Dithmarschen feiert den Kohl mit einem Volksfest

Wenn im September in Dithmarschen der erste Kohl geerntet wird, zieht es jedes Jahr viele Besucher zu den “Dithmarscher Kohltagen”. Das Ernte-Event hat Kultstatus und verwandelt das Nordseeland Dithmarschen eine Woche lang in ein riesiges Volksfest. Daneben werden hier in dieser Zeit etwa 80 Millionen Kohlköpfe geerntet und weiterverarbeitet.

Dithmarschen
Gut die Hälfte der geernteten Kohlköpfe, rund 120.000 Tonnen, lagern die Landwirte als Vorrat für die kalte Jahreshälfte ein.

In den Gaststätten gibt es viele Gerichte, in deren Mittelpunkt das norddeutsche Gemüse steht. Hofläden und Kohlstände verkaufen die frisch geernteten Kohlköpfe und würdigen so den Dithmarscher Kohl. Dessen guter Ruf und guter Geschmack hat sich übrigens europaweit durchgesetzt: Seit 2014 ist der vitamin- und mineralstoffreiche Kohl im europäischen Qualitätsregister eingetragen und genießt seither EU-Herkunftsschutz.

Dithmarschen
Der Großteil der Weißkohlernte wird weiterverarbeitet, beispielsweise zu Sauerkraut. Nur ein kleiner Anteil des Kohls gelangt als Frischgemüse auf Wochenmärkte und in Einkaufsläden. Fotos: Dithmarschen Tourismus/photocompany

Durchatmen zwecklos: Trends überbieten sich im Außer-Haus-Markt

Die Trends im Außer-Haus-Markt standen erneut im Mittelpunkt der Internorga. Fünf Tage gab sich das Who is Who der Branche auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress ein Stelldichein.

96.000 Besucher kamen auf die vom Verband der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) klassifizierte einzige internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland.

1.300 Aussteller aus 25 Nationen präsentierten in der ihr eigenen dynamischen Art und Weise die Innovationen des Außer-Haus-Marktes.

Das wichtigste im Überblick:

Hotel-Trends:

Food-Trends:

Convenience-Trends:

Snack-Trends:

Veggie-Trends:

Marques und Coop: Marken- und Winzerweine in Hamburg

Erstmals hat sich Marques und Coop, ein Verbund von 12 französischen Winzergenossenschaften, in Hamburg einem exklusiven Fachpublikum vorgestellt.

Im Café Paris sprach Marques & Coop-Geschäftsführer Jacques Tranier auch über die Ziele dieser Vereinigung, ihre Weinregionen und Trauben in den Focus der Öffentlichkeit zu stellen. “Es genügt nicht, die richtigen Trauben zu haben. Für die besten Cuvées kommt es auf die Terroirs an”, betonte Tranier.

Marques und Coop
Exklusive Weinverkostung im Café Paris Foto: Silke Liebig-Braunholz

Vorgestellt haben die Winzer rund 70 Raritäten aus den einzelnen Gegenden. In ihnen bewirtschaften etwa 4.000 Winzer eine Anbaufläche von 30.000 Hektar. Pro Jahr produzieren sie 180 Millionen Flaschen Wein. Mit der Qualitätsoffensive ihres genossenschaftlichen Verbundes wollen sie den europäischen Markt nunmehr durchdringen.