir können die Probleme nur lösen, wenn wir die Grundhaltung ändern“, sagt auch Sonja Moor. Beginnen könnten wir ihrer Meinung nach damit, indem wir uns als gentechnikfreies Europa definieren. Generell gebe es genügend Ansätze, eine nachhaltige Agrarpolitik einzuschlagen.
Roman Denis vom Bioland Gemüsebau Denis in Saarlouis hat dafür konkrete Vorschläge: „Für Grundprodukte wie Getreide, Milch, Fleisch oder Kartoffeln sollten Mindestpreise eingeführt werden, die jährlich von einer unabhängigen Expertenkommission festgelegt werden. Außerdem plädiere ich für Mindestlöhne im gesamten landwirtschaftlichen Bereich“, erklärt er. Eine fortschrittliche Agrarpolitik betreibt für Roman Denis zudem einen radikalen Subventionsabbau und knüpft Subventionen nur noch an die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Einhaltung klar überprüfbarer hoher Qualitäts- und Umweltstandards. Nicht zuletzt schlägt er vor, das Fach Ernährung in zeitlich begrenztem Umfang an den Schulen einzuführen.

erschienen im Slow Food Magazin



Schladerer ist „Marke des Jahrhunderts“

BERLIN/STAUFEN Schladerer zählt zu den stärksten Marken in Deutschland. Das Kirschwasser der Schwarzwälder Hausbrennerei ist vom Verlag Deutsche Standards Editionen mit dem „Markenpreis der Deutschen Standards“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden Unternehmen und Marken für herausragende Verdienste rund um Markenführung und Markenpflege geehrt.

Die Rote Williamsbirne ist ein charaktervoller und dennoch ausgewogener Brand, der durch die pure Frucht überzeugt. Sie hebt sich deutlich von herkömmlichen Williams-Bränden ab und ist eine Besonderheit für Kenner.

Mit der Verleihung des Markenpreises wurde das Familienunternehmen auch in das bekannte Kompendium „Marken des Jahrhunderts – Leuchttürme auf dem Markenmeer“ aufgenommen. Schladerer ist „Marke des Jahrhunderts“ in der Produktgattung „Kirschwasser“ und gehört damit zum Kreis von mehr als 250 deutschen Marken, die jeweils als Repräsentant mit Alleinstellungsmerkmal für ihre Produktgattung stehen. Der deutsche Markt brauche solche „Fixpunkte für Kontinuität und Orientierung im unübersichtlichen Meer beliebiger Marken“, ist man sich beim Verlag Deutsche Standards sicher. So heißt es im Konsortium: Die Schwarzwälder Hausbrennerei stellt seit 1844 erlesene Obstbrände her, die nicht nur auf einzigartige Weise den Geist ihrer Früchte bewahren – sie erzählen auch eine fast 200-jährige Familiengeschichte.

Philipp Schladerer ist seit 2010 Geschäftsführer der Hausbrennerei Fotos (2): Schladerer



150 Schritte und das Herz klopfte

ENGELBERG In der Schweizer Gemeinde Engelberg wurde am vergangenen Freitag die höchstgelegenste Hängebrücke Europas eröffnet. Der Titlis Cliff Walk ist 100 Meter lang und schwebt in 3.041 Metern Höhe über 500 Meter tiefem Abgrund. Die Einweihung des 1,5 Millionen Franken teuren Stahlbauwerks fand unter dem Beisein des deutschen Botschafters Peter Gottwald, des österreichischen Botschafters Jürgen Meindl sowie weiterer hochrangiger internationaler Gäste aus Europa, USA und Südamerika statt. Nicht nur bei ihnen klopfte das Herz bei der Erstbegehung der neuen Attraktion.

Zu erreichen ist die Hängebrücke von der Bergstation des Titlis-Gletschers durch einen 140 Meter langen, unterirdischen Stollen. Ende Juli begannen die Bauarbeiten für das 1,5 Millionen Franken (zirka 1,24 Millionen Euro) teure Stahlbau-Projekt. Die Brücke ist eine Ergänzung des touristischen Angebotes auf und rund um den Titlis-Gletscher, welches bisher aus einem Gletscherpark, einer Gletschergrotte, Snowtubing sowie mehreren Restaurants besteht.



Die Grimms speisten bodenständig

KASSEL Kurz vor dem Jubiläum “200 Jahre Kinder- und Hausmärchen” ist das neue Buch „Grimm’sche Kochereien“ erschienen, das die Lieblingsspeisen der berühmten Märchensammler verrät. Jacob und Wilhelm Grimm verbrachten die meiste Zeit ihres Lebens gemeinsam und bildeten eine brüderliche Arbeits- und Lebensgemeinschaft. Die Rezepte geben einen Einblick in die private bürgerliche Küchenkultur Anfang des 19. Jahrhunderts.

Das Buch enthält Originalrezepte aus dem Haushalt der Brüder Grimm. Reich bebildert ist es, unter anderem mit Zeichnungen von Ludwig Emil Grimm, dem malenden Bruder der Märchensammler, und mit Faksimiles der Rezepte. Informationen zum Haushalt der Familie Grimm und die unterschiedlichen Quellen der Rezepte runden das Bild ab und tragen dazu bei, den Einblick in den Alltag der Familie Grimm zu vertiefen.

Das Buch “Grimm’sche Kochereien” enthält mehr als 400 Originalrezepte aus dem Haushalt der Brüder Grimm“, ist im B3 Verlag Frankfurt erschienen und kostet 16,90 Euro.



Roger Federer wird Markenbotschafter von Moët & Chandon

PARIS (ots) Die Zusammenarbeit ist perfekt: Moët & Chandon ist stolz darauf, Roger Federer als neuen Markenbotschafter des Hauses präsentieren zu dürfen. Mit dem vielfachen Turniersieger, der auf dem Platz für seine Eleganz berühmt ist, und dem Champagnerhaus als universellem Symbol für Erfolg und Stil haben zwei Legenden zueinander gefunden.

“Es ist für mich mehr als eine Ehre, das Haus Moët & Chandon als Markenbotschafter zu vertreten – ich werde damit Teil einer großen Tradition”, erklärte Federer. “Moët & Chandon war schon immer Trendsetter in der Champagnerwelt und ich bin stolz darauf, Teil einer Marke zu sein, die wie ich immer danach strebt, das Beste zu erreichen.”



Escapio.com: Handverlesen relauncht

Das neue Opening der Escapio-Wesite Screenshot: Liebig-Braunholz

BERLIN Escapio will anders sein und ist ein Buchungsportal für einzigartige Hotelangebote. Für Genießer und anspruchsvolle Individualtouristen offenbart sich hier eine Fülle an außergewöhnlichen Hotelangeboten.

Jetzt hat das Team von Escapio die Website zum Portal entsprechend relauncht. Passend zum Anspruch. Anders! Außergewöhnlich! Handverlesen! Einzigartig eben! Bestens sortiert nach Hoteltypen und Reisezielen lassen sich nunmehr schnell die gewünschten Ergebnisse finden. Die Bilder sprechen für sich und laden schon auf der Website zum Entspannen ein. Der Urlaub offenbart sich förmlich bereits beim Auswählen. Eine wirklich gelungene Komposition von Träumen mit sehr viel Content bzw. Informationsmaterial, das jegliches Detail rund um den geplanten Urlaub beschreibt.

Einzig der Button “Über uns” führt noch zur Website im alten Design und zu vielen Hintergründen rund um das Unternehmen Escapio. Ich war selbst in diesem Jahr als Qualitätsbotschafter für das Berliner Hotelportal unterwegs und kann etlichen Kundenstimmen nur zustimmen. Nicht nur das Portal, sondern vielmehr das gesamte Unternehmen ist handverlesen.

Deshalb Respekt und Glückwunsch zum Relaunch! Herzlichst, Silke Liebig-Braunholz



Es wird romantisch in Deutschland

In Oberbayern wird die Adventszeit “Stade Zeit” genannt Foto: Markt Garmisch-Partenkirchen

ERDING Schon am kommenden Wochenende beginnen in einigen deutschen Städten wieder die Weihnachtsmärkte – die Adventszeit steht vor der Tür. Gastautorin Monika Fuchs gibt ihre Eindrücke vom Erdinger Weihnachtsmarkt in Oberbayern wieder, den sie im vergangenen Jahr besucht hat.

Während der Weihnachtszeit ziehen aromatische Düfte durch die Innenstadt von Erding, dann nämlich, wenn dort in verschiedenen Holzhäuschen alle möglichen weihnachtlichen Leckereien angeboten werden. Frisch gebackene Plätzchen und Stollen, Bratäpfel, geröstete Mandeln schmecken besonders gut mit aromatisch duftendem Glühwein oder einer Tasse dicker heißer Schokolade mit einer kräftigen Sahnehaube darauf. Und auch die Besucher, die Pikantes vorziehen, werden auf dem Erdinger Christkindlmarkt fündig: da gibt’s auch Zünftiges wie frische Bratwürste mit Sauerkraut oder eine bayerische Brotzeit.

Der Erdinger Weihnachtsmarkt erstreckt sich über die gesamte Stadtmitte der Kleinstadt vom Schrannenplatz zum Kleinen Platz. Besonders sehenswert ist die weihnachtlich geschmückte Pyramide mit ihren weihnachtlichen Szenen und Figuren. Aber es lohnt sich auch in den einzelnen Buden zu stöbern: hübsche Nussknacker wetteifern darin mit Nikolausfiguren aller Art um die Aufmerksamkeit der Besucher.

Zuckerwattestand auf dem Erdinger Weihnachtsmarkt Foto: Monika Fuchs

Und die kleinen Weihnachtsmarkt-Besucher lassen sich von einer kleinen Eisenbahn durchs Gelände chauffieren, während die Eltern und Großeltern sie dabei voller Stolz anfeuern. Anschließend genießen sie eine dicke Zuckerwatte. Auf jeden Fall wird ein Besuch auf dem Erdinger Weihnachtsmarkt für alle Familienmitglieder ein großer Spass, der sehr schnell weihnachtliche Gefühle aufkommen lässt.

Informationen über die Gastautorin:
Monika Fuchs, die die Welt seit fast dreißig Jahren professionell bereist, veröffentlicht verschiedene Reiseportale zum Thema Reisen, darunter TravelWorldOnline, auf dem sie über verschiedene Reiseziele in aller Welt berichtet und Reisen vermittelt. Deutsche und europäische Ausflugs- und Reiseziele stellt sie auf TravelWorldOnline-Traveller vor.